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*** Gegen das Novembergrau 02***

Man erinnere sich an den gestrigen Sonntagmorgen. An den gestrigen sonnigen Sonntagmorgen. An den gestrigen sonnigen ersten Novembersonntagmorgen. 

An diesem sonnigen ersten Novembersonntagmorgen stand man nämlich um 06:00 auf und konnte einen herrlich nebelverhangenen Sonnenaufgang bewundern – wunderschön!

  
Anschließend frühstückte man aushäusig mit Blick auf sonnenbeschienenes Wasser. 

Tolles Frühstück:

  
Mit wunderschönem Ausblick:

  
Anschließend fütterte man noch ein wenig geflügeltes Viehzeugs:

  
Guckte noch einmal übers Wasser, hach: 

  
Bevor man dann über sonnenbeschienene farbenfrohe Landstraßen nach Hause fuhr:

  
Novembergrau? 

Ach was! 

Wunderschön!

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*** Sonntagabend ***

22:00 Uhr; was vom Grillen übrig blieb:

  
Jetzt noch ein bisschen Sternenhimmel gucken und dann ab in’s Bett. 

Sommer halt. 

🙂

*** Sonntag ***

Und was vom Kuchen übrig blieb . . . 

  
😀

*** Sonntag ***

Für die Luftholpause nachher: 

  

Zimtschnecken to be. 

Und jetzt wieder rein ins Hamsterrad. 

Update:

Wenn mann (frau) mal eben die Zimtschnecken locker lässig aus dem Ärmel schütteln will und darauf verzichtet, das Rezept zu lesen, dann kann das schief gehen. Wird das schief gehen. Mit Sicherheit. 

Fazit: ich habe die Krönung des heutigen Sonntagnachmittags, die zarten, saftigen, duftenden Zimtschnecken an die Wand gesetzt. Ohhhmmmm. 

Und das bringt Euch doch glatt mal wieder einen Haushaltstipp

Wunderschöne, unzerbrechliche Küchendekoration kann die kreative Hausfrau erschaffen, in dem sie die Backdauer von Zimtschnecken einfach mal locker verdoppelt. Sie kann diese zum Beispiel als Partygag zum  Vortäuschen unliebsamer Häufchen verwenden. Weiterhin kann man damit prima lustige Geräusche produzieren wenn man diese fallen lässt. Denn diese wunderbaren, unzerstörbaren Dekoteilchen zerspringen auf dem Boden auch nicht, sondern hüpfen mit einem lustigen ‚Plonk‘ einfach ein Stückchen  weiter. 

*

Und nein, es gibt KEIN Foto.

*brummelgrummel*

*** Immer wieder gern genommen . . . ***

. . . der Mieter, der Sonntag Abend um 21:30 Uhr anruft, weil seit zwei Tagen (!) seine Heizung durchheizt und das Thermostat vermutlich kaputt ist.

Ooohhhmmm . . . .

*** Tagebuchbloggen 2013-05-05 ***

(Das P.S. zuerst: Ich habe (wieder einmal) keine Ahnung, in welchem Euer Blogs ich DAS nun schon wieder aufgeschnappt habe – aber egal, ich dachte, es wäre doch mal eine nette Idee, Euch zu erzählen, wie ich so einen Tag verbringe. So eine Art 12 von 12 nur ohne Bilder. Der Orientierung halber könnte das vielleicht immer der fünfte des Monates sein. Wenn ich es toll finde und durchhalte. Schaun wir mal.)

Sonntag. Es ist Sonntag. Das weiß ich wohlig in jeder schlafwarmen Zelle meines Körpers als die Vögel draußen beginnen Alarm zu schlagen. Es ist Sonntag. Ich drehe mich noch einmal um. Allerdings habe ich die Rechnung ohne den Wecker gemacht, denn der klingelt, als die Vögel draußen gerade mal eine Atempause machen und ich in die nächste Tiefschlafphase gleiten will.

Es ist Sonntag und es ist 05:30 Uhr.

Hurra.

Heraus aus den Federn und hinein in den Tag. 😀 Wir hatten nämlich für heute die supertolle Idee, nach Warnemünde zu fahren und der Queen Elisabeth beim Einlaufen in den Hafen zuzuschauen. Das findet praktischerweise morgens um 07:00 Uhr statt, so dass die Passagiere ganz, ganz, ganz viel Zeit für unser wunderschönes Städtchen haben.

Früh um 07:00 nach nur einem (!) Kaffee an der Mole zu stehen fühlt sich im ersten Moment nicht mehr nach einer so supertollen Idee an, ist aber schon etwas Besonderes. Das merkt man daran, dass an die knapp tausend andere Leute diese Idee auch hatten, nur etwas cleverer waren und sich ihr Frühstückspicknick gleich selber mitgebracht haben. Aber alles egal. Es ist ein RIE-SEN-SCHIFF (so groß kann ich gar nicht schrieben, wie das hier sein müsste) und es hat eine Wahnsinnshupe. Und das Echo asu der Stadt erst. Schon toll. Ich habe so das klitzekleine Gefühl, als ob wir das mal öfter machen werden.

Anschließend gibt es zur Belohnung Frühstück in der Yachthafeneresidenz. MIt allem was das Herz begehrt und Sekt im Orangensaft. So was aber auch.

Dann rauf auf die Fähre (da kommt man noch ein bisschen dichter an das Schiff) – für die Fotos – Ihr versteht schon.

Auf dem Rückweg setzen wir den Kronsohn bei der Petrikirche ab, er darf heute dort wieder die Glocken läuten. Welch ein Glück.

Kaum zu Hause kommen Nachbars auf einen Kaffee zu Besuch und schütteln ausgiebig den Kopf, über unseren freiwilligen Schlafverzicht.

Anschließend Hühnerstall putzen (SCHON WIEDER fünf Eier – Wahnsinn), dann gemeinsam mit dem Hausherren Gemüse putzen und in Streifen schneiden. Vanillesoße kochen, denn das Rharbarberkompott ist zum Glück schon fertig. Zum Mittag gibt es Dorsch mit Streifengemüse. Ein Wunschessen des Hausherren. Das KInd ist auch pünktlich wieder da.

Nach dem Mittag halten wir ein Verdauungsschläfchen in der Sonne. Aus den geplanten 20 MInuten werden locker 40 und dann muss ich mich schon sputen und dem Kronsohn beim Packen der Tasche helfen. Viertel vier muss das Kind vom Hof. Diesmal für zwei Wochen. Er sieht nicht wirklich glücklich aus. Noch einmal drücken und küssen und auf’s Telefonieren vetrtrösten und dann ist er schon weg.

Nun koche ich erst einmal Kaffee und backe den Kuchen auf. Ausführliche Kaffeepause mit Entenbeobachtung ist angesagt. Dieses Pack ist zu witzig. Manchmal würde ich zu gern verstehen, was die sich so den ganzen Tag erzählen.

Anschließend habe ich ein Stündchen Zeit für mein Geheimnis. Auch nicht schlecht. Alles klappt gut.

Jetzt den Hühnerhof absammeln. Es ist schon erstaunlich, was so ein paar Hühner im Verlaufe von nur einer Woche hinten raus fallen lassen. Und ich rede nicht von den Eiern!

Dann beschließen der Hausherr und ich, dass wir eigentlich nicht wirklich Hunger auf Abendbrot haben. Also gibt es nur einen Salat und ein Schlückchen Wein während wir . . .

. . . den Enten zuschauen. Natürlich.

Dann ist bügeln angesagt. Das muss ja weg, sonst fängt der Berg noch an zu wachsen. Gegen Ende überfällt mich doch etwas das Erstaunen, der Hausherr bleibt beim Zappen bei einer Talkshow hängen. Talkshow! Das hatten wir noch nie. Also schnell drei rote Kreuze im Kalender gemacht. Und wir schauen die sogar zu Ende. 22:45 dürfen wir den Fernseher dann ausschalten. Mein Bett ruft auch schon ganz laut.

Ach Mensch, sage ich zum Hausherren, als ich den Wecker für Montag auf 06:30 Uhr stelle. Da darf ich ja morgen sogar auschlafen . . .

Leise giggelnd schlafe ich ein . . .

 

*** Sonntag halt . . . ***

Es ist Sonntag. Genauer gesagt ist es Sonntagmorgen und manche Leute würden sagen, es ist noch Nacht. Man ahnt noch nicht wirklich viel vom Tageslicht, da höre ich den Kronsohn ganz, ganz leise die Treppe herunterschleichen.
Ach ja. So (!) ein Sonntag. Ich drehe mich noch einmal auf die andere Seite.
Dann klingelt der Wecker. 06:45 Uhr. Mit einem gezielten Faustschlag bringe ich ihn zum verstummen, drehe mich zum Hausherren und begrüße ihn mit einem ‚hmmmnnmmm‘. Soll heißen: Schatz, der Wecker hat geklingelt, wir müssen aufstehen, kochst Du mir bitte einen Kaffee?
Er reagiert nicht.
Während ich noch auf eine Antwort warte, höre ich den Kronsohn mit den Schlüsseln klappern. Dann geht die Haustür. Gutes Kind!
Also was solls, ich muss ja eh hoch. Also schiebe ich die Decke beiseite und mich aus dem Bett. Schnell das Fenster schließen und dann wanke ich in’s Bad.
Pünktlich 07:00 Uhr stehe ich (zwar mit immernoch geschlossenen Augen, aber immerhin) in der Küche und versuche mich zu orientieren.
Das Kind kommt vom Hühnerfüttern zurück und umarmt mich euphorisch.
WTF . . . wie kann man um diese Zeit schon so munter sein? Und ich hab noch nicht mal einen Kaffee!
Seine Augen leuchten glücklich.
Dann bereiten Kind und Mann gemeinsam Frühstück vor. Ich hole Holz, heize den Ofen und dann hält der Mann mir mein heißes Lieblingsgetränk unter die Nase. O.k. scheint also doch ein lebenswerter Tag zu werden, heute.
Der Kronsohn erzählt munter seine Tagesplanung. Ich unterdrücke ein Gähnen.
Zwei Kaffee später sind wir mit Frühstück fertig. Der Kronsohn packt seine Brotdose und den Tee in den Rucksack, kontrolliert Ausweis und Handy und macht sich freudestrahlend auf den Weg in die große Stadt. Es ist Sonntag und Gottesdienst und er darf eigenständig die Glocken läuten.
Ich breche auf der Couch zusammen und hole noch eine Stunde Nachtschlaf nach. Was tut man nicht alles . . .