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*** Mach mal Urlaub #5 ***


. . . geht grad‘ so.

*rollt sich aus dem Saunaruheraum in das Restaurant*

*** Leben 1.0 ***

Nix los hier zur Zeit. Stimmt schon.
Aber ist es nicht wirklich toll, dass das Leben 1.0 einfach mal sooo spannend und toll ist, dass man Internet & Co darüber fast vergisst?

Aber wirklich nur fast. Versprochen.

Bericht folgt.

Ebenfalls versprochen.

😀

*** Das Leben geht weiter ***

Langsam wird die Watte im Kopf etwas weniger. Der Alltag fängt einen langsam aber sicher wieder ein. Zwar hat man immer wieder mal plötzlich eine Erinnerung, ein Bild im Kopf und Tränen in den Augen. Aber man fügt sich dem Tagesfluss.

Die Tiere wollen gefüttert und versorgt werden und machen uns auf ihre Weise Spaß – genügend um ausführlich darüber zu berichten. Der Kronsohn muss in der Schule lernen und zu Hause Hausaufgaben machen. Und während man sich durch seine Englischhausaufgaben kämpft bleibt kein Raum für etwas anderes. Und das Büro freut sich auch, wenn es mit der ganzen Arbeit nicht allein dasteht. Irgendjemand muss den Kram da ja erledigen. Wer, wenn nicht wir?

Wir hatten glücklicherweise die Enten am letzten Montag schon aus dem Hühnerhaus gelassen, so dass sich diese wieder frei auf dem Hof bewegen konnten. Die Kälte war ja glücklicherweise überstanden.

Und an dieser Stelle knüpfe ich dann einfach mal wieder an.

Jetzt aber: Wieder zurück an die Arbeit!

edit:

Und im Übrigen ist heute der Tag im Jahr, bei dem egal ist, ob man ihn von vorn oder von hinten liest! Nämlich 21022012! So, das wollte ich noch sagen, heute.

*** Das behalten wir aber! ***

Ich habe es gewusst! Sagt der Hausherr. Ich hätte es doch allein machen sollen. Und zuckt resigniert die Schultern, als Frau Spätlese bestimmt, dass diese Kuscheltiere auf GAR KEINEN Fall weggeschmissen werden dürfen.

Wir sind dabei und räumen den Keller auf. Eigentlich räumen wir den Keller aus. Denn er soll renoviert werden. Der Fußboden muss neu gemacht werden und die Wände sowieso und deshalb stehen der Hausherr und Frau Spätlese mitten im Zeugs und ringen mit sich und den Altertümern, welche sie dort finden. Denn da dieses kein kleiner Keller ist, welcher in all den Jahren bisher bereitwillig alles aussortierte zur Lagerung aufnahm (Das können wir nicht wegschmeißen – das ist doch noch gut!) haben wir nun entsprechend zu tun.

Und scheitern schon am ersten Karton.

Hinzu kommt die 10-jährige Aufbewahrungspflicht für Bürounterlagen welche dazu führt, dass hier massenweise Ordner herumstehen. Zusätzlich zum jährlich im Sommer benötigten Camping-Zubehör, zur Luftmatratze, zum Fahrradanhänger für das Auto, zum Bastelbedarf . . .

Die Legobausteine? Bist Du verrückt? So etwas schmeißt man nicht weg.  Das ist ein Vermögen! Die heben wir auf für unsere Enkel!

So ist es. Wir werden alt. Unser Sohn ist noch nicht ganz 14 Jahre alt und wir heben jetzt schon die Legobausteine für die Enkel auf.

Irgendwann, 3 Regale und mehrere Stunden später sinkt Frau Spätlese in die Knie.

Hey, das sind MEINE! Das sind meine Kartons. Das ist MEIN! LEBEN! Andächtig öffnet sie einen und hält die alten Medaillen in der Hand. Dann das alte Poesiealbum. Alte Briefe, Fotoalben, Ausweise, Urkunden . . .

Wegwerfen ist so etwas furchtbar Schwieriges . . .