Schlagwort-Archive: Weihnachtskekse

*** Die Kekse reichen nicht! ***

Sagt der Hausherr und steht deprimiert vor dem Küchenregal in welchem sich die Dosen mit den Weihnachtskeksen stapeln.

Er nimmt eine heraus. Guck mal, hier fehlen schon so viele. Damit kommen wir NIE bis Weihnachten.

Frau Spätlese betrachtet das Elend, zählt die Tage bis Weihnachten und überlegt, ob sie tatsächlich noch einmal Lust zu backen hat.

Hmmm?

Wenige Minuten später entdeckt sie beim Gang durch das Wohnzimmer unter dem Beistelltischchen am Kachelofen eine Keksdose. Na so etwas. Und noch zu drei Vierteln gefüllt.

Nicht lange danach findet sie eine Dose im Keller – selbstverständlich mit einer reichlichen Keksmischung versehen.

Und – was sein muss, muss sein – auch im Büro, im Schrank hinter dem Arbeitsplatz des Hausherren: eine Keksdose.

So ein Schlawiner!

Und sie reichen nämlich doch!

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*** Advent . . . Ritual Teil 2 ***

Gestern nun endlich war es soweit. Die Kisten mit dem Adventsschmuck wurden aus dem Keller geholt, entstaubt und unter großem Verzücken von Krohnsohns und meiner Seite wurde der Inhalt möglichst großflächig verteilt . . .

Jetzt zieren diverse Engel und Weihnachtsmänner, Weihnachtsbaumkugeln, und weißer Organzastoff (als Schneeimitation) unser Zuhaus.

Mich wundert nur, dass der Hausherr die gestrige Schmückaktion so klaglos hingenommen hat. Es fehlten die hochgezogene Augenbraue und das gegen Ende recht starre Lächeln . . . Ich MUSS irgendetwas vergessen haben . . .

Ansonsten waren wir gestern noch beim traditionellen Warnemünder Leuchturmsingen. Also eigentlich nicht wegen des Singens, sondern wegen ‚ Deutschlands einzigem mobilen Carillonneur‘. Und das auch nur wegen dem Krohnsohn. Also wegen des Hobbys des Krohnsohns. Wer nicht so gut gucken kann, verlegt sich eben eher auf’s Hören.

Merke: Ein Carillon ist ein mobiles Glockenspiel. In diesem Fall fahren 37 Glocken auf einem LKW durch die Gegend. Und die Größte davon wiegt knapp 250 kg und klingt natürlich am schönsten.  Nein, mein lieber Krohnsohn, DIE kannst Du vergessen. Ich meine, die kannst Du zwar auf deinen Wunschzettel SCHREIBEN . . . aber ich werde mich hüten!

Hach, was haben seine Augen geglänzt. . . *freu*

Carillon

Carillon

 

Und zwischenzeitlich ist mir auch eingefallen, was ich vergessen habe. Nämlich die Klebesterne an den Fenstern. Ich Dösbaddel aber auch. Macht aber nix. Ich hab ja noch Zeit bis heut‘ Nachmittag, bevor der Hausherr von der Arbeit wieder da ist.

. . . schnell auf die Suche nach den Fenstersternen geh . . .

*** Henne oder Ei? ***

Eine Frage, mit der man jede (n) gutmütige(n) Erklärer(in) komplett in den Wahnsinn treiben kann, ist die Frage danach, wer denn nun zuerst da war, die Henne oder das Ei.

Bei uns im Haus lautet die Frage geringfügig anders und ist eng mit der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit verbunden. Es beginnt immer mit der ersten Charge Kekse, welche gebacken wird . . .

Immer dann, wenn die Kekse ausgekühlt und bereit zum Verstauen sind begebe ich mich in unserem Haushalt auf die Suche nach Blechdosen. Schließlich müssen sie auch anständig gelagert werden bis zum ersten Advent und in der Adventszeit.
Ich finde auch jede Menge Blechdosen mit den hübschesten Weihnachtsmotiven, Elche, Bären, Sterne, Weihnachtsmänner . . .

Allerdings finde ich sie IMMER im ‚Bastelkeller‘ des Hausherren.

(Kleine Anmerkung nebenbei: Ich hoffe inständig, dass der Hausherr diese Seite nicht so schnell findet. Wahrscheinlich steht auf die Bezeichnung seines hervorragend sortierten und notwendigen Arbeitsbereiches im Keller als ‚Bastelkeller‘ die Höchststrafe. Ich mag lieber nicht darüber nachdenken.)

Und dort finde ich sie gefüllt mit Schrauben, Nägeln, Dübeln, Bandmaßen, Klebebändern . . .

Hier beginnt nun unser innerfamiliärer Teufelskreis. NATÜRLICH laufe ich voller Freude los und kaufe . . .       –             . . . Keksdosen. Natürlich. Es sind ja schließlich alle voll mit Zeugs. Und außerdem haben die dieses Jahr wieder so wunderschöne Motive. Ähem – flöööt.

Und NATÜRLICH bekomme ich vom Hausherren eine Standpauke, warum ich denn zu der gefühlten Million an Keksdosen in unserem immerhin noch gemeinsamen Haushalt noch diese, außerdem auch mit den bereits vorhandenen völlig identischen, 3 neuen dazukaufen musste.

Feinfühlige Hinweise meinerseits, dass die neuen Keksdosen komplett anders aussehen als die aus den Vorjahren werden selbstverständlich überhört. Mittlerweile bemühe ich mich auch nicht mehr auf die fehlende Ähnlichkeit von Elchen und Weihnachtsmännern hinzuweisen. Es bleibt mir nur noch der, das Verhängnis auslösende, Satz: „DU hast ja ALLE mit DEINEM Schraubenzeugs belegt.“

Sicherlich ahnt Ihr seine Antwort: „Ich habe die Dosen nur einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Wir haben ZUVIEL von denen!“
Meine Antwort: “ Wenn wir genug gehabt hätten, hätte ich welche für die Kekse gefunden. Dann hätte ich keine kaufen brauchen.  Es war aber in allen Zeugs drin.“
Hausherr: „Ich hab‘ da mein Zeugs nur reingetan, weil wir ohnehin zuviel davon haben. Und demnächst fange ich an, sie wegzuschmeißen.“
Ich: „Wenn Du aber IMMER meine Keksdosen zweckentfremdest, und ich dann keine mehr habe, wo ich die Kekse reintun kann, MUSS ich welche kaufen.“
Hausherr: „Ich nehm’immer nur die, die ohnehin zuviel sind . . .“

An der Stelle erspare ich Euch die restlichen gefühlten 276 Minuten des Gespräches.
Jedenfalls habe ich neulich in der Stadt wirklich ein paar niedliche Dosen gesehen . . .

Und hab ich Euch erzählt, dass wir immer VIELE Kekse backen?

Heute jedenfalls waren es die ‚Pariser Stangen‘ aus der aktuellen ‚Landllust‘.
Diese hier:

Weihnachtskekse

Weihnachtskekse

Und wer war nun zuerst da – die Henne oder das Ei?