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*** Gegen das Novembergrau 30 ***

Hilft eindeutig backen. Je süßer und je fettiger, desto besser.

Stimmt’s?

Also nichts wie ran an den Teig und Lieblingsplätzchen gebacken.

Zum Beispiel: Lieblingsnusskekse Variante 1:

 
Oder Lieblingsnusskekse Variante 2:


Oder Körnerkekse oder Vanillekipferl oder Dominosteine oder Berliner Brot.

  
Oder Stollen. Erwähnte ich Stollen?

Und dann ist es ganz enorm wichtig, sich mit einer großen Kanne Lieblingstee (na gut, oder Kaffee) auf die Couch zu setzen, die Füße hochzulegen und bis auf gelegentliche Kau- und Schluckbewegungen jegliche Aktivität zu unterlassen.

Da kann der Himmel da draußen machen, was er will. 

Nomnomnom. 

 

*** Jetzt geht DAS wieder los ***

So.

Schon wieder.

Dabei war das doch gerade erst!

Jedenfalls sprang mich gestern das Datum an, als der Kronsohn mir erklärte, dass in zwei Wochen schon der erste Advent ist.

In nur ZWEI Wochen!

Und noch während ich dem Hausherren grinsend erklärte, dass hier also in nur zwei Wochen herrlich weihnachtlich dekoriert sein würde und allumfassend meine Arme ausbreitete realisierte ich, dass somit allerdings auch gleichzeitig der Backmarathon eröffnet ist.

Und zwar von jetzt auf gleich.

Oups.

Wo war noch mal das weltbeste Stollenrezept? Ach, hier . . .

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Schnell den Rum auf die Rosinen. (Harharhar!)

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Und schon greift das Kind nach dem Plätzchenbackbuch . . .

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. . . und ich hab‘ doch noch nicht einmal die Kekse vom letzten Weihnachten von der Hüfte . . .

. . . schluchz!

*** Die Sache mit den Pfunden ***

Nun hat Frau Spätlese seit Beginn der Adventszeit sämtlichen Adventsleckereien wie Stollen, Lebkuchen, Keksen und Schokolade sehr ausgiebig gefrönt mit der direkten Folge, dass sie jetzt vor der Wahl steht, sich entweder ihre Sachen in zwei Nummern größer zu kaufen, oder mal ein bisschen diszipliniert zu sein. Es muss ja auch gar nicht so lange sein. Es genügt schon 2 bis 3  Wochen einfach mal die Nascherei weg zu lassen und häufiger mal nur einen Salat zum Abendessen.  Alles gar nicht schlimm. Der Hausherr geht motivierend vorneweg und zeigt schon mal wie’s geht.

Diese Woche nun soll es losgehen. Montag. So lange der Hausherr dabei ist, funktioniert auch alles prima. Lust auf Zwischenimbiss? Ein Äpfelchen zum Tee – na klar. Alles gut. Auch die Gemüsesuppe zum Mittag ist völlig o.k. Wer braucht schon Schokolade?

Und dann ist der Hausherr aus dem Haus und Frau Spätlese ist mit ihren Diätbemühungen allein zu Haus. Es kommt wie es kommen muss. Frau Spätlese muss natürlich ganz dicht am Schrank mit der Schokolade vorbeigehen. Und weil sie gerade dabei ist, dieser Schokokuss hier muss auch noch weg. Besser wird der nicht.  Nicht viel später ist ihr kurz vor übel und es fällt ihr nun wieder ganz leicht Diät zu halten. Och nein, Schatz, ich hab’ gar keinen großen Abendbrothunger . . .

Und morgen wird das wohl auch nix, mit der Diät. Da sind nämlich noch oberleckere Kekse in der Küche. Die sollen ja wohl nicht schlecht werden oder was?

*** Na endlich . . . ***

. . . sagt die Postfrau, endlich mal wieder ein Paket für Sie, Frau Spätlese. Ich hatte ja die ganze Woche schon Angst, dass die Kekse alle sind. Sie lächelt und linst zum frisch befüllten Keksteller.

Merke: Adventsregel: Im Büro steht immer ein Teller mit selbstgebackenen Keksen auf dem Schränkchen neben der Tür. Für meine Hüften die Besucher!

Hmmm, sagt sie, sind die lecker. Und nimmt noch 2 auf die Hand für den Weg.

*** Man muss nicht verrückt sein . . . ***

. . . um an einem Tag fünf Sorten Kekse zu backen, eine Minestrone zu kochen und die Wäsche der Woche zu bügeln . . .

. . . aber es hilft dabei. 😉

Da hatte ich mir gestern heldenhaft einen Urlaubs-und-Kekse-Back-Tag verordnet, denn, wie wir alle wissen, der erste Advent kommt immer überraschend und nie sind Kekse da, wenn man sie braucht. Also war mein Plan, zuerst ganz entspannt sämtliche Keksteige anzurühren – denn die müssen eh‘ alle ruhen – und dann ganz easy ein Blech nach dem anderen abzubacken.

Soweit die Theorie . . .

In Praxis sah das Ganze so aus, dass ich schon beim ersten Teig tierisch am Fluchen war, weil ich mir schon wieder ein Rezept ausgesucht hatte, zu welchem man Schokolade reiben musste. Völlig blöd das. Denn erstens bricht die doofe Schokolade sowieso in immer noch kleinere und unreibbare Stücken und zweitens klebt sie dann überall und drittens ist sie so statisch aufgeladen nach dem Reiben, dass sie sich auch auf Arbeitsfläche, Schürze und Pullover ausbreitet . . . Aber ich bin ja schließlich ein Held und deswegen Sieger über die Schokolade.

Und als dann gegen 12:30 Uhr beim 3. Keksteig der Hausherr zum Mittag nach Haus kam, sah er ein überquellendes Abwaschbecken, zwischendrin eine 3/4 fertige Minestrone und eine Frau die mächtig hysterisch genervt angestrengt von einer Ecke zur nächsten flitzte . . .

Kekse1

Kekse1

Und weil auch der Hausherr ein Held ist, übernahm er erst einmal ganz fix den Abwasch während ich die Suppe zum Mittag vollendete. Ist doch alles gar nicht so schlimm . . .

Nach der verdienten Ruhepause dann der letzte Rundumschlag und noch während die letzten Bleche den Ofen ‚durchliefen‘ begann ich schon mit dem Bügeln. Höre ich da ein „Toll!“ ?

Pünktlich bevor der Kronsohn nach Hause kam waren alle Kekse fertig. Tadaa!

Kekse2

Kekse2

Dann die restliche Bügelwäsche während des Musikabends abarbeiten und abschließend brachte ich statt ‚Schlaf gut beim Schatz, gute Nacht bis Morgen‘ nur ein „N….“ raus und war schon eingeschlafen.

Jetzt habe ich nur noch den Teig für die braunen Pfeffernüsse im Kühlschrank, weil der da über Nacht liegen soll, gern auch zwei. Und das kam mir gestern sehr entgegen. Vielleicht wird er ja noch besser, wenn ich ihn drei Nächte im Kühlschrank lasse?

Und, wie backt Ihr so Eure Kekse?