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*** Mach mal Urlaub #8 ***

Alles hat einmal ein Ende . . . 


Nicht mehr lange, und die Berge verschwinden, machen Platz für plattes Land, für Himmel und für Sehnsucht.

Nicht mehr lange und die Berge werden verschwunden sein aus dem Blick und werden sich zurückgezogen haben in die Erinnerung. Bis sie auch dort kleiner und immer kleiner werden und irgendwann auch dort verschwunden sind. 

Und spätestens dann muss man wieder viele, viele Kilometer und viele, viele Stunden mit dem Auto fahren und wiederkommen.

Hach!

*** Mach mal Urlaub #6 ***

Ich sollte vielleicht auch irgendwann mal die Postkarten schreiben?

Zu diesem Zweck setze ich mich äußerst gemütlich in die Lobby. 

Das Problem ist nur, dass permenent jemand äußerst freundliches vorbeikommt und fragt, ob er mir etwas gutes tun könnte.

Und ich kann doch immer nicht ‚Nein‘ sagen . . . es ist kompliziert!

Also doch lieber in die Laufschuhe und ein bisschen joggen . . . 

Müssen die Postkarten halt noch ein wenig warten . . . 

*** Mach mal Urlaub #4 ***

Heute: Schneeschuhwandern:

Hier geht also gerade nur genießen, atmen und fast unberührte Natur genießen:

Und ich gebe zu, ich habe auch nur fast ein ganz kleines bisschen geweint, als ich nicht glauben wollte, dass man mit Schneeschuhen tatsächlich derartige Schräglagen heil herunter kommt, obwohl schon 2 Leute vor mir (außer dem Wanderführer, welcher im Übrigen 70 Lenze zählt) den Todeshang heil herunter schneeschuhgewandert waren.

Aber ein bisschen irrational darf man als Frau ja wohl noch sein! 

*** Mach mal Urlaub #3 ***

Während die beiden anderen Ski fahren, erwandere ich mir die Gegend. 

Und mit diesem Anblick sind 7 Kilometer auch nur ein Klacks!

Blöd ist nur, dass mir das hiesige Konzept ‚Mittagspause‘ wieder entfallen war. Ich stehe also nach meiner Hintour vor verschlossenen Ladentüren – nix da mit Bummeln und Schauen. 

Nun je. Dann gibt es halt Kuchen und Kaffee beim Bäcker (Mittagspause beginnt erst 13:00, ich war noch kurz vor knapp rechtzeitig.) 

Und auf dem Rückweg schaue ich bei schönstem Frühlingssonnenwetter auf diejenigen schneebedeckten Berge, auf welchen meine Miturlauber sich gerade auf Skiern herauf und herunter bewegen.

Mir aber sind meine Wanderschuhe lieber und sicherer. 

*** Mach mal Urlaub #1 ***

Nach vielen, vielen Kilometern und vielen, vielen Stunden Autofahrt dann endlich DIESES Bild:


Wir sind fast da!

*** Wie wir einmal nicht in den Urlaub flogen ***

Auf unserer Familie lastet ein Fluch. Kein großer, nichts wirklich dramatisches. Nur ein kleiner. So etwas lästiges halt, wie ein Jucken an einer Stelle, wo man ums Verrecken nicht zum Kratzen hinkommt. 

Aber ein bisschen doof ist es schon. 

Wir haben nämlich so etwas wie eine Schlechtwettergarantie für unsere Urlaube. Funktioniert ziemlich sicher zu so ungefähr 90%. Und äußert sich wie folgt: 

Rom: Herbst, auf der Vorhersage die letzten schönen warmen Tage mit  sonnigen 18 und 19 Grad. Bis wir anreisen. Dann fällt die Temperatur auf regnerische 12 Grad. Wir kaufen warme Sweatjacken mit ‚Rom‘-Aufschrift. 

Barcelona: Ebenfalls Herbst. Wir landen abends um 21:00 Uhr und laufen nachts bei 22 Grad durch die Stadt. Urlaubsfeeling pur. Einfach irre. Allerdings nur so lange, bis das Wetter merkt, dass wir in der Stadt sind. Zwei Tage später sind wir bei 6 (!) Grad Celsius. Wir kaufen warme Sachen . . . 

Mailand: Nun, was soll ich sagen . . . 

Wir wissen also, was passiert. 

Und nun planten wir Lissabon. Lissabon im März dachten wir wäre toll. Schon mal eine Ahnung von echtem Frühling, während bei uns zu Hause noch alles zittert. Also buchten wir Lissabon und beobachteten das Wetter. 

Drei Wochen vorher: Temperaturen um 20 Grad Celsius. Wir freuten uns. 



Zwei Wochen vorher: Die Temperaturen dringen in atemberaubende Höhen vor. Wir können unser Glück kaum fassen:



Eine Woche vorher hat das Wetter von unserer Urlaubsbuchung Wind bekommen: 



Und das war dann auch die Zeit, für die uns in Mecklenburg ein Minivorfrühling vorausgesagt wurde. 

Also echt jetzt. Passender geht es nicht. 

Aber jetzt waren wir clever und haben das Wetter ausgetrickst. Wir sind eben einfach NICHT geflogen. 

Tschacka.

Und während alle Urlauber in Lissabon nass wurden und froren:



saßen wir zu Hause bei 16 Grad auf unserer Terasse. 

Urlaub?

Können wir auch anders!

Pfft.

*** Sommerferien ***

Sommer!

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Sommer ist ja im Allgemeinen die Zeit, wo die Tage besonders lang sind.

Das ist toll.

So kann man den blauen Himmel und den strahlenden Sonnenschein ganz besonders lang genießen.

Vorausgesetzt, man guckt mal hoch, während man zum Beispiel fünfeinhalb Kilo Blaubeeren sammelt (Montag), diese verarbeitet (Dienstag), 25 Kilo Kirschen pflückt und verarbeitet (Mittwoch), mit dem Kronsohn zum Mobilitätstraining in die große Stadt fährt (Donnerstag) und dann endlich auch mal in das Büro darf (Freitag).

Im Sommer machen die Tage einfach nur ‚wuuuuschhhhh‘ während sie an einem vorbeizischen. Und während man in’s Bett fällt glaubt man noch kurz, dass man morgen dann bestimmt endlich Zeit zum Bügeln hat und schon ist man eingeschlafen.

Sommer!

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Im Sommer macht man für den Garten Kronsohn auch mal ein paar Tage frei und wandert mit Eltern und Schwesterherz durch die sächsische Schweiz und quetscht dafür die Büroarbeit von 4 in 3 Wochen. Die man dann auf 2 kürzen muss, weil einen sämtliche Bären Beeren des Gartens hinterrücks überfallen und von einem Tag auf den anderen plötzlich reif sind.

Erwähnte ich schon, dass ich Stachelbeeren liebe? Und Johannisbeeren und Brombeeen und Himbeeren und Erdbeeren sowieso?

Aber egal.

Es ist Sommer.

Und alles ist gut!

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