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*** Gegen das Novembergrau – 1 ***

Essen hält Leib und Seele zusammen und vertreibt die bösen Geister. 

Also gehört etwas Leckeres gekocht. Bei uns gab es heute Spaghetti mit Tomatensoße. Nicht sehr spektakulär – ich weiß. Trotzdem war es so lecker, dass mir nicht einmal Zeit für ein Foto blieb.

Dafür zeige ich Euch eine Zutat, die ich verwendet habe. Da hatte ich doch glatt schon beim Kochen ein Lächeln auf den Lippen. 

Nun, da kann ja auch gar nix mehr schiefgehen – oder?

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*** Gesunde Ernährung ***

Der Hausherr achtet ja ganz bewusst und konsequent darauf, dass es mir gut geht. Also, dass ich mich gesund ernähre. Und Sport treibe. So sorgt er immer dafür, dass ich mich an Salat und Gemüse satt esse und nicht auf die Idee komme, eventuell süßfettige Junkfood zu essen. Oder eventuell Industriesüßigkeiten. Das ist ganz schön anstrengend, denn ab und an eine schöne Bratwurst oder ein Burger oder eine leckere Schokolade kann man ja wohl locker vertragen. Die muss ich also immer heimlich essen.

Ich räche mich im Gegenzug damit, dass ich seine Kuchen grundsätzlich nur mit Dinkelmehl backe. Vollkorn natürlich.

Ihr seht, wir harmonieren hier perfekt.

Nun haben wir aber beide ein Rezept gefunden, dass uns beiden gleichermaßen viel Spaß macht. Ich esse nämlich für mein Leben gern Kräuterquark auf’s Brot und der Hausherr mag Rettich. Bei einem unserer Einkäufe in der Ostseemühle fanden wir ein Rezept, dass diese beiden Zutaten kombiniert. Und zwar so derart lecker! Und das auch noch auf Dinkelvollkornbrot! Und das auch noch mit Leinöl! Und Knoblauch!

Da dachte ich mir, ich könnte Euch das ja einfach mal mitteilen, vielleicht macht Euch das Rezept genauso Spaß wie uns.

Also ran an das Vergnügen:

Leinziki

Man braucht dazu:

500 g Joghurt

250 g Magerquark

1 kleinen schwarzen Rettich

2 Knoblauchzehen

5 Esslöffel Leinöl

Natursalz

Quark und Joghurt vermischen. Den Rettich fein raspeln und mit den ausgepressten Knoblauchzehen dazugeben. Mit Salz abschmecken. Pfeffer und Zitronensaft kann den Geschmack abrunden. Das Leinöl erst kurz vor dem Verzehr unterrühren, damit es nicht soviel Sauerstoff bekommt. Leinziki schmeckt sehr gut auf Vollkornbrot.

*** Anfängerfehler ***

Es ist ein ganz, ganz, ganz schlimmer, schlimmer, schlimmer Anfängerfehler(*), den Hausherren zu bitten, doch mal bitte den Knoblauch an den Salat zu geben.

Mit freundlichen Grüßen von Ihrer Frau Spätlese, die gerade ihre 10-Jahres-Dosis Knoblauch verabreicht bekam.

*schmecktdenRotweinnichtmehr*

*schluchz*

* und dabei kenne ich den Mann schon sooo lange!

*** Profitipp ***

Ich sage nur eines:
Knoblauchpflaumen!
Knoblauchpflaumen sind das ultimative Geschmackserlebnis!

Unvergesslich.

Und die Herstellung ist auch ganz leicht. Kinderleicht sozusagen.

Verfahrensweise wie folgt: Stellen Sie die beim Kuchenbacken nicht mehr benötigten Pflaumenhälften zur Selbstbedienung in einem offenen Schälchen in die Küche.
Achten Sie darauf, das Schälchen in die Reichweite Ihres Kindes zu stellen, welches gerade ein italienisches Oliven-Knoblauch-Brot bäckt und zu diesem Zweck Knoblauch reibt. Viel Knoblauch reibt.
So kann das Kind mit den Knoblauchfingern in die Pflaumenschale greifen und nebenher ein paar leckere Pflaumen naschen. Die Pflaumen sind aber auch echt schmackhaft.
Sie können absolut sicher sein, dass innerhalb kurzer Zeit genügend Knoblauch auf den Pflaumen gelandet ist.
Schon fertig!

Ihrem ultimativen Geschmackserlebnis steht nun nichts mehr im Wege.

Guten Appetit!