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*** Nicht gemeckert ist gelobt genug! ***

‚Na, sieht ja gar nicht so aufgedonnert aus – geht ja sogar.‘ sagte der Hausherr, als ich frisch frisiert und glücklich und zufrieden vom Friseur kam.

Ist er nicht süß, mein Hausherr? Der alte Charmeur!

*** Haariges ***

Habe gerade dem Kronsohn die Haare geschnitten, weil er vergessen hat, sich rechtzeitig vor Schulbeginn einen Friseurtermin zu organisieren.
Gilt das bei knapp 18-jährigen eigentlich noch als Erziehung oder doch schon als Körperverletzung?

*** Clever ***

Da war ich heute beim Friseur und hab jetzt die Haare schön.

Aber das nur am Rande.

Gleichzeitig kaufte ich aber beim Bezahlen auch eine neue Dose Schaumfestiger, damit ich mir auch künftig die Haare schön machen kann, denn mein jetziger Schaumfestiger ist kurz vor leer.

Beim Bezahlen lachten und freuten meine Friseuse und ich uns über die letzten Saxophonvideos, denn die Friseuse fängt jetzt gerade an auch Saxophon spielen zu lernen. Das ist nämlich ansteckend!

Und wir lachten und giggelten und ich packte mein Port Porte meine Geldbörse ein und winkte ein letztes Mal und fuhr 16 Kilometer nach Hause.

*

Und jetzt knobeln der Hausherr und ich, wer das nächste Mal dort vorbeifährt, um den schon bezahlten und dort vergessenen Schaumfestiger einzusammeln.

Clever!

*** Sie und er und der Friseur ***

Sie kommt vom Friseur. Stolz und ganz frisch blond. Hach!
Sie dreht und wendet sich vor ihm. ‚Schau mal, wie es aussieht!‘

Er läuft um sie herum, blickt prüfend. ‚Hmm.‘ Sagt er: ‚Sieht aus wie vorher. Und dafür das ganze Geld und die schöne Zeit . . . ‚

Männer haben aber auch in echt keine Frisur verdient, als eine, die man mit dem Rasenmäher nachziehen kann.

Menno!

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*** Kleine Tipps für Ehemänner ***

Wenn Ihre Frau vom Friseur kommt, begrüßen Sie sie mit den Worten: „Wo kommst Du denn jetzt erst her – war der Friseur in Paris?“ Das hebt die Stimmung und ist immer für einen Lacher gut.

Sie werden umgehend von den sonst üblichen Plappergeräuschen, die Sie über den bisherigen Tagesablauf und das Geschehen beim Friseur informieren sollen, verschont bleiben.

Gehen Sie auf keinen Fall auf das veränderte Aussehen Ihrer Frau ein. Sie lauert doch nur darauf – und wollen Sie etwa nur deren Eitelkeit befriedigen?

In der aufgrund fehlender Komplimente einsetzenden Stille (Frauen können da etwas kompromisslos sein) können Sie sich gut auf Ihre eigenen Aufgaben konzentrieren. Sie werden nicht mehr durch störende Konversation abgelenkt werden.

Ignorieren Sie die fragenden Blicke Ihrer Ehefrau, denn sonst war alles umsonst. Genießen Sie die Ruhe und Stille so lange es Ihnen möglich ist. Verdrängen Sie das ungute Gefühl, dass da gerade etwas schiefläuft. Das tut es nicht – Sie verhalten sich gerade wie ein Musterbeispiel von Mann!

Wenn Ihre Ehefrau  am nächsten Tag Ihnen am nächsten Tag doch wieder Konversation aufzwingt, indem Sie Ihnen vorwurfsvoll an den Kopf wirft: ‚Du hättest wenigstens sagen können, ob es dir gefällt.‘, erklären Sie mit weitausholenden Gesten, dass sie am Tag des Friseurbesuches immer so . . . speziell . . . (weit mit den Armen rudern) . . . aussähe, und Sie deshalb immer erst den Tag danach abwarten, bis es nicht mehr ganz so schlimm wieder etwas normal aussieht. Und naja – (wieder weit ausholende, weltumarmende Geste) – heute geht es doch schon ein bisschen.

 

Schreiben Sie Sex auf Ihren Weihnachtswunschzettel.

Für das nächste Jahr!

*** Sie und er und der Friseur ***

Er: ‚Sag mal, sieht man eigentlich, dass Du beim Friseur warst?‘

Sie: ‚Es fehlen nur 1 bis 2 Zentimeter, das sieht man bei meiner Kurzhaarfrisur gar nicht, wenn man nicht genau hinguckt.‘

*Kopf->Tischkante*

*** Kleine Lebensweisheiten ***

Friseur ist was tolles.

Beim Friseur muss man sich die Haare nicht selbst waschen und verkrampft mit dem Fön kämpfen. Nein, man darf machen lassen. Manchmal darf man auch, bevor man dran ist, in den vielen herumliegenden Zeitschriften, die man sonst nicht kauft, schmökern und sein angestaubtes Wissen über Königshäuser und über Noch- oder Nichtmehr-Prominente auffrischen.

Dinge, die man schon immer mal wissen wollte.

Manchmal schafft es aber auch die Friseuse, einem ein kleines Lächeln in das Gesicht zu zaubern und den Tag zu retten.

So wie bei mir.

Mit wohlig geschlossenen Augen ließ ich mir die Haare waschen . . . das dauert,  färben . . . das dauert, schneiden . . . und auch das dauert. Und alle diese Tätigkeiten untermalt von einem sanften Rauschen – dem Redefluss der Friseuse. Frau Spätlese hat auf Autopilot geschaltet und gibt nur gelegentlich brummende Geräusche von sich, die man mit viel gutem Willen vielleicht als ‚Ah, ehrlich‘ oder ‚So, so‘ deuten mag.

Bis auf einmal das Kleinhirn mental an die Tür klopft und zwecks Überprüfung und Abstimmung des Gehörten noch einmal den folgenden Text übermittelt:

„Ne und echt jetzt, wie das bei dem auf dem Hof aussieht. So von da hinten. Das geht doch nicht. Das kann man doch als Bürgermeister nicht machen. Das sieht doch da aus wie Sodder und Gemodder!“

*

Yepp!

Ich hab‘ noch den ganzen Tag vor mich hin gegrinst. Ach liebe Friseuse, you made my day!

😀