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*** X – Frohe Weihnachten ***

Um 11:10 Uhr kam das letzte Geschenk. Jetzt ist es verpackt und wird einen kleinen Jungen sehr glücklich machen. Hoffe ich jedenfalls.

Der Weihnachtsbaum ist fertig geschmückt und leuchtet still und leise vor sich hin. 

Und ganz, ganz langsam . . . 


. . . steigt die Spannung.
Ich wünsche all meinen Lesern und Ihren Familien eine besinnliche und friedvolle Weihnacht.

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*** X – 3 ***

Es fehlen noch 5 Geschenke. Ich habe schon mal das Geschenkpapier aus dem Keller geholt.

Motto des Tages: 

Woran erkennt man, dass Frau Spätlese ernsthaft krank ist? -> Sie kocht sich freiwillig Kamille-Salbei-Ringelblumen-Tee. 

*** X – 4 ***

Es fehlen noch 7 Geschenke.

Motto des Tages:

Es ist durchaus möglich, in einem mittelgroßen Eigenheim, 4 (vier!) Sturzgläser mit 400 ml Fassungsvermögen UN-AUF-FIND-BAR zu verstecken. 

Und das kam so:

Als ich mir das wunderbar vielversprechende Brotbackbuch gekauft habe, entdeckte ich darin auch ein Rezept um Brot auf Vorrat und länger haltbar im Glas zu backen. Dieses hielt ich für eine so außerordentlich geniale Idee, dass ich umgehend 4 Sturzgläser in der benötigten Größe kaufte.

Damit begann ein kleines Dilemma. Der Hausherr ist (glücklicherweise) ein sehr ordentlicher Mensch. Dieses führt aber manchmal (bedauerlicherweise) dazu, dass er Dinge aufräumt, wegräumt, welche ich mir gerade eben für die Verwendung beteitgelegt hatte.

Das ist nicht immer lustig.

Da ich auch den Zeitpunkt nicht absehen konnte, wann genau ich dieses Brotbackversuch starten würde, sinnierte ich über eine möglichst guten Aufbewahrungsplatz für die Gläser (damit ich diese im Backfall schnell zur Hand hätte und nicht erst ewig zwischen all den anderen Gläsern suchen müsste).

Nun ja.

Anscheinend habe ich eine so derart gute Ablage gefunden, (welche der Hausherr nicht aufräumt) dass es mir nicht gelingt, diese 4 Gläser wiederzufinden.

Leider erschwert die Rotzblase in meinem Kopf (formerly known as ‚Gehirn‘) ein zielführendes Denken und ich habe verdammt noch mal keine Ahnung, wo ich diese blöden Drecksgläser hingestellt habe.

*** Geschenke, Geschenke 2 ***

Sorry, Leute.

Es ist mir jetzt, ehrlich gesagt, ziemlich egal, was Ihr alle gerade so macht. (Sonst interessiert es mich schon! – Ehrlich!)
(Und na gut, man muss davon absehen, dass ich mich wundere, wieso Schwesterherz2 nicht zurückruft.)

Aber:
Aber ich, ICH freue mich gerade riesig, riesig, RIESIG über eines meiner Weihnachtsgeschenke.

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Diese Nacht wird kurz . . .

😀 😀 😀

Ach, und Schwesterherz1, entschuldige bitte, das mit den Fotos raussuchen wird heut nix mehr.
Ich hab‘ noch sooo viel zu gucken ähem, tun!

😉

P.S. Wenn man sich nämlich zu Weihnachten DVD’s wünscht, ist man unabhängig vom Fernsehprogramm und erspart sich gleichzeitig die blöde Werbung. Ich bin sooo glücklich!

*** Geschenke, Geschenke . . . ***

Der Kronsohn hat sich in sein Zimmer verkrümelt und freut sich über seine neuen Bücher und CD’s. Nebenbei zählt er sein gespartes Kleingeld mit der neuen elektronischen Spardose.

Der Hausherr verdaut den Entenbraten von heute und plant schon den Räucherrippenbraten für morgen. Nebenher laufen alle die neuen CD’s die er bekommen hat.

Die Frau liegt faul auf der Couch und versinkt in den elektronischen Weiten ihres Spielophons. Und nebenbei freut sie sich, dass sie in diesem Jahr so außerordentlich brav ähem, clever war, sich selbst ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen. Ihr ganz eigenes, persönliches Parfüm.

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Hier ist also alles ganz dufte!

Und bei Euch so?

*** Uff ***

Für den Fall, dass es jemand interessiert, ich habe heute die letzten Geschenke besorgt.

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Uff.

Aber das sagte ich ja schon!

🙂

*** Geschenke ***

Die seit Weihnachten zu unserer Familie gehörende Wetterglucke dreht sich im blauen Himmel nach dem Wind, als wir beschließen, dass es an der Zeit wäre, den Restaurantgutschein vom Geburtstag einzulösen.

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Also machen wir uns auf den Weg. Voller Vorfreude und mit leerem Magen. Das Restaurant ist fast völlig leer. Nur ein Pärchen kämpft an einem Fenstertisch mit ihren zwei übermüdeten Kindern. Die Kellnerin platziert uns direkt daneben. Das Kulturprogramm gibt es also gratis.

Wir sind so hungrig, dass der ‚Kleine Gruß aus der Küche‘ quasi sofort inhaliert ist.

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Aber dann. Aber dann geht es richtig los. Da der Gutschein ursprünglich für ein Fischbüfett gedacht war darf der Kronsohn heute seine Meeresfrüchte bekommen. Er ist glücklich. Und so teilen sich beide Männer einen Hummer. (Möchten Sie den linken oder den rechten? Fragt die Kellnerin vor dem Meerwasserbassin.)

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Ich entscheide mich für Steinbeißerfilet und bereue die Entscheidung nicht. Ein Foto davon gibt es nicht, weil ich dafür eine dritte Hand benötigt hätte – meine beiden Hände wollten Messer und Gabel partout nicht loslassen.
Die Familie am Nachbartisch ist mittlerweile verschwunden um die Kinder ins Bett zu bringen. Dafür sammeln sich an den anderen Tischen ringsherum mittlerweise die Rentner, welche sich über das aufgebaute Kuchenbüfett hermachen. An unserem Tisch hingegen ist immer noch gelegentliches Knacken zu hören, wenn die beiden Männer noch Leckerbissen in den Scheren und Beinen finden.

Dann noch einen Kaffee und für den Kronsohn eine frischgebackene Waffel (Sie haben noch 12 Euro gut, die können wir aber nicht auszahlen. Wollen Sie sich nicht noch etwas aussuchen?) Und dann rollen wir endlich aus dem Restaurant.

Jetzt hilft nur noch eines. Ein strammer Spaziergang am Strand und anständig Wind um die Nase. Wir werden mit einem tollen Blick am Meer belohnt.

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Und wir sind sogar zufällig am richtigen Strandabschnitt gelandet. Hat jemand eine Decke mit? Ich hätte nichts gegen ein Nickerchen einzuwenden.

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Ein Blick zurück zeigt, dass die Sonne bald untergehen wird. Hach, aber schön ist es hier.

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Ein Blick über das Meer zeigt, dass dort das für heute angekündigte Wetter aufzieht – welches uns bisher so gnädig verschont hat. Ach ja, und der dunkle Fleck da in der Mitte ist keine verrutschte Buhnenbohle, sondern ein äußerst verrückter ehrgeiziger Angler auf der Jagd nach Meerforellen. Nein, nicht der Hausherr. (Der schaute neidvoll zu.)

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Man sieht es ganz hinten am Horizont sogar schon regnen. Dunkel wird es außerdem auch. Also nichts wie ab nach Haus.
Ein kleiner Tipp am Rande: Es hilft an der Stelle, wenn man sich die Nummer des Strandaufganges wo das Auto steht merkt. Es erleichtert den Heimweg in einer regnerischen Dunkelheit.

Alles in allem: Es war ein toller Tag. Danke Ihr Lieben für Euer großzügiges Geschenk.

*

P.S. Absolut unbezahlbar war übrigens der Blick der Kellnerin, als wir ihr eröffneten, dass wir sämtliche Hummerreste gern für unsere Hühner mitnehmen wollen würden . . . 😉