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*** Freitagstexter 13. KW 2016 ***

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Es ist schon erstaunlich, wozu ausgeprägtes Schlemmerverhalten gepaart mit Genusssucht führen können. Jetzt werde ich das Tiramisu von den Fingern gar nicht mehr los. Und das alles nur, weil ich mich von einem großen Tisch Teller whatever voller Spaghetti in Tomatensoße inspirieren lies.

Aber wer könnte da auch widerstehen. Tja, und dann habe ich auch noch den Wortmischer auf die Schubkarre Tiramisu hinter der Terassentür aufmerksam gemacht – und ‚ZACK‚ bin ich Freitagstexter.

Nun denn.

Jedenfalls bin ich also gerade dabei, hier Möbel und Wände von Tomatenspritzern und Tiramisuklebrigkeiten zu reinigen. Und so lange, wie ich damit beschäftigt bin, möchte ich Euch bitten, zu dem von mir bereitgestellten Bild Eurer Phantasie freien Lauf zu lassen . . . ich bin gespannt.

Ich hoffe, dass ich bis Dienstag, den 05. April um 23:59 Uhr fertig bin mit putzen – Ihr jedenfalls solltet fertig sein mit kommentieren, denn dann beginnen die großen Feierlichkeiten zu Ehren der Preisverleihung am Mittwoch. (Ob ich für die Feierlichkeiten eventuell eine kleine Schale Tiramisu . . . . :-o)

Bis dahin jedenfalls dürft Ihr Euch an diesem Bild versuchen. Gebt alles. Textet, reimt, dichtet, komponiert – was auch immer. Her damit. Alles, was es an Regeln gibt, hat freundlicherweise der Wortmischer für uns Freitagstexter zusammengefasst. Ein großes Dankeschön dafür.

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Und los!

*** Freitagstexter – Siegerehrung ***

Nun, ich bitte etwas um Entschuldigung, dass es heute so spät geworden ist. Aber das liegt daran, dass ich mich partout überhaupt gar nicht entscheiden konnte. Und weil ich mich immer noch nicht entscheiden kann, gibt es heute zwei Sieger, als da wären . . .

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. . . ne, ne, ne! Vergeßt es. So einfach kommt Ihr mir nicht davon. Wir machen das schon ordentlich.

Also von vorn.

Nachdem es mir gelungen ist, etwas Ordnung in das Gegacker im Hühnerstall zu bringen und den Freitagstexterpokal von Stroh, Federn und Staub zu befreien und wieder auf Hochglanz zu polieren, muss ich Euch zu allererst für Eure überraschend rege Teilnahme danken. Ihr seid so toll.

Deshalb jetzt an dieser Stelle schon mal der Applaus für Euch alle. Danke schön.

Applaus

Applaus

Zum Ende und nach rupfen aller Hühner blieben 5 Kandidaten im Rennen, von denen ich mich beim besten Willen nicht trennen konnte.

Platz 5 vergebe ich an la-mamma welche die Herausforderungen der Produktivitätssteigerungen bei den Hühnerdamen äußerst elegant lösen wollte mit: „so ihr lieben hennen, karpfin kuna führt euch ab heute in die masseneierproduktion ein!“

Platz 4 geht an NeonWilderness für seinen tolles Verständnis für die Cleverness von Frettchen: „Frettchen Hektor freute sich diebisch: seit er Paul Hühnerfelds “Der Kampf um Troja” gelesen hatte, fielen die Chicks reihenweise auf seinen Trojaner-Fisch-Trick herein.“

Damit kommen wir nun zu den metallenen Legenestern Plätzen.

Platz 3 erkämpfte sich Hubbie mit „Henriette Suffragette und ihr Neuer“. Leider kann ich in meinem Hühnerstall keinerlei Frauenbewegung dulden. Sonst verweigern die Damen noch die Legeleistung und wo kommen wir denn da hin, wenn hier jeder macht, was er will. Es reicht, wenn hier ich diejenige bin, die das Sagen hat.

Platz 2 und zwar nur ganz kanpp Platz 2 (und gegen den Willen des Hausherren, der sah hier eindeutig Platz 1 – aber ich wäre nicht seine Frau, wenn ich ihm nicht PROMPT widersprochen hätte – nicht umsonst sind wir schon seit Äonen verheiratet – aber das nur am Rande). Also Platz 2 vergebe hiermit ICH an den Wortmischer, der Kenntnisse in der Hühnerernährung bewies und diese mit der Bequemlichkeit der Fütterer kombinierte und somit mit „Früher gab’s hier für uns fertiges Fischmehl zu fressen. Müssen wir den Schuppenheini jetzt womöglich selbst häckseln?“ ganz dicht dran war. Ganz dicht. In echt. Als Trost habe ich den Hühnern gleich einen echten Fisch und zwar einen 70 cm langen 10 kg schweren Karpfen *(1) natürlich im Stück gekocht hingeworfen und sie somit besänftigt.

Aber jetzt.

Jetzt endlich Platz 1. Der güldene. Der Platz, zu welchem der Pokal gehört, und zwar dieser hier:

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 Ich reiche hiermit den Pokal an shhhhh, welches mein Herz mit der folgenden, absolut brandaktuellen Feststellung „Bauer Heinrich hat keine Wahl, weil niemand mehr in der Landwirtschaft arbeiten will, muss er halt sehen, wie er die freien Stellen neu besetzt.“ im Sturm erobert hat. So isses! So isses!

Huch, hier ist ja doch noch eine Feder am Pokal. Schnell noch mal wienern und schon ist der Pokal aus der Tür, aus dem Ort, außer Sicht.

Wir treffen uns also am kommenden Freitag hier.

 

P.S.

*(1) Anglerlatein, das – mehrfache Übersetzung in das Hochdeutsche möglich, hier: Plötz, 30 cm, 500 g

 

*** Freitagstexter 26. KW 2015 ***

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 Mit quietschenden Bremsen in einer haarnadelscharfen Linkskurve fegte hier letzten Mittwoch der Freitagstexter auf den Hof. Danke dafür an das Bee welches dem vollgetankten Motorrad Auto Fahrzeug meine Adresse in die Navigation pflegte.

Leider vergaß der Fahrer in seiner männlichen Imponiergeste rechtzeitig Gas wegzunehmen und aufgrund seiner merkwürdigen Sitz- Knie- Hängeposition erreichte er die Bremse nicht rechtzeitig und landete deswegen mit quasi fast noch Vollgas im Hühnerstall.

*hier die typische Filmszene mit einer sanft herabgleitenden Hühnerfeder einfügen*

Nun, mit männlichem Imponiergehabe kann ich hier um, davon konnte ich ja schließlich auch das Bee überzeugen, und deshalb werde ich jetzt ersteinmal den Schaden dort begutachten und alles wieder auf Vorderrad Vordermann bringen.

Bis dahin dürft Ihr Euch an diesem Bild versuchen. Gebt alles. Textet, reimt, dichtet, komponiert – was auch immer. Her damit. Alles, was es an Regeln gibt, hat freundlicherweise der Wortmischer für uns Freitagstexter zusammengefasst. Ein großes Dankeschön dafür.

Bis Dienstag, den 30. Juni 2015 um 23:59 Uhr seid jetzt Ihr in der Pflicht, danach darf ich wieder.

  

Und los!

 

 

 

*** Horst-Kevin, das Rumold-Lineal und das Verschlucken von Blogadressen ***

O.K. Ich gebe es zu, das hat alles überhaupt gar nichts miteinander zu tun. Es zeigt lediglich, dass hier für diesen Post einfach mal gesammelt wurde. Passiert schon mal.

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Beginnen wir mit Horst-Kevin. Wer Horst-Kevin einmal kennenlernen möchte, darf das gerne hier tun. Ich habe dabei aber nur eine kleine Bitte. Nämlich: Bringt das Vieh bloß nicht hierher. Das fehlt mir nämlich gerade noch, wo ich doch so schön in Schwung bin. Ich freue mich aber, dass die Dompteuse den Horst-Kevin überwältigt hat und uns nun ihrerseits auch wieder was zum Lesen gibt. 🙂

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Wie zum Beispiel ihre Verwunderung über das Rumold-Lineal. Da sie ihre Verwunderung unter ‚Erklär mir die Welt‘ gepostet hat, kann ich ja gleich mal einen Versuch der Erklärung starten. Also . . . das Rumold Lieal dient dazu, auch mal untypische Bögen und Kurven zu zeichnen, ohne dass es gleich nach Frei-Hand-Verwacklung aussieht. Das gute Teil kam bei uns z.B. schon mehrfach in Aktion, als es nämlich darum ging, den Schulatlas des Kronsohnes für ihn sehbehindertengerecht aufzuarbeiten. Das heißt im Einzelnen z.B. die Breite- und Längengrade mit einem dicken Stift nachzuziehen. Und weil diese Dinger verzwickterweise nicht gerade sind, sondern wegen unser quasi apfelförmigen Erde gebogen – da hilft dieses bewegliche Lineal perfekt. Gut so?

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Nächstes Thema: Das Verschlucken von Blogadressen. Ob Ihr’s glaubt oder nicht. Genau dass ist mir beim Wortmischer auch passiert. Und ich dachte mir so, o.k. – hab ich mich halt dämlich angestellt. (Glücklicherweise kannte der Wortmischer meinen Blog . . . uff.) Aber jetzt gewinne ich langsam das Gefühl – dass da ein Fehler im System steckt. Habt Ihr zum Beispiel (wie ich) vom Spielophon aus kommentiert? So ist es bei mir passiert. In den entsprechenden Feldern war alles eingetragen – aber beim Veröffentlichen des Kommentars fehlte plötzlich die Blogadresse. Ohne eigenes Verschulden. Blöd das! Noch blöder ist natürlich, dass Ihr jetzt für Dinge von mir angeschimpft werdet, für die Ihr gar nix könnt. Bis auf Hubbie und das ist o.k. so.

Ich weiß jetzt also, sollte ich irgendwann in diesem Bloggerleben den Freitagstexter noch einmal beherbergen dürfen, werde ich jeden bloglosen Kommentar  anmailen und nachfragen – und im Bedarfsfall im Kommentar ergänzen. Mea Culpa.

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Jetzt noch ein kleines Problemchen mit dem heutigen Freitagstexter. Ich kriege den Kulturflaneur nicht erreicht. Ich kann bei twoday.net nämlich aufgrund fehlender Anmeldung nicht kommentieren – und er hat keine email-Adresse in seinem Blog angegeben. Kann da jemand von Euch mal mit dem Zaunpfahl winken? Das wäre schön.

*

So, Ende vom Sammelsurium. Habt ein schönes Wochenende.

*** Freitagstexter – der Pokal ***

So, meine Lieben.

So wahnsinnig, wie ich mich über jeden von Euch freue, der hier kommentiert, (Und bei denen ich mich jetzt auch allen wirklich aufrichtig bedanke.) aber:

So einfach kommt Ihr mir nicht davon. Das hier ist ein Blog. Mit Buchstaben drin. Hier gehört gelesen!

Und was macht IHR? Ich weiß nicht, was Ihr macht.

Aber ich ahne es. Ihr macht Euch einen Spaß mit mir. Wie soll ich denn jemanden siegerehren, wenn ich gar nicht weiß ob und welchen Blog derjenige vielleicht hat? Hmm? Irgendwelche klugen Vorschläge? Liebe(r) Hubbie, iGing, Corinna Wolff und Frau Dinktoc. Bitte, bitte, bitte, wenn Ihr einen Blog habt, gebt ihn an – sonst kommentiert Ihr außerhalb der Wertung. Es sei denn, Ihr wolltet das so. Kann ja auch sein. Dann muss ich damit leben. Aber . . .

So.

Das musste raus. Jetzt noch ein kurzes aber wichtiges Dankeschön an alle die, welche hier in diesem Blog das erste Mal kommentiert haben – es ist immer prima, auf diesem Weg neue Blogs zu entdecken. Danke, dass Ihr mitgemacht habt.

Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, die Siegerehrung. Ich mach es heute mal wieder mit Treppchen. Mir ist heut so. 😉

 

Auf Platz 3 bitte ich das Schäfchen. Ganz dicht dran war es, mit der mit bloßem Auge zu erkennenden menschlichen Eizelle. Ganz dicht dran an Platz eins.

Noch dichter darn an Platz 1 war der Wortmischer, welcher mir mit seinen Transplantgreifern wirklich einen Schauder hat über den Rücken laufen lassen. Danke für den Grusel. Ich weiß jetzt, dass ich auf KEINEN Fall jemals ein mir anvertrautes Kind in solch einer Kugel spielen lassen werde. Man weiß ja nie . . . Also dafür Platz 2.

Und nun auf Platz 1 – Moment, ich muss noch kurz mal den Staublappen . . . da muss noch etwas poliert werden . . . so kann ich den doch nicht weiterreichen . . . ächz . . . so jetzt: Auf Platz 1 verkünde ich hiermit und überreiche den güldenen Pokal

Pokal-Freitagstexter

Pokal-Freitagstexter

Tadaaaa:

. . . den Kulturflaneur mit seinem Kommentar: ‚Weltwirtschaft: Spielen bis die nächste Blase platzt!‘

Passt! Würde ich sagen. Und deshalb geht es am kommenden Freitag bei Ihm auch weiter. Herzlichen Glückwunsch!

*** Freitagstexter 3. KW 2013 ***

Da sind wir alle mal wieder hier versammelt und ich kann gleich einen meiner vielen guten Vorsätze für das neue Jahr abhaken – nämlich mir den Freitagstexter mal wieder in meinen Blog zu holen.

Fäddisch. 😉

Aber das Herholen allein reicht nicht, da ist ein bisschen Arbeit mit verbunden. Also deshalb jetzt alle Mann Ärmel hochkrempeln, in die Hände spucken damit der Stift nicht aus den Fingern fällt oder ebendiese von der Tastatur abrutschen.

Ich begrüße Euch alle recht herzlich zu einem neuen Freitagstexter.

Freitagstexter-Logo

Freitagstexter-Logo

Ich bitte also nun an dieser Stelle alle hier mitlesenden Blogbesitzer, welche selber unheimlich gern auch mal den Freitagstexter ausrichten wollen zum dem folgenden Bild möglichst humorvolle oder tiefsinnige, gern auch ironische oder sarkastische, oder beißend politische Kommentare abzugeben. In Kurzform, als Kurzgeschichte, als Gedicht . . . ganz wie es Euch beliebt.

Aber bitte: Tut es!

Alle Kommentare die hier bis zum Dienstag, den 22.01.2013 um 23:59 Uhr eingehen werden von mir auf Herz und Nieren geprüft. Und dann werde ich am kommenden Mittwoch hier bekanntgeben, wer von mir den Freitagstexterpokal überreicht bekommt und deswegen dann auf die Suche nach einem passenden Bild gehen muss, weil ja er (oder sie) dann am kommenden Freitag den Freitagstexter ausrichten darf.

Ihr kennt das Prozedere. Deshalb jetzt Schluss mit den vielen Worten von mir. Jetzt will ich viele Worte von Euch.

Vorhang auf und ich hab jetzt Pause:

 

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*** Der Schöpfer als Pofetischist ***

Als erstes: Wer hier gelandet ist, weil er glaubt, hier eine Weißweinliebhaberin zu finden – tröööööt – immer wenn dieses Signal ertönt, ist die Antwort falsch! Rotwein! Alles, was hier zur Zeit zählt ist Rotwein, der aber als Spätlese trocken. Das ist aber nicht schlimm. Ich grenze deshalb keine Weißweinliebhaber oder gar Biertrinker aus. Niemals nich! Ich serviere hier sogar Rum mit Rosinen drin!

Aber das nur so am Rande.

Jetzt geht es hier um Folgendes:

Weil nämlich das liebe Hergöttle mit Sicherheit ein Pofetischist gewesen sein muß, und deswegen die überwiegende Anzahl von Männern an Frauen eher den neuen Minirock als die neue Frisur bemerkt . . .

. . . und . . .

. . . und weil ich das einfach mal ganz sachlich beim Wortmischer festgestellt habe, habe ich jetzt den Freitagstexter an der Backe. Da bin ich gerade erst fertig mit der ganzen Aufräumerei vom Silvesterglitter und rums – schon wieder liegt hier Goldzeugs rum. Ich freu mich natürlich darüber und deswegen auf Freitag, aber:

Ihr Männer seid aber auch selber schuld.

Nehmen wir mal folgende Situation. Eine junge Frau hilft ihrem Freund beim Autowaschen. Und was passiert? Achtet einer von Euch Männern auf die tollen langen schwarzen Haare? Oder den stylischen Ohrring? Oder registriert jemand männliches wie toll die junge Frau geschminkt ist und wie sensible braune Augen sie hat? Vielleicht ist sie ja sogar Juniorassistent bei einem Bankvorstand? Na?

Na? Wenigstens einer?

 

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Pfffft, Männer!

*

P.S. Für die internetliche Korrektheit: Das Bild habe ich übrigens HIER gefunden. (Nur für den Fall, dass Ihr noch mehr junge, fleißige Damen anschauen möchtet.)