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*** Dekadent ***

Hier gibt es heute nichts zu sehen.

Leider muss ich Euch mitteilen, dass es hier heute keinen Rotweinfreitag gibt.

Aber.

Ich habe heute dem letzten Kunden (für dieses Jahr) den letzten wichtigen  Auftrag (für dieses Jahr) ausgehändigt.

Fertig.

Ich.Bin.Fertig!

Jetzt ist nur noch Kleinkram. Puzzeln, sortieren, Ordnung machen. Selbstverwaltung. 

Bis das große Rennen am 01.01. wieder losgeht. 

Und genau deswegen feiern wir heute, dass ich seit Jahren mal wieder ‚intime‘ bin.  

Deswegen kein Rotwein.

Dekadent.

Ich weiß.

Trotzdem schön.

  

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*** Rotweinfreitag ***

Es ist Freitag und ein doppelt schöner dazu. Nicht nur, dass die Woche zu Ende ist, nein wir haben auch noch allerfeinstes Wochenendwetter vor uns. Herrlich ist das! Deshalb und wegen der 25°C im Schatten heute, habe ich den lieben Gott ’nen alten Mann sein lassen und ganz gekonnt und ignorant auf’s Häusleputzen verzichtet. Pah! Saubermachen kann ich bei Schietwetter immer noch und bis dahin ist es hier eben ’sommersauber‘. Es ist alles eine Frage der Definition. Getreu dem Spruch, den ich bei Tina mal fand: “ Ein Haushalt muss sauber genug sein, um sich wohl zu fühlen und schmutzig genug, um glücklich zu sein.“ Passt!

Um mein trotzdem ein ganz kleines Bisschen vorhandenes schlechtes Gewissen zu beruhigen, habe ich kurzerhand die Betten abgezogen und von der Waschmaschine anständig durchwalken lassen. Es gibt keinen schöneren Blick in den Garten, als wenn sich dort saubere, duftende Bettwäsche auf der Leine bläht und man sich tagsüber schon auf das Insbettgehen freut.

Dazu kommt, dass heute der Kronsohn endlich wieder nach Hause kommt. Da er mir am Telefon freudestrahlend durch den Hörer verkündet hat: „Mama, ich habe eine gute Nachricht für dich! – Wir bekommen die Bioarbeit diese Woche noch nicht wieder, sondern erst später!“  – Aaaahhh – jaaahhh.  Das heißt in’s Reine übersetzt nämlich: Wir brauchen uns noch nicht dieses Wochenende über nicht so tolle Noten ärgern. 😮 Also genießen wir die Zeit bis es so weit ist.

Für heute ist das Projektabendbrot ‚Tomate‘ vorbereitet. Ich denke, er freut sich über Tomatensuppe, Ciabatta, Tomaten, Weintrauben, Pfirsiche (Jaaa – es sind immer noch welche da ;-)) und leckeren Käse. Und wenn wir dann alle satt sind und müde vom Erzählen, dann ist Rotweinfreitag und dazu gibt es Verdis Requiem von DVD.

Also – Füße hoch und genießen, jetzt!

 

Rotweinfreitag

Rotweinfreitag

*** Rotweinfreitag ***

So, die Woche hätten wir auch. Morgen darf ich endlich mal wieder ein bisschen länger in den Kissen kuscheln als nur bis 6.00 Uhr.

Der Kronsohn tönte zwar, er will morgen um 7.00 Uhr aufstehen und Frühstück machen. Schau’n wir mal, wieviel von dem Elan morgen früh noch übrig ist. Im Augenblick wird er jedenfalls vom Hausherrn kräftig in’s Bett gekitzelt. Es kann nicht mehr lange dauern, bis die Nachbarn ganz aufgeregt vor der Tür stehen und fragen, warum um Himmelswillen dieses Kind so schreit.

Ich jedenfalls habe alle meine freitäglichen Pflichten erledigt. Haus geputzt, erledigt. Ingwermedizin angesetzt, erledigt. Eierlikör angesetzt, erledigt.

Jetzt gieße ich dem Haushern und mir ein kleines Freitag-Abend-Leckerli ein und werde erschöpft die Füße hochlegen.

Einen schönen Freitag Abend Euch allen.

Rotwein-San-Vito

Rotwein-San-Vito

P.S. Wenn ich einmal wiedergeboren werde , werde ich zusätzlich zum Hausherren auch Sherlock Holmes alias Robert Downey Jr. heiraten. Gern auch mit dem ewig zu Übungszwecken narkotisierten Hund.

P.P.S. Und schon wieder eine Filmmusik, die unbedingt auf meinen Wunschzettel muss.

*** Rotweinfreitag ***

Es ist wieder einmal Freitag abend. In meinem heißgeliebten Rotweineimer dreht sich ein gelungener 2006er Regent Spätlese trocken (im Barrique gereift) aus Wallertheim und ich freue mich, dass ich mich relativ früh in meinem Leben entschieden habe, KEIN Bauarbeiter zu werden.

Nur eine Stunde lang Steine auf Schubkarren wuchten (gefahren und entladen haben der Hausherr und der beste Nachbar von allen) hat meinem Kreuz sämtliche Lebensgeister genommen.

Ich bin nicht sicher, ob ich nachher stolzenhauptesaufrecht oder flitzebogengleichgebeugt die Treppen in’s Bettle schaffe.

Bis dahin sammle ich noch ein wenig Kraft auf der Couch.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Freitag Abend.

. . .

Und es war nur EINE Stunde. Boahh, ich kann gar nix mehr ab. Deibel auch.

*** Rotweinfreitag ***

Manchmal freue ich mich, wenn eine Woche vorbei ist. Nicht, dass sie besonders schlimm war. Sie war einfach voll. So voll, das selbst Herzenswünsche keinen Platz hatten und ich wieder eine ganze lange Weile warten muss, bevor ich wieder einen Familientag beim Schweden geniessen kann. Selbst der Hausputz heute eine Quälerei. Anderer Ablauf wegen Handwerkern im Haus verstört und bringt durcheinander. Dann noch unterbrechen weil man mit dem Kronsohn 7 km Rad fährt um Spargel zu kaufen und natürlich wieder zurück. Nach einem unterbrochenen Hausputz finde ich die Lust am Putzen schwer wieder . . .

Aber was soll’s. Es ist Freitag abend, die Woche ist in Sack und Tüten wie man so sagt. Alle Pflichten erledigt. Gucken wir nach vorn und denken positiv.

Überraschend klingelten die Nachbarn und meinten, sie wollten den mitgebrachten italienischen ‚Dankeschön-fürs-Blumenpflegen-Rotwein‘ lieber mit uns gemeinsam trinken. Ganz spontan, Freitag abend um halb sechs.

Haben wir gern gemacht und hatten einen ganz entspannten Abend bei tratschen, klönen und jede Menge lachen und natürlich nicht nur einem Rotwein. Kann ich nur empfehlen. Nachbarn können was tolles sein. Auch wenn es dazu führt, dass man Freitag Abend schon mal 21.00 Uhr ziemlich erledigt ist.

Wann habt ihr das letzte Mal mit euren Nachbarn zusammen gesessen?

In diesem Sinne. Guckt mal über den Zaun!

P.S. Und was ich gerade gelernt habe: Es heißt ‚arrivederci‘. Googeln allein hilft also auch nicht. Und wenn man auf italienisch gerade mal guten Tag und die Zimmernummer sagen kann, sollte man nicht protzen.

*** Rotweinfreitag ***

. . . oder der ganz normale Wahnsinn.

07:30
Das Auto starten, Kronsohn wieder in’s Haus zurückschicken – Sporttasche vergessen.

08.30
Telefonat mit den Wasserwerken zur Klärung des Verbleibs von 47,35 EUR. Ungeklärt auf Montag verschoben. Gnngh – ärgerlich, ich hasse unerledigte Dinge über’s Wochenende. Zumal ich felsenfest davon überzeugt bin, Recht zu haben.

08:45
Beginn Hausputz

13:15
Nach 18 Litern Wasser, etl. Portionen Putz- und Reinigungsmitteln glänzt das Haus wieder. Strike!

13:35
Den Kronsohn von der Schule holen. Die Woche ist geschafft – Erleichterung auf allen Seiten. Was machen wir am Wochenende? Tja kleiner Schatz, wenn ich das wüsste . . .

13:45
Den Kronsohn mit zusammengekniffenen Augen und gerunzelter Stirn ansehen, weil er die ersten Matschspuren im sauberen Haus hinterlässt.

13:50
Mittag – der Hausherr hat gekocht. Eintopf aufwärmen und verlängern. Auf meinen Wunsch hin mit extra Kartoffeln. Von wegen, Kartoffeln gehören in den Keller 😉

14:30
Der Kronsohn inhaliert und ich nutze die Viertelstunde des Hausherren-Mittagspause zu zerquatschen. Ein ENORM wichtiges Telefongespräch mit meinem Schwesterherz.

14:45
Ich komme auf die geniale Idee, mal eben, „ganz schnell“ die Fenster zu putzen. Weil die Sonne grad so schön scheint und mich das Elend so anschreit. Der Hausherr beschließt aus Solidarität, die Fenster des Gewächshauses zu putzen.

16:45
Die erste Hälfte der unteren Fenster fertig. Kaffeepause! Ich fange an ‚Blinded by the Light‚ zu summen.

17:30
Blöde Idee. Blödes Fensterputzen. Regnet ohnehin demnächst wieder. Ich wollte heute eigentlich die Wochenendeinkäufe machen. Kacke, Nächstes Fenster.

17:30
Ich wechsle nach draußen. Wir haben bei der Hausplanung tatsächlich 4 (!!!) Fenster die nicht zum Öffnen sind geplant. Danke Frau Spätlese. Sei froh. dass du keine Architektin geworden bist, die Bauherren hätten dich schon längst gesteinigt.

17:45
Bei minus 4 Grad Fensterputzen ist klasse. Man merkt die Finger relativ schnell nicht mehr. Das Fensterputzmittel gefriert nur deshalb nicht, weil genügend Alkohol drin ist. So einen hätte ich jetzt auch gern. Durch das Fenster beobachte ich einen Disput zwischen dem Hausherrn und dem Kronsohn. Zum Glück hör ich fast nix. Das sollen die Beiden mal schön unter sich klären. Ausserdem machen die beiden auch Abendbrot. Bloss nicht stören dabei.

18:30
FERTIG. Die rechte (Wasser-)Hand ist gefühllos. Die Putztücher beginnen zu gefrieren. Aber ich bin fertig!

18:45
Abendbrot – erstaunlich, immer wenn ich heut ins Haus komme, ist das Essen fertig. Kann man das ausbauen? Und der Hausherr lobt sogar meine Initiative. Soso.

20:00
Kronsohn im Bett, ich unter der Dusche. Belohnung für den Tag. Rückenschrubbeln. Ahhh, das tut gut.

20:20
Casalferro 2004!

Ich wünsche Euch einen schönen Freitag Abend und ein schönes Wochenende!

*** Immer wieder Freitags . . . ***

. . . freu ich mich, dass eine Woche rum ist.
Genauso!

Und heute besonders. Wir haben die ersten acht Wochen Schule in Klasse 5 geschafft – das Kind und wir – und dass nicht mal ganz so schlecht wie befürchtet. Jetzt haben wir eine Woche Ferien. Wohlverdient meines Erachtens.

Dazu kommt, dass der Schwestersohn heute seinen Geburtstag gefeiert hat . . . Im Kinderland . . . Meine Ohren streiken immer noch und brummen leise missgestimmt vor sich hin. Zum Abendbrot gab es selbstgemachte Burger. Das war wieder viel Grund und Anlass für viele laute freudige Gespräche. Ruhe ist was anderes. Daran merkt man, dass man alt wird. Frau auch.
Und die Burger – je bepackter umso matschiger umso fetzt:

Burger

Burger

Und ansonsten war die Woche schon o.k. Eigentlich sogar hervorragend! Ich hab es tatsächlich geschafft, eine Anregung, die ich bei einer anderen Bloggerin gefunden habe, NICHT zu versieben. Nein! Ich hab es mir gemerkt und ausprobiert und kann jetzt, ganz stolz auf Sandra aus Hamburg verweisen. Ich habe in Ihrem Blog einfach mal auf den Link von Nigel Slater geklickt, und das Rezept von einem Schokoladenkuchen gefunden . . . Also, Ihr könnt mir glauben, ich bin ja so eine Bescheuerte, die nur ein Stück Kuchen isst, aus Angst vor persönlichen Bemerkungen durch die Waage. Aber dieser Kuchen . . .

der ist . . .

. . . der Hammer.

Allein der Geruch. Und wenn Ihr nur ein einziges Mal abgebissen habt, ist der Kuchen alle und Ihr hört Euch nur noch ‚hmmmm‘ sagen. Ehrlich. Probiert’s aus. Macht’s genauso wie im Rezept. Ich hab sogar das Mehl frisch gemahlen. Hmmm. Und so sieht sah er aus . . .
. . . bevor er verschlungen wurde. Es ist, wie Sandra schreibt: pure Suchtgefahr!

Chokolate-Chip-Espresso-Cake

Chokolate-Chip-Espresso-Cake

So, und weil wir jetzt in unseren Herbstferien für eine Woche in einen Urlaub nach Dänemark düsen, um dort absolute Ruhe zu finden und zu genießen bei stundenlangen Spaziergängen an der Nordsee und anschließendem Entspannen in der Sauna, mache ich Euch noch eine kleine Freude mit unserem letzten Herbststrauss aus dem eigenen Garten. Ein bisschen Farbe im Herbstgrau tut uns allen gut. Ich melde mich dann wieder nach unserem Urlaub.

herbststrauss

herbststrauss

P.S. Und weil heut ‚Rotweinfreitag‚ ist die kurze Information: Heute ist es ein Sauerkirschwein 2008, eigene Ernte, gespritzt.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Eure Gytha