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*** Sonntag ***

Und was vom Kuchen übrig blieb . . . 

  
😀

*** Hmmm . . . ***

Frag mich einer, wie ich das Wochenende beschreiben soll . . .

. . . hmmm . . .

Am Samstag griff ich zu einer zu reparierenden Jeans und trennte 20 Minuten lang zwei vermurkste Nähte. Anschließend stieg ich in die Hose um die Länge zu kontrollieren. Dabei blieb ich mit dem großen Zeh im Loch im Kniebereich hängen und riss dieses dadurch vollständig auf. Entsetzt schaute ich auf das riesige Loch und beschloss, dieses nicht mehr reparieren zu können. Ich warf die Jeans in die Mülltonne.

Ich ärgerte mich darüber.

Beim Mittagessen fiel mir, als ich ein Taschentuch aus der Hosentasche zog, eine Mon Cherie Knisterpapier aus der Tasche und der Hausherr amüsierte sich königlich, dass ich ja wohl heimlich nasche.

NATÜRLICH tue ich das. Aber es soll ja wohl auch heimlich bleiben.

Am Sonntag buk ich Weißbrote und Kuchen und kochte Mittag. Anschließend sah die Küche so aus, dass ich am liebsten umgezogen wäre – egal wohin, hauptsache eine saubere Küche.

Ich bekämpfte meinen Frust, indem ich mir einen Teil des Kuchens schnappte und außerdem noch ein Piccolöchen und ein Bier und mit dem Hausherren zu Nachbars gingen. Dort saßen wir mit Herrengedeck und Kuchen und hielten das Gesicht in die Sonne.

Als wir wieder zu Hause waren, hatte leider noch niemand die Küche aufgeräumt. Ich brauchte 20 Minuten um alles auch nur abzuwaschen.

Dann saugte ich das Haus, wechselte die Bettwäsche und grübelte während dessen über die Jeans in der Mülltonne nach.

Anschließend holte ich die Jeans aus der Mülltonne.

Ich.kann.das!

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*** Samstagabend***

Es ist Samstagabend. Alle Pflichten sind durch.
Im Ofen garen zwei Apfelstreußelkuchen. Einer davon für uns. Der zweite für den Neffen zum Geburtstag.

Meine beiden Männer haben mit Blick auf den Kuchen im Ofen auf ein Abendbrot verzichtet.

Der Hausherr spielt Verdi’s „Messa da Requiem“ über die Anlage.

Ich habe einen Spätburgunder unseres Lieblingswinzers geöffnet.

Kuchendüfte wabern durch’s Haus.

Später landen bei Wienawski / Legende in G-Minor.

Noch später bei Tschaikowski, „Serenade Melancholique“.

Der Kuchen wird angeschnitten.

Beide Männer versinken in andachtsvolles Genießen.

Dann, auf Wunsch des Kronsohnes, Klaus Schulze mit „Nuff Said“. Glücklicherweise kann MEIN Spielophon Youtube auch über die Anlage abspielen.

Irgendwann muss das Kind ins Bett, ist der Rotwein alle, ist der Abend vorbei.

Ganz gelassen und entspannt.

Und Ihr so?

*** Die Pflaume ***

Wir haben jetzt 35 kg Pflaumen entsteint.
Zu Mus verarbeitet (30 Gläser), im Kuchen verbacken und für künftige Kuchen eingefroren, als Wein angesetzt, der jetzt schon liebevoll Schlüstü genannt wird.

Die Finger sind von der Fruchtsäure braun eingefärbt, alle Nägel haben einen unabwaschbaren braunen Trauerrand.

So.

Und der nächste, der hier mit Pflaumen ankommt, fliegt achtkantig vom Hof.

Großes Pionierehrenwort!

*** Land unter ***

Nein, ich meine nicht den Regen, der uns diesen Sommer vermiest, indem er durch seine konsequente und aufdringliche Nässe jegliches Urlaubs-Sommer-Gefühl verhindert. Im Garten matscht und patscht es und die Früchte bräuchten eigentlich Sonne für die Süße und keinen Regen mehr . . .

Ich meine die Arbeit im Garten, die uns einfach mal überrollt hat. Aber was solls, was reif ist, ist reif und muss geerntet werden. Auch wenn ich mich zum Leidwesen des Hausherren gekonnt 10 von 12 Monaten aus dem Garten heraushalte – jetzt bin ich in der Pflicht. Und manchmal ist es so viel, dass wir das Schwesterherz um Hilfe bitten, weil einfach mal noch ein zusätzliches Paar Hände gebraucht wird. (Danke Schwesterherz!)

Es begann wie jedes Jahr mit den Erdbeeren . . .

Erdbeeren

Erdbeeren

 

. . . zwischenzeitlich sind wir bei den Johannisbeeren und Stachelbeeren angelangt, welche unbedingt zu Marmelade werden möchten . . .

JoStaJo-Marmelade

JoStaJo-Marmelade

 

Zwischendurch wird regelmäßig Kuchen gebacken . . .

altdeutscher-Kirschkuchen

altdeutscher-Kirschkuchen

 

. . .  genau so wie Ciabatta gebacken wird. Jetzt wo die Tomaten beginnen zu reifen, kommt auch noch das Käsen dazu – selbstgemachter Mozzarella ist einfach unschlagbar.

Tomate-Mozzarella

Tomate-Mozzarella

 

Und merkt Ihr? Ich habe noch gar nichts von Kartoffeln, Erbsen, Kohl, Gurken und Zucchini erzählt . . .

Nun, das alles führt dazu, dass ich abends dann eben lieber in’s Bett gehe falle, anstatt noch den Rechner anzuschalten und den Blog zu pflegen oder das e-mail-Postfach zu kontrollieren. (Freundlich rüberwink zu Stefanie).

Und ja, liebe Mama, ich hab auch die Fotos für Dich nicht vergessen, seufz.

Also habt bitte ein Nachsehen mit mir.

*** Backen für Kinder ***

Ich bin ja ein begeisterter Blog-Fan. – NEIN – nicht nur meines eigenen, ich liiieeebee es, so im diversen Blog’s zu stöbern und dabei festzustellen, dass es mir gar nicht viel schlechter ganz genauso geht wie allen anderen auch. Viele haben so ihr Tun mit den ‚lieben‘ Kleinen, der Arbeit, dem Hobby, der Partnerschaft . . .

Und eines freut mich immer am meisten, wenn ich mal Sachen finde, die ich so spontan auch mal für mich übernehmen kann.

So passiert bei ‚KleineFluchten‘. Thema: Was machen mit Kindern, wenn man nicht genug Zeit hat für Animation derselben aber trotzdem Zeit genug? Und was soll ich sagen? Den Ratz-Fatz-Tassenkuchen hab ich glatt heute ausprobiert. Also, natürlich nicht ich, sondern der Krohnsohn.
Der freut sich nämlich schon seit ein paar Wochen ganz unbändig auf’s Kekse-Backen. Und da mir partout noch überhaupt gar nicht nach Adventsbacken zu Mute ist . . .

. . . hab ich den kleinen Mac in die Küche gestellt, Ansicht auf groß gezoomt, damit er auch alles lesen kann und mich mit Händen auf dem Rücken neben ihn gestellt. Naja, na gut, fast. Hab schon geholfen, damit ein EL auch ein EL bleibt und nicht irgendwas anderes . . .

Und ich hatte die Kamera dabei und hier meine Phasenfotos:

Ratz-Fatz-Tassenkuchen

Ratz-Fatz-Tassenkuchen

Tja, und was soll ich sagen?
Kind nicht nur beschäftigt sondern auch noch super stolz! Weil: Lecker! Wir haben ihn übrigens gebacken 2:30 min bei 1.000 Watt.
Und eines noch als Anmerkung dazu: Er macht ENORM satt!

Demnächst probier ich das Teil als Vollkornvariante mit Nüssen – für den Hausherrn. Das Urteil werde ich dann hier ebenfalls bekanntgeben.

Also hier nochmal: „Vielen Dank an ‚KleineFluchten‘ “ für den tollen Tipp.