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*** Murphy im Winter ***

Natürlich schneit es den ganzen Winter fast gar nicht. Und erst recht nicht am Wochenende, wo man sogar Zeit zum Schneeschieben hätte. 

Natürlich nicht.

Aber natürlich genau dann, wenn man an einem Tag zwei (!) Außerhaustermine hat, zu welchen man außerdem (oder ohnehin) das Haus sehr früh verlassen muss.

Ergo muss man um 05:00 aufstehen, damit man auch anständig Schnee geschippt hat, bevor man los muss.

Und dann ist es, NATÜRLICH, auch noch allerfeinster Schneemannschnee! Natürlich! Denn man hat ja keine Zeit einen Schneemann zu bauen.

Danke, Murphy!

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*** Weiß ***

Liebes Publikum, 

darf ich vorstellen: 

Dienstag, der 08. November 2016!


Nur für’s Protokoll, wenn wir jetzt (wie dieses Jahr auch) wieder bis März Schnee haben, dann haben wir nach Adam Riese 5 (FÜNF!) Monate Winter.

Wo leben wir hier? In Sibirien?

*** Winter ***

Unabhängig davon, dass ich neben meiner normalen Büroarbeit (leider bisher komplett erfolglos) versuche, die Daten des verreckten Laptops vom Kronsohn zu retten und mich dabei von einer Rescue-Variante zur nächsten hangele und ganz nebenbei mit dem Hausherren auch noch das Downgrade seines Macs plane und vorbereite – damit der arme Kerl wieder arbeitsfähig ist und ich nicht mehr die Doofe bin, die das alles angeschubst hat – 

also unabhängig von allem beobachten wir hier gerade ganz angespannt die Wetterentwicklung und ganz konkret das Wetterradar.

Über eine Woche Knackfrost mit teilweise unter 10 Grad Celsius (Die Enten sind seit Tagen im Stall und meckern uns von Besuch zu Besuch mehr an.) und dann eine Abmilderung verbunden mit Niederschlägen.

Wieviel Schnee werden wir dann morgen früh vor Dienstbeginn beiseite räumen dürfen? Wie groß ist das Übel, welches sich dort aus südwestlicher Richtung heranschleicht?

  
Die Spannung steigt!

*** Hier wird nicht gemeckert! ***

Jetzt ist aber mal endlich Schluß damit. Immer dieses Gemeckere und Gejammere wegen dem Wetter. Na und? Nur weil dieser März eine Identitätskrise hat und sich augenscheinlich für einen Februar, wenn nicht sogar Januar, hält? Ach was. Davon lassen wir uns doch nicht unterkriegen. Eine warme Jacke an und raus an die Sonne. Auch wenn der ganze Schnee so blendet, dass man ohne Sonnenbrille keinen Schritt gehen kann.
Na und. Es ist hell! Ist Euch mal aufgefallen, wieviel Sonnenschein wir die letzten Tage hatten?
So hell haben wir das manchmal im verregneten norddeutschen Juni nicht.
Schaut Euch doch einfach diesen Himmel an . . .

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Und erst die Sonnenuntergänge! Spektakulär kitschig!

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Und man muss das auch mal ganz pragmatisch sehen. Kein blödes Unkraut im Garten, dass die eigenen Tomaten, Gurken, Bohnen überwuchert. Außerdem, ich erwähnte es bereits, der Schnee der über dem Rasen liegt und aus unseren Hühnern Hochleistungsleger macht. Har har har!

Sogar unser Bauer hat gar kein Problem mit dem Wetter. Im Gegenteil, er passt sich an. Natürlich, das muss er ja auch. Man kann ja in Zeiten des Klimawandels zum Beispiel nicht an offensichtlich überholten Bauernregeln festhalten. So von wegen: ‚Am hundertsten Tag des Jahres die Kartoffeln in den Boden tun.‘ Geht nämlich gar nicht mehr. Wie denn auch, in diesem dauergefrosteten Boden.
Da müssen also neue Bauernregeln her. Und unser Bauer passt sich an und gab dem Hausherren heute schon mal eine neue Bauernregel mit auf den Weg. Nämlich diese: ‚Schnee im Mai – April vorbei!‘ So, das habe ich jetzt hiermit erfolgreich weitergegeben.

Ich bin also glücklich und zufrieden und will nichts gemeckertes hören hier.

Natürlich dürft Ihr nach dem Frühling fragen. Natürlich, fragt ruhig. Natürlich gibt es ihn. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man ihn auch erkennen. Ich muss zwar zugeben, dass ich ihn selbst auch fast übersehen hätte. Aber Wolfram hat ihn entdeckt und hat mich darauf hingewiesen. Hier der Beweis.

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Wehe, da meckert jetzt noch einer.

P.S. Das Bild hat der Wolfram übrigens bei http://m.9gag.com/gag/6895009 gefunden. Nur der Ordnung halber.

*** Frühling ***

Ich komme gerade vom Schneeschieben wieder rein. Also anderthalb Stunden Bewegung an frischer Luft zaubern hübsche Farbe in’s Gesicht.
Aber darum geht es mir hier jetzt gar nicht. Ich will Euch nur Mut machen und ein bisschen trösten. Der Winter dauert nämlich gar nicht mehr lang und ist bald vorbei. Und dann ist schon Frühling. Ehrlich jetzt!
Glaubt Ihr nicht? Aber doch, guckt mal hier:

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Bildquelle: Internet

*** Nur noch zwei Monate ***

Der Hausherr steht mit vor der Brust verschränkten Armen vor dem Fenster und schaut auf einen schlicht und einheitlich weiß gefärbten Garten.

Die Enten schwimmen auf der verbliebenen kleinen eisfreien Fläche im Kreis um weiteres Zufrieren zu verhindern.

Auf der Leine starrt die zu Brettern steifgefrorene Bettwäsche.

Amseln, Spatzen, Finken und Meisen belagern die Vogelhäuser.

Nur noch zwei Monate, sagt der Hausherr und gießt sich einen heißen Tee ein, während der Ofen im Wohnzimmer behaglich warm vor sich hinbullert.

Nur noch zwei Monate, sagt er, dann säe ich die Physalis und die Tomaten aus.

Und keinen Tag später.

*** Guten Morgen Winter ***

efeu-mit-schnee

efeu-mit-schnee

Still liegt der Garten in der froststarren Luft. Haselnuss, Bambus und Stockrose haben sich die Kälte wie ein feingewebtes Jäckchen übergehängt. Der Rasen und der Efeu präsentieren den ersten Schnee wie auf einem grünen Tablett. Die Häuser atmen graue Rauchwolken aus ihren Schornsteinen. Die Menschen schauen in den Himmel und erkennen den Winter.

Du bist früh dieses Jahr, Winter. Dabei war es noch nicht einmal richtig lange warm in diesem Sommer. Wir konnten uns doch gar nicht genug Wärme speichern. Still hängt man den Wintermantel aus dem Schrank an den Haken.

Langsam erstarrt der Teich . . .