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*** Winter ***

Unabhängig davon, dass ich neben meiner normalen Büroarbeit (leider bisher komplett erfolglos) versuche, die Daten des verreckten Laptops vom Kronsohn zu retten und mich dabei von einer Rescue-Variante zur nächsten hangele und ganz nebenbei mit dem Hausherren auch noch das Downgrade seines Macs plane und vorbereite – damit der arme Kerl wieder arbeitsfähig ist und ich nicht mehr die Doofe bin, die das alles angeschubst hat – 

also unabhängig von allem beobachten wir hier gerade ganz angespannt die Wetterentwicklung und ganz konkret das Wetterradar.

Über eine Woche Knackfrost mit teilweise unter 10 Grad Celsius (Die Enten sind seit Tagen im Stall und meckern uns von Besuch zu Besuch mehr an.) und dann eine Abmilderung verbunden mit Niederschlägen.

Wieviel Schnee werden wir dann morgen früh vor Dienstbeginn beiseite räumen dürfen? Wie groß ist das Übel, welches sich dort aus südwestlicher Richtung heranschleicht?

  
Die Spannung steigt!

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*** Tag 1 – der Trick mit dem Urlaubswetter ***

Der Plan war so einfach wie genial. 

Wir fliegen, beschlossen wir, einfach Mitte August (also wenn bei uns schöner Sommer ist) einfach in eine Region, in der NOCH MEHR schöner Sommer ist. Dann KANN ja vom Wetter her gar nichts mehr schief gehen. 

Also ab nach Mallorca. Im August. Gesicherte mindestens 30 Grad im Schatten bei nahezu 100%iger Sonnenscheingarantie. 

Damit sollte doch unser Wetterfluch ausgetrickst werden können. 

Dachten wir. 

Schon als wir losflogen, informierte uns der Kapitän, dass das Wetter auf Mallorca wohl doch nicht so toll wäre. Aber er gäbe dazu später noch genauere Informationen. 

Hä?

Dann im Landeanflug kurze Information, es gäbe eine kleinere Verzögerung, er müsse erst noch dieses Schlechtwettergebiet umfliegen. Und dann noch einmal durchstarten, weil er für einen Landeanflug zu hoch seien. 

So?

Jedenfalls hatten wir tatsächlich Wetter auf Mallorca:

  

Na super. 

Also, nur kurz zur Info. Das mit dem Schlechtwetter, das waren wir. 

Orrr.

*** Wir haben einen Plan ***

Derzeit beobachten wir hier das Wetter in anderen Regionen dieser Welt. 

Ich kann aber hier noch nichts verraten. Sonst weiß das Wetter, wo wir hinwollen. 

Ich muss also dichthalten.

Drückt mal die Daumen!

*** Nur die Harten komm‘ in Garten ***

Das Leben stellt einen ja vor die unterschiedlichsten Herausforderungen. Sei es, dass man morgens im Tiefschlaf und mit geschlossenen Augen den ersten Kaffee brühen muss, oder dass man die Steuererklärung pünktlich fertig bekommt, oder dass man diese blöde Kindersicherung von dem WC-Reiniger überwindet. 

Oder man muss die Welt retten. Mal wieder.

Manchmal kommt die Herausforderung auch aus einer komplett unerwarteten Richtung.  Zum Beispiel im Sinne einer Familienfeier. 

Nun habe ich im Grunde nichts gegen Familienfeiern. Es gibt schlimmeres. Und richtig schön sind Familienfeiern dann, wenn man im Sommer bei kuscheligen Temperaturen ganz entspannt draußen sitzen kann. 

Das findet die beste Mutter von allen auch. Allerdings ist noch kein Sommer. Und meine vermehrten, von zart bis nachdrücklich vorgebrachten Verweise auf die vorausgesagten Temperaturen von 13 (in Worten: dreizehn!) Grad und vielleicht muss auch kein Regen fallen – fielen auf keinerlei fruchtbaren Boden. 

Ich dachte mir, vielleicht bin nur ich blöd und schaue auf die falsche Wettervorhersage und checkte folglich noch zwei weitere. Aber immer mit dem selben Ergebnis: 

  
Und trotzdem, die Mutter blieb hart. Wir trinken DRAUSSEN Kaffee. Das fällt also eindeutig in die Kategorie ‚Mütter-wissen-mehr‘. Das muss ich nicht verstehen. 
Jo.

Es gibt also dazu nur eines zu sagen. Auch diese Herausforderung des Lebens werden wir meistern. Und wenn Sie morgen zufällig durch unser beschauliches Mecklenburg fahren sollten und irgendwo im Garten eine nette, gemütliche Familienfeier sehen sollten – in hauchzarten, wunderschönen, filigranen Kleidchen auf blaugefrorener Haut – das sind wir!

Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich überlege nun, ob ich sämtliche Erkältungsmittelbestände der örtlichen Apotheke aufkaufe – oder aber die Skianzüge raussuche.

*** Wie wir einmal nicht in den Urlaub flogen ***

Auf unserer Familie lastet ein Fluch. Kein großer, nichts wirklich dramatisches. Nur ein kleiner. So etwas lästiges halt, wie ein Jucken an einer Stelle, wo man ums Verrecken nicht zum Kratzen hinkommt. 

Aber ein bisschen doof ist es schon. 

Wir haben nämlich so etwas wie eine Schlechtwettergarantie für unsere Urlaube. Funktioniert ziemlich sicher zu so ungefähr 90%. Und äußert sich wie folgt: 

Rom: Herbst, auf der Vorhersage die letzten schönen warmen Tage mit  sonnigen 18 und 19 Grad. Bis wir anreisen. Dann fällt die Temperatur auf regnerische 12 Grad. Wir kaufen warme Sweatjacken mit ‚Rom‘-Aufschrift. 

Barcelona: Ebenfalls Herbst. Wir landen abends um 21:00 Uhr und laufen nachts bei 22 Grad durch die Stadt. Urlaubsfeeling pur. Einfach irre. Allerdings nur so lange, bis das Wetter merkt, dass wir in der Stadt sind. Zwei Tage später sind wir bei 6 (!) Grad Celsius. Wir kaufen warme Sachen . . . 

Mailand: Nun, was soll ich sagen . . . 

Wir wissen also, was passiert. 

Und nun planten wir Lissabon. Lissabon im März dachten wir wäre toll. Schon mal eine Ahnung von echtem Frühling, während bei uns zu Hause noch alles zittert. Also buchten wir Lissabon und beobachteten das Wetter. 

Drei Wochen vorher: Temperaturen um 20 Grad Celsius. Wir freuten uns. 



Zwei Wochen vorher: Die Temperaturen dringen in atemberaubende Höhen vor. Wir können unser Glück kaum fassen:



Eine Woche vorher hat das Wetter von unserer Urlaubsbuchung Wind bekommen: 



Und das war dann auch die Zeit, für die uns in Mecklenburg ein Minivorfrühling vorausgesagt wurde. 

Also echt jetzt. Passender geht es nicht. 

Aber jetzt waren wir clever und haben das Wetter ausgetrickst. Wir sind eben einfach NICHT geflogen. 

Tschacka.

Und während alle Urlauber in Lissabon nass wurden und froren:



saßen wir zu Hause bei 16 Grad auf unserer Terasse. 

Urlaub?

Können wir auch anders!

Pfft.

*** Schwer ***

Irgendwie hatte ich heute Mittag mächtig Probleme, den Kronsohn bei diesem Wetter:

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zum Einpacken von Shorts und T-Shirts für das Internat zu überreden, weil Ihn in der kommenden Woche dort dieses Wetter erwartet:

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*wirstebekloppthier*

*** Hier wird nicht gemeckert! ***

Jetzt ist aber mal endlich Schluß damit. Immer dieses Gemeckere und Gejammere wegen dem Wetter. Na und? Nur weil dieser März eine Identitätskrise hat und sich augenscheinlich für einen Februar, wenn nicht sogar Januar, hält? Ach was. Davon lassen wir uns doch nicht unterkriegen. Eine warme Jacke an und raus an die Sonne. Auch wenn der ganze Schnee so blendet, dass man ohne Sonnenbrille keinen Schritt gehen kann.
Na und. Es ist hell! Ist Euch mal aufgefallen, wieviel Sonnenschein wir die letzten Tage hatten?
So hell haben wir das manchmal im verregneten norddeutschen Juni nicht.
Schaut Euch doch einfach diesen Himmel an . . .

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Und erst die Sonnenuntergänge! Spektakulär kitschig!

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Und man muss das auch mal ganz pragmatisch sehen. Kein blödes Unkraut im Garten, dass die eigenen Tomaten, Gurken, Bohnen überwuchert. Außerdem, ich erwähnte es bereits, der Schnee der über dem Rasen liegt und aus unseren Hühnern Hochleistungsleger macht. Har har har!

Sogar unser Bauer hat gar kein Problem mit dem Wetter. Im Gegenteil, er passt sich an. Natürlich, das muss er ja auch. Man kann ja in Zeiten des Klimawandels zum Beispiel nicht an offensichtlich überholten Bauernregeln festhalten. So von wegen: ‚Am hundertsten Tag des Jahres die Kartoffeln in den Boden tun.‘ Geht nämlich gar nicht mehr. Wie denn auch, in diesem dauergefrosteten Boden.
Da müssen also neue Bauernregeln her. Und unser Bauer passt sich an und gab dem Hausherren heute schon mal eine neue Bauernregel mit auf den Weg. Nämlich diese: ‚Schnee im Mai – April vorbei!‘ So, das habe ich jetzt hiermit erfolgreich weitergegeben.

Ich bin also glücklich und zufrieden und will nichts gemeckertes hören hier.

Natürlich dürft Ihr nach dem Frühling fragen. Natürlich, fragt ruhig. Natürlich gibt es ihn. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man ihn auch erkennen. Ich muss zwar zugeben, dass ich ihn selbst auch fast übersehen hätte. Aber Wolfram hat ihn entdeckt und hat mich darauf hingewiesen. Hier der Beweis.

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Wehe, da meckert jetzt noch einer.

P.S. Das Bild hat der Wolfram übrigens bei http://m.9gag.com/gag/6895009 gefunden. Nur der Ordnung halber.