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*** Gegen das Novembergrau 30-11 ***

. . . wechselt man einfach in den Dezember und macht es sich bei Kerzenschein und Adventsdekoration gemütlich. 


Und auch im Büro kann man mit ein wenig Adventsdeko (und selbstgebackenen Keksen) den Kollegen bestimmt eine Freude machen.


In diesem Sinne, tschüß November!

*** 3. Advent ***

*** Advent, Advent . . . ***

. . . ein Lichtlein brennt.

Nein, natürlich nicht erst seit heute. Natürlich schon seit Sonntag. Aber man kommt ja zu nichts, blogtechnisch gesehen.

Am Samstag wurden meine Dekorationsambitionen entschieden durch den Besuch der Töpferei und den sich anschließenden Besuch des Weihnachtsmarktes in Rostock behindert.

Lichtlein brannten dort aber auch. Und ich machte mir so meine Gedanken über ziemlich exotische Enthaarungstechniken, als ich beobachtete, wo das Feuer überall entlanggeführt wurde . . .

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Zurück zum Thema:

Jedenfalls hatte ich Samstagabend dann keinerlei Kraft mehr für irgendwelche Adventsdeko. Im Hausherren regte sich vage Hoffnung, dass ihm das Elend dieses Jahr vielleicht erspart werden könnte.

Aber – nichts da! Kurz bevor wir ins Bett verschwinden wollten, fielen mir doch meine tollen Kissen ein! Und die wendete ich natürlich noch sofort von weiß auf Advent. Hach, wie schön.

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Sonntag Nachmittag erstrahlte dann auch unser Adventsgesteck wie sich das gehört. ‚Immer nur viereckig!‘ Moserte der Kronsohn. ‚Wenn es denn dabei bleibt?‘ Freute sich der Hausherr.

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Zwischenzeitlich ist der Advent auch im Büro eingezogen. Aber es ist, wie es ist. Alles Gute ist nie beisammen. Erkennt Ihr das Drama?

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Der Keksteller ist noch leer! Das liegt zum einen daran, dass ich alle meine Geburtstagskekse schon sorgfältig auf die Hüften platziert habe (hmmmm) und zum zweiten, dass ich in diesem Jahr erst einmal Kekse gebacken habe und dann ausgerechnet auch noch die, die der Hausherr äußerst ungern abgibt.

So, es gibt also noch jede Menge zu tun.

Und die Sterne kriege ich auch noch ans Fenster!

*** 4. Advent ***

Weil ich ein Spielkind bin, gibt es für Euch heute bespielte Adventsgrüße:

Also:

Advent

Advent

In diesem Sinne:

Einen schönen, ruhigen und besinnlichen 4. Advent für Euch.

*** Man muss nicht verrückt sein . . . ***

. . . um an einem Tag fünf Sorten Kekse zu backen, eine Minestrone zu kochen und die Wäsche der Woche zu bügeln . . .

. . . aber es hilft dabei. 😉

Da hatte ich mir gestern heldenhaft einen Urlaubs-und-Kekse-Back-Tag verordnet, denn, wie wir alle wissen, der erste Advent kommt immer überraschend und nie sind Kekse da, wenn man sie braucht. Also war mein Plan, zuerst ganz entspannt sämtliche Keksteige anzurühren – denn die müssen eh‘ alle ruhen – und dann ganz easy ein Blech nach dem anderen abzubacken.

Soweit die Theorie . . .

In Praxis sah das Ganze so aus, dass ich schon beim ersten Teig tierisch am Fluchen war, weil ich mir schon wieder ein Rezept ausgesucht hatte, zu welchem man Schokolade reiben musste. Völlig blöd das. Denn erstens bricht die doofe Schokolade sowieso in immer noch kleinere und unreibbare Stücken und zweitens klebt sie dann überall und drittens ist sie so statisch aufgeladen nach dem Reiben, dass sie sich auch auf Arbeitsfläche, Schürze und Pullover ausbreitet . . . Aber ich bin ja schließlich ein Held und deswegen Sieger über die Schokolade.

Und als dann gegen 12:30 Uhr beim 3. Keksteig der Hausherr zum Mittag nach Haus kam, sah er ein überquellendes Abwaschbecken, zwischendrin eine 3/4 fertige Minestrone und eine Frau die mächtig hysterisch genervt angestrengt von einer Ecke zur nächsten flitzte . . .

Kekse1

Kekse1

Und weil auch der Hausherr ein Held ist, übernahm er erst einmal ganz fix den Abwasch während ich die Suppe zum Mittag vollendete. Ist doch alles gar nicht so schlimm . . .

Nach der verdienten Ruhepause dann der letzte Rundumschlag und noch während die letzten Bleche den Ofen ‚durchliefen‘ begann ich schon mit dem Bügeln. Höre ich da ein „Toll!“ ?

Pünktlich bevor der Kronsohn nach Hause kam waren alle Kekse fertig. Tadaa!

Kekse2

Kekse2

Dann die restliche Bügelwäsche während des Musikabends abarbeiten und abschließend brachte ich statt ‚Schlaf gut beim Schatz, gute Nacht bis Morgen‘ nur ein „N….“ raus und war schon eingeschlafen.

Jetzt habe ich nur noch den Teig für die braunen Pfeffernüsse im Kühlschrank, weil der da über Nacht liegen soll, gern auch zwei. Und das kam mir gestern sehr entgegen. Vielleicht wird er ja noch besser, wenn ich ihn drei Nächte im Kühlschrank lasse?

Und, wie backt Ihr so Eure Kekse?

*** Watt mutt, datt mutt! ***

Gerade stehen der Hausherr und ich so sinnend vor dem Kalender und checken die Planung für die kommenden Wochenenden. Da ist von frei (*freu mich drauf*) bis auf der Bahn (*uarks*) alles mit dabei.

Und immer was zu tun. Denn auch, wenn man / frau frei hat – es gibt immer genügend zu erledigen. Getreu dem Motto: Was ich schon immer mal tun musste wollte, wenn ich mal Zeit habe. Von Langeweile rede ich hier erst gar nicht.

 Jedenfalls fiel es mir dabei wie Schuppen von den Augen. Ich hob andächtig den Zeigefinger in Richtung Hausherren und sprach: „Wenn es denn in dieser Adventszeit auch wieder Stollen geben soll – dann muss ich den am kommenden Wochenende backen! Denn der muss schließlich 3 – 4 Wochen durchziehen!“

Der Hausherr schluckt den aufkommenden Widerspruch herunter und inspiziert den Kalender, ob mir vielleicht ein Fehler unterlaufen ist.

NEIN – ist nicht.

Also, Mädels, ab in die Puschen. Es sind nur noch 3 ½ Wochen bis zum 1. Advent. Und den wollen wir doch nicht ohne Stollen zubringen.

Jetzt habe ich nur noch ein Problem. Welches der in den vielen Vorjahren ausprobierten Rezepte war das Beste? Und anschließend: WO ist das Rezept jetzt?

Und während ich grübelnder Weise die Küche verlasse, hebt der Hausherr ganz vorsichtig fragend hinter mir den Zeigefinger.

„Könnte ich bitte noch einen Topfkuchen gebacken bekommen. Der ist jetzt nämlich alle. Bitte! Den letzten in diesem Jahr?“

 Männer sind soooo Süßmäuler! Kann ich da ‚Nein’ sagen?

*** Advent . . . Ritual Teil 4 ***

. . . und dass heißt ganz einfach, klar und deutlich: „Der Hamster im Laufrad“.

Oder man nennt es den alljährlichen Weihnachts-Geschenke-Wahnsinn.

IMMER kurz vor Weihnachten packt mich die komplette Verzweiflung, nicht alles rechtzeitig zu schaffen. Ich hab‘ bis zuletzt noch nicht alle Geschenke – was um Himmels willen schenkt man zum Beispiel einer 15-Jährigen? Ich mag sie, also sollte es ein Geschenk sein, über das sie sich auch WIRKLICH freut.

Dann kämpfe ich weiterhin mit der Bitteren-Orangen-Marmelade nach einem Rezept von hier, die verdammich nochmal einfach nicht gelieren will. Und als sie dann irgendwann doch im Glas ist, sieht sie so aus:

Orangenmarmelade

Orangenmarmelade

Ein kleines Erfolgserlebnis hab ich aber auch schon! Und zwar hab‘ ich alle meine Utensilos die ich dieses Jahr verschenken will fertig, Yiffi!

Utensilos

Utensilos

Vielen Dank, Nancy, für die tolle Anleitung. Das werden bestimmt nicht die einzigen bleiben!

Aber ich bin noch lange nicht fertig. Was es nämlich hiermit . . .

Leisten

Leisten

. . . auf sich hat, erzähle und zeige ich beim nächsten Mal!

Denn zu allem Überfluss kämpft der Krohnsohn auch noch mit einer Mittelohrentzündung  und der Hausherr schwächelt auch. Und als Topping obendrauf bekommen wir heute Gäste. Liebe Gäste, auf die wir uns aber trotzdem freuen.

Und deshalb sitze ich jetzt auch ÜBERHAUPT GAR NICHT am Rechner, sondern stehe brav in der Küche.

Ein schönes (und bei Bedarf fleißiges) Wochenende wünscht Euch Eure Gytha.