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*** X – Frohe Weihnachten ***

Um 11:10 Uhr kam das letzte Geschenk. Jetzt ist es verpackt und wird einen kleinen Jungen sehr glücklich machen. Hoffe ich jedenfalls.

Der Weihnachtsbaum ist fertig geschmückt und leuchtet still und leise vor sich hin. 

Und ganz, ganz langsam . . . 


. . . steigt die Spannung.
Ich wünsche all meinen Lesern und Ihren Familien eine besinnliche und friedvolle Weihnacht.

*** Uff ***

Für den Fall, dass es jemand interessiert, ich habe heute die letzten Geschenke besorgt.

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Uff.

Aber das sagte ich ja schon!

🙂

*** Jetzt geht DAS wieder los ***

So.

Schon wieder.

Dabei war das doch gerade erst!

Jedenfalls sprang mich gestern das Datum an, als der Kronsohn mir erklärte, dass in zwei Wochen schon der erste Advent ist.

In nur ZWEI Wochen!

Und noch während ich dem Hausherren grinsend erklärte, dass hier also in nur zwei Wochen herrlich weihnachtlich dekoriert sein würde und allumfassend meine Arme ausbreitete realisierte ich, dass somit allerdings auch gleichzeitig der Backmarathon eröffnet ist.

Und zwar von jetzt auf gleich.

Oups.

Wo war noch mal das weltbeste Stollenrezept? Ach, hier . . .

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Schnell den Rum auf die Rosinen. (Harharhar!)

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Und schon greift das Kind nach dem Plätzchenbackbuch . . .

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. . . und ich hab‘ doch noch nicht einmal die Kekse vom letzten Weihnachten von der Hüfte . . .

. . . schluchz!

*** Weihnachten ist am Ende ***

Am Wochenende wurde der Weihnachtsbaum entschmückt und wieder aus dem Wohnzimmer geräumt. Das Adventsgesteck wurde wie alle Jahre vorher in seine Einzelteile zerlegt – das Tannengrün geht auf den Kompost und alle Dekoartikel übersommern im Keller. Bis zum nächsten ersten Advent.
Außerdem wurden alle sonstigen freilaufenden Dekoschnickeldies wie Stoffbahnen, Weihnachtsmänner, Engelchen, Sterne und Weihnachtsbaumkugeln wieder eingefangen und in die Sammelpappkiste verbannt. Sogar den toten Vogel die Engelsflügel von vor dem großen alten Spiegel habe ich weggeräumt.
Dann noch zur übergroßen Freude des Hausherren die selbstklebenden Sterne von den Fenstern entfernt – und – schick und hell und freundlich sieht alles wieder aus. Da könnte man fast auf die Idee kommen, schon mal ein wenig Frühlingsdeko zu platzieren . . .
😉
Am Abend dann zeigt der anklagende Zeigefinger des Hausherren auf die Couch. Da! Sagt er, ist immer noch Weihnachten.

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Ich gucke, stutze, überlege und ergreife die Initiative. 3 kurze Handgriffe und die Kissen sind alle einmal gewendet.
Na bitte, geht doch!

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Jetzt muss ich doch tatsächlich den Möbelschweden auf den Plan setzen – ich brauche doch jetzt zeitgemäß frühlingshafte Kissenbezüge :-D.

*** Volle Packung Weihnachten ***

Seit Wochen steigt die Spannung. Frau Spätlese organisiert und verpackt und versteckt die Geschenke. Findet versteckte Geschenke wieder und sammelt und sortiert.

„Wenn ich dann mein Telefon habe . . .“ sagt der Kronsohn. ‚Welches Telefon?‘ fragt Frau Spätlese und guckt unschuldig zurück.

„Na, das steht auf meiner Wunschliste!“ jetzt etwas unsicher der Kronsohn.

‚Ahhhh – du WÜNSCHST dir eins!‘ reflektiert Frau Spätlese. Woraufhin der Kronsohn schweigt.

😉

Endlich ist der 24. Dezember. Das Gästezimmer ist immer noch abgeschlossen, durch die Tür ist aber auch gar nichts zu sehen. Dann sitzen wir im Auto. Bei den besten Eltern von allen ist Weihnachten in Großfamilie angesagt. Die Kinder dürfen einer nach dem anderen immer ein Geschenk holen und an denjenigen weiterreichen, dessen Name darauf steht. Und erst nach dem Auspacken darf ein neues geholt werden. Soweit die Theorie. Der Kronsohn gibt sich betont lässig und desinteressiert. Frau Spätlese ist kurz davor, vor Neugierde zu platzen.

Ein erstes Geschenk, ein zweites, irgendwann eines für den Kronsohn. Bedauerlicherweise nicht das ersehnte. So begeistert wie er von Harry Potter ist – es ist jetzt nicht das Richtige. Und bestimmt wird er sich auch darüber freuen, wenn nur endlich dieses andere Geschenk . . .

Langsam wachsen die Geschenkpapierberge in die Höhe, ein Kind nach dem anderen ist jetzt abgelenkt. Nein – der Schwestersohn kann jetzt nicht, der spielt mit seinem neuen Bus – der ist raus. Also wieder der Kronsohn. Plötzlich wird es still. Irgendwo im Raum klingelt ein Handy. Und nicht irgendwo, sondern irgendwo in den Geschenken unterm Baum. Frau Spätlese grinst so breit, dass sie aufpassen muss, dass ihr nicht die obere Kopfhälfte wegfliegt. Schenken macht Spaß. Aufgeregt sucht der Kronsohn nach der Quelle des Klingelns, damit er auch ja das richtige Geschenk findet. Aber so plötzlich wie es begann, ist das Klingeln zu Ende.

Mist.

Dann nähert sich der Geschenkeberg dem Ende. Und da ist es. Endlich. Der Cousin findet es. Ein handliches kleines Päckchen in der richtigen Größe. „Hier!“ übergibt er es dem Kronsohn: „Hier ist dein Handy!“  Von dem Augenblick an ist es für den Kronsohn das schönste Weihnachten der Welt.

Und irgendwann ist alles verteilt. Alle Geschenke ausgepackt, bewundert, bestaunt. Der Kronsohn sitzt begeistert mit seinem Handy und probiert erst einmal alles aus, was geht. Überall ringsherum wird  gespielt und Probegelesen. Der Schwestersohn ist einen kurzen Moment den Tränen nah, weil kein weiteres Geschenk für ihn dabei ist. Der Papa lenkt ihn aber mit der neuen Magnet-Zaubertafel ab. Welch ein Glück.

Ein Bild des Friedens?

Der beste Vater von allen steht in der Tür, überblickt das Chaos und meint nur: „Also Hoppenstedts sind ein Klacks dagegen.“ Woraufhin es vollkommen korrekt in verschiedenen Tönen und Tempi echot: „Nun sei doch mal ein bisschen gemütlich!“

*

😀

*

Irgendwann abends, wieder zu Hause angekommen, sinkt der Hausherr erschöpft seufzend in den Sessel und sagt: „Also, besinnlich geht anders.“

„Aber schön war’s trotzdem!“ bestimmt Frau Spätlese mit einem leicht grenzdebilen Grinsen im Gesicht und gibt dem Hausherrn sein Glas Rotwein in die Hand.

Alles ist gut.

Weihnachtsdeko

Weihnachtsdeko

*** Frohes Fest ***

Ich wünsche Euch allen ein frohes und besinnliches Fest, ganz in Ruhe und ohne Stress. Und ntürlich mit den tollsten Geschenken der ganzen Welt. Logisch – oder?

Da wir uns dieses Jahr aus Raum-Architektonischen Gründen (+ Kachelofen = – Platz für Weihnachtsbaum!) für einen kleineren Tannenbaum entschieden haben, hatte ich einige Mühe, alle Lichter unserer Lichterkette daran zu verteilen. Sogar Kugeln sind übrig geblieben. Durch die geschickte Platzierung vor’m Fenster wirkt es zwar ein bisschen wie ein Lämpchen-Overkill (*), aber was soll’s. Ich find’s schick.

Nun aber Frohes Fest! Und besinnt Euch!

Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum

 

(*) Begriff geklaut bei Pocalinde. Danke dafür!

*** Geschafft ***

Endlich . . .

. . .  sage ich, weil ich alles geschafft und fertig verpackt habe.

. . . sagt mein Krohnsohn, weil er es gar nicht mehr länger ausgehalten hätte mit warten müssen.

. . . sagt der Hausherr und freut sich auf die Ente, die derzeit im Herd und in seinem Verantwortungsbereich vor sich hin schmurgelt.

Ich bin lediglich für Klöße und Rotkohl zuständig. 😀

Denn Baum haben wir schon letzten Sonntag mit roten Kugeln und weißen Engeln geschmückt und es leuchtet jetzt bei uns sooo feierlich.

Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum

Und das bei dem Schnee der da draußen immernoch geblieben ist. Ich kann michgar nicht erinnern, wann wir das letzte Mal weiße Weihnachten hatten?

Nachdem Festmahl übersiedeln wir dann zu meinen Eltern und da gibt es ganz im großen Familienkreis die Bescherung.

Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten, ein paar besinnliche Tage und nur schöne Geschenke.

Eure Gytha