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*** Frohes, gesundes neues Jahr ***

Für jeden von Euch, von Herzen.

Mehr brauchts ja auch eigentlich nicht – stimmts? 

Ich hoffe, Ihr seid ganz entspannt rübergerutscht.

Wir haben – ganz traditionsgemäß – Silvester bei uns zu Haus verbracht. 

Es gab – ganz traditionsgemäß – selbstgemachte Bowle. (Wir hatten letzten Sommer dafür sogar extra Melonenkugeln selbst eingeweckt.) 

Wir haben – ganz traditionsgemäß –  auch kein Fernsehprogramm laufen lassen, sondern selbstausgesuchte DVDs. (Ich habe mit ‚5 Zimmer, Küche, Sarg‘ und ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ gegen ‚Balduin der Geldschrankknacker‘ verloren. In schwarz-weiß! Oh Mann.) 

Gegen 11 gab es – ganz traditionsgemäß – vom Hausherren selbstgemachte Pfannkuchen. (Schatz, ich mache aber immer – lass mich, ich kann das alleine! Ähem, wie lange muss ich den gehen lassen?) 

Dann standen wir ab kurz nach 12 – ganz traditionsgemäß – 25 Minuten draußen bei unseren Enten in der Kälte, um sie zu beschützen. (Sie sind uns keinen Zentimeter von der Seite gewichen, vor Angst.)

Dann gab es – ganz traditionsgemäß – noch einen kleinen Absacker bei angenehmer Unterhaltung und dann war um 02:00 Silvester auch schon vorbei.

  
Irgendwann ein paar Stunden später sind wir wieder aufgewacht und haben nach einem entspannten Frühstück – ganz traditionsgemäß – das Neujahrskonzert geschaut und gehört und dabei – ganz traditionsgemäß – den Rest der Bowle vom Vorabend ausgetrunken.

Irgendwie ging dann der Tag auch so lala vorbei.

Heute früh haben wir dann – ganz traditionsgemäß – das erste Mal darüber diskutiert, wann der Weihnachtsbaum raus soll. (Er: Weihnachten ist vorbei. Sie: Aber er ist doch noch so schön!)

Nun, und ansonsten hat uns – ganz traditionsgemäß – der Alltag wieder. 

  
Ach, das erinnert mich daran, dass ich gleich noch die Bettwäsche aus der Maschine bei minus 10 Grad Celsius raushängen muss. Und anschliessend gockle ich mal nach neuen Fingern als Ersatz für meine abgefrorenen Stummeln. 

Und Ihr so? 

*** Jahresendmix ***

Früher schrieb ich Silvester immer mit ‚y‘. Ich weiß auch nicht, warum. Vielleicht, weil ich auch ein ‚y‘ spreche, wenn ich Silvester sage. Bei mir klingt Silvester immer so: ‚Sülvester‘. Warum auch immer.
Irgendwann fragte mich der beste Vater von allen, warum ich Sylvester schriebe, statt: Silvester. (Das liebe ich an meinem Vater, dieses nicht von Vornherein sagen: Das ist falsch – Du hast einen Fehler gemacht. Nein, er gibt mir die Chance, selber noch einmal zu überlegen.)
Seitdem schreibe ich den letzten Tag des Jahres ‚Silvester‘ und weiß, dass Sylvester ein Name ist.

So einfach ist das.

Und jedes Jahr wieder, wenn ich Silvester schreiben muss, muss ich lächeln.

*

Und heute ist nun wieder Silvester. Und ich bin ein bisschen krank. Das ist Mist und war so nicht geplant. Denn eigentlich wollte ich Euch, meinen lieben, treuen Lesern eine 2013-Statistik präsentieren. Aber vorgestern beim Insbettgehen erklärte ich dem Hausherren, ich würde wohl krank werden. Ich fühlte das. Und 24 Stunden später war es sicher, ich würde krank werden.

Das war gestern. Ich versuchte dann noch mit Glühwein, Schwedenbitter und Ibu.Prophen die Krankheitskeime abzutöten. Allein – es war zu spät. Es waren schon zu viele.

Heute früh erwachte ich mit dauertropfender Nase und Schraubzwinge um die Schläfen. Ich quälte mich über den Tag, ruhte viel auf der Couch. Nebenbei buk ich Brot.

Dann um 18:00 Uhr, pünktlich, trafen wir uns bei Nachbars zum Vorbereiten der Silvesterfeier. Schnippelten das Fleisch, das Gemüse. Dekorierten und deckten den Tisch.

Jetzt haben wir noch eine Stunde Zeit. Ich werde noch eine Allergietablette nehmen (wegen des Hundes) und noch eine Ibu.prophen und dann hoffe ich, dass ich den Abend irgendwie überstehe. Zur Not gehe ich bei Bedarf auch ins Bett.

Und morgen, morgen bleibe ich im Bett und kuriere mich aus. Versprochen!

In diesem Sinne, rutscht gut rüber, wir lesen uns!

🙂

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*** Jetzt ***

Wir jetzt so:

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Nachbarschaftliche Feuerschalenglühweinsilvesterplanung.

Schönes Wort!

😀

*** Es ist nie zu spät ***

So ist es.
Es ist nie zu spät, sich über vergangene Zeiten zu freuen und – selbstverständlich – darüber zu berichten.
Aus diesem Grund erzähle ich Euch einfach etwas über Silvester. Das war nämlich schön und das kam so:
*
Feiermuffel ist ja noch eine hochhaushohe Beschönigungslüge, wenn man die Partyambitionen vom Hausherren und mir beschreibt. Ergo feiern wir so oft es geht Silvester zu Haus. Schön gemütlich mit Bowle. 2012 musste die Bowle etwas warten auf uns, wir hatten zum Geburtstag Karten für Beethovens 9. in der Nikolaikirche Rostock geschenkt bekommen. Schon Tage vorher sang ich ‚Freude schöner Götterfunken . . . ‚ zum Leidwesen der anderen Anwesenden nach einer nur mir persönlich bekannten Melodie. 😉
In der Kirche hatten wir supertolle Plätze in der 4. Reihe – also einen prima Blick auf das Orchester.
Aber jetzt pssst, der Dirigent kommt.

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Es war wunderschön und gelegentliches Anstupsen half dem Kronsohn auch wach zu bleiben. (Er hatte nämlich sein Monokular vergessen und deshalb nicht soviel optische Anreize wie wir.) Aber egal, es hat uns drei wirklich Freude bereitet.
Dann aber nix wie nach Haus – nachher wollen schließlich Nachbars zum Feiern rüber kommen. Schnell den Tisch gedeckt, aber noch Platz lassen für die Leckerli, die Frau Nachbarin mitbringen wird.

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Wenn Ihr Euch nun fragt, was da in der hellblauen Verpackung auf den Tisch gestellt habe – ich zeig’s Euch. (Aber auf Eure Verantwortung, nicht schimpfen mit mir! ;-))

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Und während die Zeit im Nullkommanix vorbeiflog passte der Hausherr so ganz nebenbei auch noch auf seine Silvesterpfannkuchen auf. Bis endlich der spannende Moment kam, in welchem die Marmelade in die Pfannkuchen sollte. Im Rezept stand: Kreise ausstechen, Marmeladenkleckse drauf, mit Eiweiß bestreichen damit sie zusammenkleben . . . hmmm . . . sieht irgendwie doof aus . . .

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Warte, warte . . . die beiden Frauen des Abends mischen sich giggelnd ein, lass uns helfen . . . Aber das Ergebnis will dem Hausherren auch irgendwie nicht gefallen.

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Dann macht er es auf seine Weise und schau mal einer guck, das wird schon ganz gut . . .

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Jetzt das Öl im Topf erhitzen. Frau Nachbarin und Frau Spätlese üben in der Zeit schon mal ein bisschen Anstoßen. Hmmm. Die Bowle ist aber wieder mal sowas von lecker.
Jetzt mal wieder einen Blick zum Hausherren – huch, der ist aber schnell. Guck mal, die sind schon im Öl.
Prost!

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Oh, kurz vor 12. Schnell das Sprudelwässerchen öffnen, auf die Gläser verteilen, dem Kronsohn die Wunderkerzen in die Hand geben und nicht vergessen, den Puderzucker über die Pfannkuchen.
Das ist ein Bild. Links den Sekt, rechts den Pfannkuchen und: abbeißen.

Guten Appetit und Prosit Neujahr.

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Ich würde mir wünschen, dass das neue Jahr mindestens genauso gut wird, wie das vergangene. Und das wünsche ich Euch ebenfalls.

*** Guten Rutsch ***

So, Ihr Lieben.
Da haben wir nun wieder ein Jahr gemeinsam um die Ecke gebracht.
Danke dafür, dass Ihr bei mir gelesen und auch kommentiert habt.
Danke dafür, dass Ihr selber auch so tolle Blogs schreibt, damit ich was zum Lesen habe. (Und das mit dem Kommentieren krieg ich vielleicht nächstes Jahr auch besser hin.)

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch in ein gesundes 2013 (wenn das erst einmal passt – dann wird der Rest auch schon noch) und dass wir im kommenden Jahr auch wieder viel zu bloggen haben . . . und dabei nach Möglichkeit nicht zuviel Schaden anrichten 🙂

In diesem Sinne: Auf ein Neues!

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*** In den letzten Zügen . . . ***

. . . liegt hier einiges und nicht nur das Jahr 2011.

Nachdem in der letzten Woche bereits die Waschmaschine auf äußerst kreative Weise ihre Pflicht boykottierte, jetzt der Trockner beschließt nur noch zu pusten, aber ohne Warmluft und außerdem uns auch noch unser Autochen im Stich ließ, weil die Benzinleitung mehr einem gehäkelten Spitzendeckchen glich, kommt zu alledem noch dazu, dass wir uns alle ein perfektes Weihnachtsgeschenk eingefangen haben.

Was ist das perfekte Weihnachtsgeschenk? Ganz einfach. Es ist ein Geschenk, woran man sich noch ganz lange erinnert. Das werden wir wahrscheinlich wirklich, denn wir bekamen am 24.12. ein paar nette Erkältungsviren mit nach Hause, welche mittlerweile fast die gesamte Familie niedergestreckt hat. Während es den Hausherren am heftigsten erwischt hat, sind Frau Spätlese und der Kronsohn fast wieder obenauf. Wir haben aber beschlossen, es wird dieses JAhr ein ganz, ganz ruhiges Silvester. Denn trotz allem gehört das Jahr 2011 ja auch vernünftig verabschiedet.

Was war 2011 für mich? Lasst mich nachdenken.

Seit 2011 haben wir nun Hühner und deswegen auch eigene frische Eier und jede Menge Spaß mit unseren Charakterviechern. Außerdem habe ich auch einen Neffen mehr – spannend so ein kleines Wesen auf dem Weg zum großen Menschen.

Wir haben die große und schwerwiegende Entscheidung getroffen, unseren Kronsohn die Schule wechseln zu lassen. In diesem Sinne war der August wohl der schönste und furchtbarste Monat in einem. Wenn es so etwas gibt.

Nun, am Ende des Jahres haben wir  uns alle in die Situation halbwegs eingefunden und unsere Routinen entwickelt.

Wir sind 10-fache Enteneltern, wissen, dass man Euch mit Tassengeschichten begeistern kann und haben vor, im kommenden Jahr einfach mal so beständig weiter zu machen.

Jetzt werden wir aber einfach mal loslegen mit den Silvestervorbereitungen. Salate schnippeln – huch – ich wollte noch ein Weißbrot backen. Haare waschen, Sekt kalt stellen  und letztendlich die Nachbarn zum Feiern erwarten.

*

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch in ein gesundes und möglichst glückliches 2012.

 

 

*** Guten Rutsch ***

Draußen behängt der Frost die Baumgerippe am Strand mit glitzernden Eisdiamanten.

 

Eiskunstwerk

Eiskunstwerk

Das Wohnzimmer ist schon silvesterlich geschmückt.

 

Silvester

Silvester

Die ‚Bar‘ ist mit diversen Sprudelwässerchen befüllt.

Sprudelwasser

Sprudelwasser

Der Countdown läuft . . .

 

Euch allen einen guten Rutsch in ein glückliches und vor allem gesundes 2011.