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*** Der Schuster und seine Schuhe ***

Es ist, verflixt, genau wie beim Schuster, welcher ja bekanntermaßen die schlechtesten Schuhe hat.

Bei uns stimmt der Spruch in Bezug auf Hühner und Eier. Da wir nur 3 (in Worten: drei!) Hühner haben, haben wir erstens nie zuviele Eier. Und (oder aber, je nachdem) sind unsere Hühner jetzt auch schon 3 Jahre alt und legen besondere Eier. Bei manchen ist die Schale etwas dünn, bei manchen ist die Luftblase etwas größer . . .

Und jetzt versucht doch bitte mal, mit solchen Eiern vernünftig gefärbte Eier für Ostern zu produzieren.

*jammerjammerjammer*

Ich kochte also 10 Eier. Fünf davon platzten beim Kochen auf. Blieben 5.

*jammerjammerjammer*

Und dann sag ich Euch was, die Ostereierfarben sind auch nicht mehr das, was sie mal waren . . .

*jammerjammerjammer*

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Auf alle Fälle habe ich es eben dann doch noch geschafft, zu dekorieren.

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Chr, chr, chr!

In diesem Sinne, Frohe Ostern Euch allen!

*** Nur zwei Tage ***

Kaum ist man mal für zwei Tage nicht da, schon werden die Enten komisch und fallen übereinander her. In den zwei Nestern im Entenhaus stapeln sich die Eier – und so wie die Enten sich derzeit benehmen kommt da noch einiges hinzu.

Ein fremdes Entenpärchen liebäugelt auch mit der Brutmöglichkeit hier.

Ach ja, und es sind immer noch sieben Enten, sprich drei zuviel.

Immer diese Entscheidungen . . .

*** Zuwachs in Entenhausen ***

Diesen Sommer hatten es unsere Enten schwer mit Nachwuchs.

Wir haben jetzt aktuell zwar acht Enten auf dem Teich, aber wenn es im Frühjahr ans Brüten geht, ziehen unsere Enten irgendwie immer den kürzeren . . .

Die erste fremde Ente brütete sehr früh und war, wenn ich mich recht erinnere (ist der Sommer schon wieder so lange her?) Anfang Juni schon durch und entführte 13 (?) kleine Entenküken von unserem Hof.

Danach meinten unsere Enten und eine fremde gleichzeitig, es wäre doch toll, hier ihre Eier auszubrüten. Gesagt getan. Fremde Ente 2 setzt sich uns Entenhaus. Eigene Ente setzt sich daneben, andere eigene Ente baut sich ein Nest im Garten unter irgendeinem Kriechstrauch.

Das Ende vom Lied: Das Nest der Gartenente wird vom Marder leergeräumt, sie hat danach allen Mut verloren, bei der fremden Ente schlüpfen 15 (!) Küken mit denen sie nach wenigen Tagen den Hof verlässt. (Im Übrigen: 15! 15 kann nur heißen, dass unsere dämlichen Enten in das fremde Nest auch noch Eier gelegt haben – na toll!)

Dann endlich schlüpfen unsere ersten eigenen Enkelküken. Und dabei sind sogar quietschegelbe Enten – über die hatte ich aber, glaube ich, schon berichtet? Unsere Freude war riesig. Und genauso riesig war unsere Trauer, als wir von einem Wochenendausflug wiederkamen und nicht ein einziges Entenküken mehr am Leben war. Wir fanden nur ein einziges, quietschegelbes tot auf den Seerosenblättern liegen.

Lange war das Rätselraten groß, was wohl passiert war. Ob unsere Entenmama  die Kleinen hat verhungern lassen?

Des Rätsels Lösung erhielten wir, als unsere Altente Trudi fast gegen Ende des Sommers auch noch begann, zu brüten. Am 12- August schlüpften Trudis Küken.

Am Anfang schwamm Trudi mit nur drei Küken über den Teich. Zwei braune und ein weißes. Und noch während wir unsere Freude kaum fassen konnten, hatten die großen Enten ein kleines braunes Küken erledigt.

Mit dem Schnabel über den Hals gefasst, einmal kräftig geschüttelt – und zack fertig. Ende mit Küken.

Jetzt begriffen wir, welches Drama sich vor einigen Wochen abgespielt haben musste. Uns kamen im Nachhinein noch die Tränen. Nun gab es natürlich nur eine einzige Möglichkeit – nämlich Trudi die Küken abzujagen und selber großzuziehen. Auch wenn wir darauf dieses Jahr schon wieder eigentlich keine Lust hatten. Aber diesem Elend zuschauen konnten wir auch nicht.

Und da piepte es schon wieder im Entenhaus. Da waren noch mehr Küken geschlüpft. Der Hausherr fasste die blitzschnelle Idee die Küken gar nicht erst auf den Teich ‚entkommen’ zu lassen und sammelte sie ratzfatz aus dem Entenhaus ein. Dort warteten noch fünf Kleine darauf, von der Mutter abgeholt zu werden. Dann gelang es uns noch die zwei einzufangen, die bereits mit der Mutter unterwegs waren . . .

. . . und so kam es, dass wir auch dieses Jahr wieder Entenelten waren.

Sind sie nicht süß?

 

*** Kleines Drama ***

Das Nest mit den 14 Enteneiern ist geplündert worden. Wir haben ja den Marder im Verdacht. Ein Ei hat er in der Eile hinten im Garten verloren. Ganze drei Eier sind im Nest verblieben. Von denen erlösen wir die Ente aber auch. Der Marder soll nicht weiter angelockt werden. Also muss sie sich ein neuen Nistplatz suchen.

Schade drum.

*** 14 Eier ***

Nein, ich rede nicht von Omelett. Und entschuldigt bitte, dass ich schon wieder von unseren Enten schreibe. Aber die drängeln sich irgendwie gerade mächtig auf.

Ich wollte Euch nur mal zeigen, was hier demnächst auf uns zukommt. Und das ist nur EIN Nest. Von dem im Entenhaus wissen wir nicht, wieviele Eier darin liegen. Und ob noch mehr als die zwei Enten brüten werden, wissen wir auch nicht.

Aber 14 sind gesichert.

14Eier

14Eier

*** Wieviel frisst ein Huhn? ***

Das ist keine blöde Frage, sondern für jemanden, der Hühner hält, eine enorm wichtige, geradezu essentielle Frage.

Warum?

Weil man beim Nachdenken darüber, was ein Ei so alles enthält, irgendwann auch auf die Idee kommt, dass all das dieses Huhn auch vorher gefressen haben muss.

Logisch oder?

Also kümmert und informiert man sich. Man will ja schließlich, dass es dem Hühnervogel gut geht und an nichts fehlt. Es soll ein glückliches Huhn sein. Basta!

Das Problem ist also folgendes: frage 10 Leute und Du bekommst 11 Antworten. Der eine füttert nur Legemehl (nur dann legen die Hühner ordentlich Eier – sagt er). Der nächste gibt nur Weizen und sagt, da ist alles drin, was das Huhn braucht und den Rest holt es sich von der Wiese. Ein anderer ernährt seine Hühner mit den gesammelten Essensresten des Dorfes und wieder der Nächste stellt Futter penibelst aus Körner und Mineralmischungen und Vitaminen zusammen.

Eure Hühner sind zu fett! Sagt zum Beispiel Frau Nachbarin, als ich mich bei ihr wundere, dass unsere Hühner grad so schlecht Eier legen. Fette Hühner, sagt sie, legen schlecht. Das sagt auch ihre Bekannte.

So!

Und nun?

Man könnte fachlich werden. Denn natürlich gibt es auch genügend Bücher (und Seiten im Internet) wo minutiös aufgeschrieben ist, wieviel Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett so ein Huhn braucht. Zum Beispiel hier: (Man beachte die linke Leiste!)

Ich könnte das auch ausrechnen. Weil mir alle diese schlauen Tabellen auch sagen, was z.B. in Weizen drin ist. Könnte ich! Wenn ich denn wollte.

Tja.

Tu‘ ich aber nicht, denn wir sind hier (herzlich willkommen) in der Realität.

Und die Realität sieht wie folgt aus: Ich stelle also mein auf (derzeit) 6 Hühner und einen Hahn ausgerechnetes perfektes Futter morgens in der Früh vor die Tiere und was passiert?

1. Bertha sitzt gerade auf dem Nest und legt ein Ei (und kann demzufolge nicht fressen)

2. Die neuen Hühner sind in der Rangordnung noch irgendwo unter den Spatzen und dürfen erst fressen, wenn dem Chefhuhn quasi schon schlecht ist. Und

3. Hat unser schwarzes Huhn Waltraut ganz schnell mitbekommen, dass es irgendwie Engpässe beim Futter gibt. Und anstatt die ansonsten so im Weibsvolk so verbreitete Sorge um die Figur zu pflegen, haut sie rein, was das Zeug hält. Getreu dem Motto: Wenn das alles ist, was wir heute kriegen, könnt ihr ja gerne sonnenbaden – ich fresse derweil.

Mit der Folge, das fünf unserer Hühnerdamen tatsächlich etwas von den Fettreserven zehrten, während Waltrauts Figur sich allmählich Richtung Luftballon entwickelte . . .

Zwischenzeitlich bin ich ein Vertreter der ‚Es-muss-immer-Futter-da-sein-Fraktion‘. Und egal. Meine Hühner sind nicht fett. Sie sind stämmig. Gerne. Man darf sie auch als beleibt bezeichnen. Auch das. Aber eines sind sie auf alle Fälle: Glücklich!

So!

Luftballon-Waltraut

Luftballon-Waltraut