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*** Die ganze Wahrheit über die Mittagsplanung ***

Heute um exakt 12:55 Uhr kam ich aus meinem Büro in meine Küche, um einen Blick auf die Mittagsplanung zu werfen.

Oh – Porreesuppe!?

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Da ich aber heute früh auf dem Rückweg von den weltbesten Eltern (wo wir im Übrigen auch das vernünftige Umgehen mit Geld zum Gesprächsthema hatten) mein ganzes Geld sowohl in zwei neue Oberteile und 5 Paar Socken von Tch!bo als auch Kaffee und außerdem Teefilterbeutel investierte, anstelle dieses Geld auch nur ansatzweise im Gemüseladen gegen Porree und Staudensellerie einzutauschen . . .

. . . öööhhhmmm . . .

. . . hatte ich also ein Problem.

Und ich rede NICHT darüber, dass ich um exakt 12:56 Uhr anfangen wollte, Mittag zu kochen!

Jedenfalls blieb mir wohl oder übel nichts anderes übrig als kreativ zu werden. Ich ging also in den Keller und holte ein Glas Tomatensaft hoch und griff nebenbei noch jeweils ein Glas Pilze und eine Dose Kidneybohnen.
Außerdem durchpflügte ich noch den Kühlschrank nach verwertbaren Resten als da waren Reis und Kartoffeln und ein Glas Gemüsebrühe. Die Kartoffeln stampfte ich klein, bevor ich diese mit den anderen Zutaten in die Suppe tat. Dann erhitzte ich alles, rundete mit einem Schuß Sahne ab und würzte mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Angostura.

Nun, das war zwar nicht exakt unser Plan vom heutigen Mittag aber es war wenigstens Suppe.

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Und jetzt bin ich gespannt, was es morgen zum Mittag gibt. 😀

Ach, und erinnert mich bitte bei Gelegenheit bitte daran, dass ich sowohl Pilze als auch Kidneybohnen im Keller wieder auffüllen muss. Man weiß ja nie!

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*** Mittagsplanung ***

Jetzt erzähle ich hier schon wieder vom Essen – ich werde wohl noch zum Foodblog. Aber egal, wenn mir eine wichtige Erkenntnis kommt, lass ich Euch doch gern dran teilhaben.

Also. 

Es ist Sonntagabend, wir sitzen ganz entspannt am Ofen und auf einmal möchte der Hausherr ganz unbedingt die Mittagsplanung für die kommende Woche machen. Mittagsplanung ist eine tolle Sache, denn ich gehöre schon eher zu den Menschen, die gegen 12:30 Uhr in die Küche kommen und dann feststellen, dass man Mittag, welches man essen möchte, auch vorbereiten muss. Ähem. Ich schweife ab.

Die Mittagsplanung. 

Montag gibt’s Reste vom Wochenende. Das ist schon mal klar. Guter Plan!

Und jetzt komme ich zu dem Punkt, warum ich diesen Artikel überhaupt schreiben muss. Denn: Für Dienstag wünscht sich der Hausherr Kohlsuppe und da muss ich energisch widersprechen. Um Himmelswillen bitte keine Kohlsuppe am Dienstag. 

Kohlsuppe ist nämlich ein hintertückisches Essen. Vorne heraus so wirklich lecker, dass man nach dem zweiten gern auch noch einen dritten Nachschlag verlangt. Anschließend ist das Sättigungsgefühl aber auch relativ fix wieder vorbei – man liegt also nicht im Verdauungskoma vor dem Rechner.

Aber! 

Aber kaum einen Augenblick nachdem das Sättigungsgefühl verschwunden ist, macht sich ein deutlicher Druck im Unterbauch bemerkbar. Und das ist noch nett umschrieben!

Ich verstehe auch gar nicht, wie Leute eine Kohlsuppendiät machen können. Wohnen die alle allein? Oder ziehen für die Zeit in den Wald? Auf einen einsamen Planeten?

Ich durfte im Zusammenhang mit genau ebendieser Kohlsuppe schon lernen, dass man auch vor dem Aufbauen von Möbeln besser auf ein Kohlsuppenmittag verzichtet. (Obwohl ich während des Mittagessens noch gar nicht wusste, dass ich abends Möbel aufbauen würde. Aber das ist eine andere Geschichte und wenn Ihr mich darum bittet, erzähle ich Euch gern wie ich mit meiner Schwester und der Kohlsuppe Möbel aufgebaut habe.)

Aber ich schweife ab.

Jedenfalls verweigerte ich also die Kohlsuppe für Dienstag. Da habe ich abends Saxophonunterricht und da muss ich ab und zu einen derartigen innerlichen Druck aufbauen, der vorheriges Kohlsuppenessen eher suboptimal erscheinen lässt.

Ich verweigerte Kohlsuppenessen auch für Mittwoch und Donnerstag wegen Nachmittagsterminen im Büro.

Versteht mich nicht falsch. Unser Kohlsuppeneintopf ist wirklich so derart oberlecker. Es geht also nicht darum, ihn nicht zu mögen. Es geht darum, ihn zum richtigen Zeitpunkt anzuwenden. 

Für Freitag konnte ich keine abweisenden Argumente finden. Da werden wir nachmittags eigentlich relativ in Ruhe gelassen. Und am Wochenende – mein Hof – meine Luft! Ihr versteht. Und außerdem vermute ich, dass ich diesen Freitag vielleicht keine Möbel aufbaue.

Dann musste ich überraschend am Donnerstag einen Bürotermin für Freitagnachmittag machen.

Die Mittagsplanung blieb und deswegen gab es heute Kohlsuppe.

Das das ist jetzt 3 Stunden her. Und jetzt verspätet sich der Kunde auch noch.

Das wird eng.