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*** Tag 3 ***

KraWUMMM! Ich schrecke aus dem Schlaf und höre ein nachrauschendes Wwrrrrschschschschsch . . . .

Alles klar, sie sprengen wieder die Lawinen ab. Es hat ja auch wieder die ganze Nacht geschneit. Das ist hier also momentan die tägliche Weckmelodie. Ich drehe mich auf die andere Seite und döse noch ein wenig weg.

Nach dem Frühstück gibt es die gleiche Arbeitsteilung wie am Vortag, d.h. ich wandere!

Aufgrund des nächtlichen Schneefalls ist die Orientierung etwas erschwert, aber davon lasse ich mich nicht einschüchtern.

Ich mache mich einfach auf den Weg und genieße die Winterlandschaft.

Und nachdem ich ein wenig höher gestiegen bin, habe ich eine fantastischen Ausblick.

Allerdings, sollte ich hier vielleicht doch nicht zu lange hier verweilen, sonst geht es mir wie diesem Kumpel hier:

Blöderweise endet mein Wanderweg irgendwann abrupt und ich muss umkehren. Mein schöner Plan, die beiden Skifahrer auf einer Alm zu überraschen, ist nicht aufgegangen.

Kehre ich halt einfach im Tal irgendwo ein. Ach guck, hier kann ich den Tee auch gleich wieder zurückgeben:

Jetzt muss ich aber los, damit ich die beiden anderen wenigstens nachher im Wellnessbereich treffe.

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*** Tag 2 ***

Der Winter hält kurz den Atem an und pausiert mit Sturm und Schnee.

Das wäre doch eine schöne Gelegenheit für einen Morgenkaffee auf der Hotelterrasse.

Oder vielleicht doch lieber nicht?

Also gibt es die gleiche Arbeitsteilung wie am Tag zuvor. Hausherr und Schwägerin fahren Ski und ich wanderspaziere durch die verschneite Landschaft und erfreue mich an den örtlichen Sehenswürdigkeiten.

Selbstverständlich erfreue ich mich auch am Winter. So etwas kennen wir im hohen Norden ja gar nicht mehr.

Aber am aller, aller, wirklich allermeisten freue ich mich über die zutraulichen Enten am Moorbach (gelernt: die Loisach!), die nicht nur in Windeseile vier Brötchen wegfuttern sondern dazu auch noch extra auf das Geländer geflogen kommen und mir sogar aus der Hand fressen.

Mein Herz läuft über vor Glück.

Morgen brauche ich mehr Brötchen!

*** Tag 1 ***

Ich habe aufgegeben und die wunderschön grellorangefarbene Apnoehose in das Reich der Wünsche und Sehnsuchten verbannt.

Nun habe ich eine schlichte, schwarze Hose zwar in einer Nummer größer, dafür mit der Lizenz zum Atmen.

Das Wetter tut was es im Skigebiet tun soll, es schneit.

Es schneit viele, mal kleine mal große aber hauptsächlich viele Schneeflocken.

Das ist tatsächlich Winter und bei meiner Wanderung zum Nachbarort (Ja , richtig gelesen, Wanderung – ich fahre nämlich gar kein Ski!) genieße ich den Ausblick auf die umliegenden Berge.

Diese da wären, z. Bsp. der Daniel:

Oder auch die Zugspitze:

So schön!

Entspannt atme ich tief durch und stapfe in meiner wunderschön bequemen schwarzen Skihose durch den Schnee.

*** Murphy im Winter ***

Natürlich schneit es den ganzen Winter fast gar nicht. Und erst recht nicht am Wochenende, wo man sogar Zeit zum Schneeschieben hätte. 

Natürlich nicht.

Aber natürlich genau dann, wenn man an einem Tag zwei (!) Außerhaustermine hat, zu welchen man außerdem (oder ohnehin) das Haus sehr früh verlassen muss.

Ergo muss man um 05:00 aufstehen, damit man auch anständig Schnee geschippt hat, bevor man los muss.

Und dann ist es, NATÜRLICH, auch noch allerfeinster Schneemannschnee! Natürlich! Denn man hat ja keine Zeit einen Schneemann zu bauen.

Danke, Murphy!

*** Weiß ***

Liebes Publikum, 

darf ich vorstellen: 

Dienstag, der 08. November 2016!


Nur für’s Protokoll, wenn wir jetzt (wie dieses Jahr auch) wieder bis März Schnee haben, dann haben wir nach Adam Riese 5 (FÜNF!) Monate Winter.

Wo leben wir hier? In Sibirien?

*** Winter ***

Unabhängig davon, dass ich neben meiner normalen Büroarbeit (leider bisher komplett erfolglos) versuche, die Daten des verreckten Laptops vom Kronsohn zu retten und mich dabei von einer Rescue-Variante zur nächsten hangele und ganz nebenbei mit dem Hausherren auch noch das Downgrade seines Macs plane und vorbereite – damit der arme Kerl wieder arbeitsfähig ist und ich nicht mehr die Doofe bin, die das alles angeschubst hat – 

also unabhängig von allem beobachten wir hier gerade ganz angespannt die Wetterentwicklung und ganz konkret das Wetterradar.

Über eine Woche Knackfrost mit teilweise unter 10 Grad Celsius (Die Enten sind seit Tagen im Stall und meckern uns von Besuch zu Besuch mehr an.) und dann eine Abmilderung verbunden mit Niederschlägen.

Wieviel Schnee werden wir dann morgen früh vor Dienstbeginn beiseite räumen dürfen? Wie groß ist das Übel, welches sich dort aus südwestlicher Richtung heranschleicht?

  
Die Spannung steigt!

*** Märzenschnee und Jungfernpracht . . .***

. . .  kalauerte der Wetterfrosch noch am Sonntagabend im Wetterbericht, halten selten länger als eine Nacht.

Nun konnten wir das genau letzte Nacht beobachten. Abends begann es derart mit Nachdruck zu schneien, dass es schon fast wieder schön war. Der fallende Schnee schluckte alle Geräusche. Still lag die Siedlung unter weichem Schnee.
NATÜRLICH rannte ich raus, um dieses Spektakel zu fotografieren. Es war einfach ZU idyllisch. Als ich allerdings feststellte, dass ich NATÜRLICH noch ein Stativ dazuholen und anschließend die Automatik abschalten und mich manuell durch Belichtung, Blende usw. pulen müsste, da ähem, also da, jaaaa, also da war mir auf einmal mächtig kalt und ich konnte es gar nicht mehr länger draußen aushalten. *räusper*

Fotografier ich das halt morgen früh, dachte ich.

Haha. Haahaaahaa. Haaaahaaahaaaaaa.  Selten so gelacht.

Jedenfalls konnte ich heute früh doch tatsächlich noch ein wenig Restschnee finden. So quasi als Erinnerung und Beweis.

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