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*** Freitags: Fisch! ***

  

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*** Freitags: Fisch! ***

  

*** Der Weihnachtsbaum ***

Alle Jahre wieder. 

Alle Jahre wieder rücken wir die Möbel um Platz für den Weihnachtsbaum zu schaffen. 

Gesammelte Erfahrungen halfen uns dieses Mal, das Tempo etwas zu erhöhen. 

Sessel beiseite, Tisch beiseite, (Teppich ist schon seit der Gans raus), Couch um 90 Grad drehen. 

Zack – Platz für den Tannenbaum. 

Selbst das obligatorische ‚Und er ist doch schief – Geplänkel‘ fiel erstaunlich kurz aus. (Natürlich steht er jetzt trotzdem ein wenig schief. Aber das ist nicht meine Schuld – sage sowohl ich, als auch der Hausherr. Aber das ist jetzt auch egal.)

Und dann war ich dran.

Schritt 1: die Lichterkette! 

  

Anfang diesen Jahres ordnungsgemäß aufgeräumt, schaut sie mich jetzt erwartungsvoll mit zusammengekniffenen Augen an. Ich muss ganz vorsichtig sein, sonst passiert das Elend. Einmal nicht aufgepasst – und zack – greift sie an, dass einem Höhren und Sehen vergeht.

Vorsichtig nähere ich mich ihr. Als Ablenkungsmanöver schaue ich völlig unbeteiligt aus dem Fenster, während meine rechte Faust schon nach dem richtigen Angriffspunkt sucht, um dieses elende Stück Elektrokabel in meine Gewalt zu bringen.

Aber welch ein Pech. Einen winzigen Moment lang lässt meine Konzentration nach und schon geht sie zum Angriff über. Unzählige Schlaufen mit schier unendlich vielen Verknotungen ziehen sich um meinen Hals, fesseln meine Arme und Füße. 

Unter Aufbietung sämtlichen Überlebenswillens kann ich mit Müh und Not den Kampf gewinnen, zwinge sie Abschnitt für Abschnitt an den Baum. Entknote, entwirre, sortiere, stecke probehalber fest, löse alles wieder, arrangiere neu, stecke wieder fest.

Irgendwann ist es geschafft, und 10 Meter Lichterkette hängen am Baum. Einige Lichter brennen waagerecht (worauf mich der Hausherr dezent hinweist) aber wer wird hier pingelich? Es geht schließlich um den Gesamteindruck. 

Mein innerer Hulk ist dafür jetzt genau in der richtigen Stimmung für die kleinen empfindlichen Glaskugeln. 

Es kann nur besser werden!

Früher hatten wir ja mal nur Kugeln und Glitzergirlande am Baum. (Glitzergirlande ist wichtig, die macht so einen femininen Eindruck.) Aber dann bekamen wir irgendwann mal Weihnachtsbaumdekoration in Form von golden Hühnern geschenkt. Weil wir ja Hühner haben. Und außerdem einen Fisch, weil der Hausherr ja Angler ist.

  

Leider sank dadurch die Hemmschwelle und ich fand es in den Folgejahren absolut notwendig für den jährlichen Weihnachtsbaumschmuck auch noch Engel, Weihnachtsmann und Weihnachtsfrau (!), einen Schneemann, ein rotes (!) Herz und silberne Eicheln zu kaufen. Vermutlich kaufe ich im folgenden Jahr rosafarbene Schweine mit Flügeln. (Hallo Werbeindustrie – hört Ihr mich?)

Natürlich kommen alle diese auch an den Baum. 

Natürlich zusätzlich zu den wunderhübschen stilvollen roten Glaskugeln. 

Und dann setzte der Hausherr dem ganzen auch noch die Krone auf und verlangte nach Strohsternen. Also bitte, wo kommen wir da hin – Strohsterne am Weihnachtsbaum . . . 

Nun, er bekam seinen Strohstern. Was tut man nicht alles. 

Und jetzt huldigen wir dem wirren Gott der Dekoration.

  
Aber eines weiß ich genau, spätestens wenn die Geschenke darunter liegen achtet niemand mehr auf den Baum.

 
 

*** Freitags: Fisch! ***

  

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😀

*** Freitags: Fisch ***

So isses.

 

Dorade!

Freitagsfisch

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