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*** Kochtipps ***

Für das Gelingen der Speisezubereitung und ein hervorragendes Geschmackserlebnis benötigt es viele Tricks und Kniffe. Einen davon möchte ich heute verraten. 

Wenn Ihr es einrichten könnt, dann kocht mit LIEBE


So geht das!

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*** Schahatz . . . ***

. . . tönt es aus der Küche, als ich zur Mittagzeit aus dem Büro komme. ‚Ich habe gekocht!‘ begrüßt mich der Hausherr freudig.

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Ah – ja.

Naja, es ist gelb, nahrhaft und ballaststoffreich. Das sind ja schon mal drei Dinge auf einmal. Und jetzt noch Butter und Salz drauf und das Vergnügen kennt keine Grenzen.

In diesem Sinne – Guten Appetit!

😀

*** So kann ich nicht kochen ***

Gerade habe ich den innerfamiliären Wer-zuerst-Hunger-hat-muss-kochen-Wettbewerb verloren. Also mache ich mich auf den Weg, hole eine (!) Pastinake aus dem Keller und als ich diese putzen will, stelle ich fest, dass ich daran aber auch überhaupt gar nicht dran herumschneiden kann.

Nein – da sind meine Skrupel zu groß.

Gibt es eben nur Gans und zwar ganz ohne Gemüse.

Pastinake

Pastinake

 

Und was hättet Ihr getan?

😀

*** Jammer und Selbstmitleid ***

So, ich geh jetzt gleich in mein Bett und zieh mir die Decke über den Kopf und hoffe, dass ich dann so wenigstens nicht noch mehr Schrott produziere.

Kann ich bitte diesen Tag noch mal von vorn beginnen?

Nicht nur, dass ich diesen herrlich langen Bürotag (der Kronsohn kommt erst 15:30 Uhr aus der Schule) nicht wie notwendig für unsere Steuererklärung nutze (Wozu auch, Abgabetermin ist ja erst in 5 Tagen!), nein, statt dessen versemmle ich auch noch das, was ich außer der Reihe tue.

Ich W-E-I-ß ganz, ganz, ganz genau, dass ich niemals nicht meine Weißbrotteiglinge in den auf-ge-heiz-ten Backofen geben darf. Funktioniert bei mir nicht, meine Brote brauchen die ansteigende Wärme im Ofen um vollständig aufzugehen. Und was macht Frau Spätlese-Hirnlos (Ich fand Doppelnamen schon immer klasse!)  – schiebt die Brote in den vorgeheizten Ofen. Und zwar nur, weil es im Rezept steht.

Es steht in ALLEN Rezepten und ich mache es schon IMMER anders. Aber nicht heute. Heute war mir nach Futter für den Kompost.

Dann opfere ich auch noch meine kostbar knappe Bürozeit um Mittag zu kochen. Und das, obwohl eigentlich genug ‚Reste‘ zum Aufwärmen da sind. Und das Ergebnis gereicht jedem Koch-Legastheniker zu Ehre und Ruhm. Der ist Reis nach 20 Minuten Kochen nicht gar (Niemand kann mich zwingen, auf der Reispackung nachzusehen, dass dieser tolle Bio-Natur-Reis locker 40 Minuten zum Garen braucht.)  

Zwiebeln gemeinsam mit Möhren, Aubergine, Zucchini im Dampfgarer heißt: Möhren bißfest, Aubergine und Zucchini matschig und Zwiebeln halbroh.

Oh, ich liebe mich!

Aber ich kann mich doch in diesem desaströsen Zustand nicht an unserer Steuererklärung vergehen?

Bitte, bitte, bitte – krieg ich eine neue Chance für diesen Tag?

*** Kochen mit Gewürzen ***

Ich bin eigentlich von Haus aus jemand, der unheimlich gern mit ‚Eigengeschmack‘ kocht. Leute, die mit beiden Händen in das Gewürzfach greifen und anschließend ein Essen präsentieren, welchem man sich nur mit einem anständigen Feuerwehrschlauch nähern darf, sind mir schlicht und einfach suspekt.

Nun bin ich deswegen zwischenzeitlich oft genug gerügt worden. Und das hat auch Spuren hinterlassen. Auch wenn ich sonst ziemlich stur sein kann . . . 😉
Also greife ich nun auch gelegentlich in das Gewürzfach. Wenn ich mal mutig bin, auch etwas energischer und wenn ich übermütig bin auch schon mal ohne mit dem Teelöffel abzumessen . . . Ich wachse quasi über mich hinaus. Was das Würzen angeht. Zur Zeit.

Das Ergebnis eines Aus-dem-Handgelenk-mit-Paprika-würzen-Kochvorganges kann dann schon mal eine Soße entstehen, bei welcher der Sohn um Gnade bittet.

Originalton: „Papa, muss ich aufessen? Mich hat es besonders hart erwischt!“

(Ich hatte dem armen Kerl ZWEI statt wie uns anderen einen Löffel Soße aufgefüllt – Kinder BRAUCHEN schließlich Soße!)

Jedenfalls verwenden wir die restliche ‚Soße‘ jetzt als Würzpaste. Teelöffelweise!