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*** Das Ende vom Sommer ***

Im August endet plötzlich der Sommer. Von einem Tag zum anderen ist nicht mehr alles in vielen Farbvarianten grün, denn dann sieht man plötzlich schüchternes gelb und verschäntes braun. Wenn der Weizen am Haus geerntet ist beginnt der Herbst. Es riecht morgens nach Erde, nach Nebel und nach Müdigkeit. Die Sonne kämpft sich langsam über den Wald und tut sich schwer mit dem Nebelschwaden. 

Aber wenn sie es dann geschafft hat, dann ist doch wieder Sommer. Es ist warm, dass man die Socken ausziehen und barfuß laufen kann. Der Tau auf den Wiesen hält sich aber die Schmetterlinge fliegen noch, die Vogel lärmen noch. Aber gegen Abend ist wieder Herbst, werden die Schwalben mehr und sammeln sich und bereiten den Abschied vor. Den Abschied von Hitze, von bunten Blüten, Hummeln und Schäfchenwolken auf blauer Himmelswiese. Das Feld ist braun und stoppelig und die Schwalben nehmen den Sommer mit.

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*** Unterwegs ***

Es ist Sommer, es ist Urlaub, ich bin mit dem Kronsohn unterwegs. Es ist SEIN Urlaub. SEINE Zeit und SEINE Ziele.

Folglich lautet der Urlaubsauftrag: Kirchen & Glocken! Natürlich!

Aber alles beginnt mit einer Zugfahrt:

Und dann geht es los: Kirche auf Kirche. Schlag auf Schlag:

Aber auch Pausen sind wichtig. Gerne auch mit Streicheleinheiten: 

Bevor es wieder weitergeht: 

Aber ich habe auch noch ganz andere Bauten gefunden. Die haben hier ja vielleicht eine Architektur . . .  


Und dann, ganz plötzlich, sind vier Tage um und wir sind schon wieder auf dem Heimweg. 


Wie die Zeit vergeht. 

*** Immer noch Sommer ***

Für mich und mein Gedächtnis:

Wir haben heute nicht nur den 15. September 2016 sondern außerdem noch einen strahlend blauen Himmel und 25 Grad Celsius Lufttemperatur im Schatten.

Und: 

Die Schwalben sind noch da! Gerade ich 40 dieser Sommervögel gezählt.

  
Es ist immer noch Sommer! 

Vielleicht sollten wir heute abend sogar noch einmal an den Strand fahren?

*** Tschüss Sommer ***

Ohne Worte! 

   
   
   
 

   
   

*** Sommer halt ***

Draußen im Garten sind es knapp 30 Grad Celsius. Da ist es eine angenehme Tätigkeit in der kühlen  (nur 25 Grad C) Küche zu stehen und Eierlikör für die vielen erfrischenden Eisbecher herzustellen. 

Währenddessen genießen die Stare eine kleine Erfrischung unter dem Rasensprenger . . . 

  
bevor sie sich wieder auf den Weg durch unseren Garten machen und restliche Früchte ernten. 

  

Ich muss also wieder raus, damit ich noch ein paar schwarze Johannisbeeren abbekomme.

Menno!

*** Die Tage verschwimmen ***

Morgens, während des Aufwachens überlege ich, was für ein Wochentag ist, welche Pläne es für heute gibt. 

Abends, wenn ich ins Bett falle, freue ich mich, dass es ein guter Tag war.Wir haben jetzt gefühlte 15hundert Gläser Marmalade im Keller (darunter eine sehr elegant gelungene Stachelbeer-Johannisbeerkomposition, über die ich mich nach dem Stachelbeerfiasko vom letzten Jahr sehr freue), dazu nahezu unendlich viele Gläser Kompott (Blaubeere, schwarze Johannisbeere, Kirsche, Brombeere) und wir sind fast durch die Ernte durch.Es ist ein merkwürdiger Sommer dieses Jahr – alles kommt nahezu auf einmal. 
Damit ich aber das Bloggen nicht ganz verlerne, hier ein kleines Lebenszeichen.
Es geht mir gut.

*** Sonntagabend ***

22:00 Uhr; was vom Grillen übrig blieb:

  
Jetzt noch ein bisschen Sternenhimmel gucken und dann ab in’s Bett. 

Sommer halt. 

🙂