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*** 12 von 12 im Juli 2017 ***

Es ist Mittwoch in der Früh und ich denke nur deshalb an 12 von 12 weil ich es mir gestern Abend ganz fest vorgenommen habe. Ich muss eine Weile überlegen, warum es sich lohnen sollte aufzustehen, anstatt einfach liegen zu bleiben und das Regenwetter einfach zu verschlafen.

Da fällt mein Blick auf meinen Fuß. Auf meinen Fuß mit Glitzernagellack. Glitzer geht immer. Und wenn schon nicht auf Sandalen, dann wenigstens auf den Fußnägeln. Ich beschließe also, diesen Tag zu mögen.

1) 

Noch ein Grund mehr, den Tag zu mögen liefert mir der Hausherr. Er brüht himmlisch duftenden Kaffee und lockt mich heraus auf die Terrasse. Ich ignoriere das feine Nieseln und trinke genüsslich meinen Erweckungskaffee.

2) 

Dann bin ich bereit für Frühstück. Dieses muss zwar erst vorbereitet werden. Aber wenn man erst einmal die wichtigsten Zutaten auf dem Tablett hat, läuft der Rest fast wie von allein und kann auch gar nichts mehr schief gehen. Zumal dann auch der Kronsohn in der Küche auftaucht und mit anpackt.

3) 

Nach dem Frühstück versorge ich das Viehzeug. Mama Glucke mit ihrem Einzelkind bekommt separat Frühstück damit die anderen ihm nicht alles wegfressen.

4) 

Dann trudele ich im Büro ein und bevor ich anfangen kann, ernsthaft zu arbeiten muss ich erst eine wichtige Pflicht erledigen. Ich darf eine Siegerehrung vornehmen und einen Pokal vergeben. Das klingt jetzt viel leichter als es ist, denn man muss eine Entscheidung treffen. Aber ich schaffe das.

5) 

Dann endlich kann ich mich der Postmappe widmen. Ich schreibe e-Mails, drucke Rechnungen aus, tätige Überweisungen, verbuche Rechnungen, telefoniere. Alles ganz wie immer. Immer eben wech.

6) 

Dann klingelt kurz vorm Mittag die Mutter mit dem Schwesterherz auf ein Käffchen an der Tür. Wir besprechen die wichtigsten Dinge, essen die vom Vorabend übriggebliebenen Süßigkeiten und Gurkenscheibchen auf und freuen uns, dass wir uns ganz spontan und unbeschwert mal gesehen haben.

7) 

Anschließend jagt und sammelt der Hausherr für das Mittag durch Kühlschrank und Küche. Als Ergebnis gibt es ein ‚War-Im-Kühlschrank-und-sollte-jetzt-weg-Essen‘ mit Zucchini als hervorstechender Charaktereigenschaft.

8) 

Dann bin ich wieder im Büro und kippe mir erst einmal Tee über die Tastatur. Also erst einmal Tastatur putzen, bevor ich mich der Buchhaltung widmen kann. Seufz.

9) 

 

Nach dem Büro treffen wir drei uns in der Küche und bereiten gemeinsam unser Abendbrot vor. Das Abendessen zieht sich dann etwas in die Länge. Wir klären die wichtige Frage, wie viele Monate ich jeden Tag einen frischen Salat essen kann wenn ich 130 € habe und jeder Salat 1 € kostet. Aber das leere Geschirr ist geduldig. 

10) 

Nachdem wir dieses Problem gelöst und die Küche aufgeräumt haben falle ich in meinen Lieblingssessel und schaue, was mir mein Tolino anbietet. Ich lande bei ‚Martyn Pig‘.

11) 

Und dann kommt irgendwann, der Abend ist schon fast vorbei, doch tatsächlich noch die Sonne heraus. Am Fenster hängen noch die letzten Regentropfen aber der Himmel behauptet, er wisse gar nicht, wo die nur wieder herkommen. So abgrundtief verlogen . . . 

12)

Aber egal – jetzt wird alles schön.  Und der verregnete Tag ist endlich vorbei. 

Vielen Dank, dass Ihr vorbeigeschaut habt und noch viel mehr 12 von 12 bebilderte Tagesberichte gibt es wie immer bei Caro.

*** 12 von 12 im Mai 2017 ***

Wir haben Mai. Irre! Das ist deswegen so irre, weil ich tatsächlich immer noch den Ofen heize. Jeden Tag schaue ich in den Himmel und die Wettervorhersage und stelle fest – DAS ist noch KEIN Frühling. Was also sagt der Hinmel heute? Der Himmel sagt ‚ach, schaun wir mal‘.


Während ich über das Wetter und den Ofen nachdenke, gibt es erst einmal Kaffee. Der Hausherr trinkt seinen türkisch und ich meinen gefiltert. 


Am Ende des Kaffeetrinkens habe ich mich für Heizen entschieden – denn auch das Wetterradar zeigt ein heranrollendes Regengebiet – und frühlingshaft warm geht eindeutig anders. Seufz.


Jetzt gibt es aber endlich Frühstück. Und dazu hole ich nicht vier, nicht fünf, nicht sechs sondern ganze sieben Marmeladen aus dem Kühlschrank. Es geht uns gut. 


Natürlich müssen auch die Tiere versorgt werden. Trudi und ihre 10 Küken kommen aus dem Stall in das Volierenprovisorium.


Nach dem Hühnerfüttern wird der Stall saubergemacht und Frau Huhn schimpft mich an, weil sie sich in ihrer Privatsphäre gestört fühlt – ist es denn nicht einmal möglich ungestört ein Ei zu legen – tottert sie mich an. 


Sie hat ja recht. Also alles ruckzuck fertig machen und dann nichts wie raus aus dem Stall und rein in die Küche. Bevor ich nämlich in’s Büro verschwinde koche ich noch schnell eine Kanne Tee. 


Und dann bin ich endlich, endlich, endlich in meinem heißgeliebten Büro. Und dort darf ich mit grünen, blauen und roten Stiften arbeiten. Ist das toll? Das ist toll!

Irgendwann gegen 13:00 stelle ich fest, dass es schön wäre, etwas zu essen . . . Also sammeln und jagen wir einmal quer durch die Wochenreste im Kühlschrank. Ich erspare Euch das Foto. Aber anschließend gönnen wir uns einen Miniluxus. Es geht für 12 Minuten auf die Couch. Powernapping. 


Anschließend bin ich fit und hochmotiviert für das Büro. Ja, obwohl es Freitagnachmitag ist. Was so ein echter Buchhalter ist . . . 

Aber irgendwann ist auch die schönste und längste Bürozeit zu Ende und es geht an die Abendbrotvorbereitung. Dafür brauchen wir Zwiebeln. 


Nach dem Abendbrot und dem Aufräumen der Küche lege ich nur noch die Füße hoch und lese ein wenig. 


Und das war’s dann auch schon. Vielen Dank für’s Reinschauen.

Wenn Ihr noch Interesse an ganz viel mehr Bildern habt, dann schaut doch einfach mal bei Caro vorbei. Die ist nämlich so freundlich und sammelt ganz viele fotografische Tagesberichte. 

Und da geh‘ ich jetzt dann auch noch mal stöbern. 

*** 12 von 12 im Februar 2017 ***

Bevor ich das Bloggen noch ganz verlerne sind die 12 von 12 doch immer ein guter Anlass doch noch aktiv zu bleiben. Also los.

1.) Am Sonntag um 08:00 aufzustehen ist gar nicht schlimm. Erst recht nicht, wenn man dabei so fröhlich angelächelt wird. 

2.) Am Sonntag ändern wir die zeitlichen Prioritäten ein wenig. Der erste Kaffee des Tages wird genossen! Erst danach wird der Ofen geheizt und Frühstück gemacht.


3.) Nach dem Frühstück kochen wir noch eine große Kanne Tee. Die werden wir nämlich brauchen, denn heute ist Kellerarbeit angesagt. Wir haben nämlich sonst nix zu tun – und da kann man ruhig ein bisschen aufräumen.

4.) Heute soll unser Archiv auufgeräumt werden. Alles was älter als 01.01.2006 ist geht raus. Ich organisiere mir dafür eine große Kiste. 


5.) Während ich Ordner ausräume und sortiere leisten mir der Dicke und Potemkin Gesellschaft.


6.) Die Ablage für die recycelbaren Büroutensilien füllt sich. 


7.) Um 14:30 stellen wir fest, dass ja vielleicht auch mal Mittag ganz angebracht wäre. Zum Glück hat der Hausherr alles super gut vorbereitet. Es gibt Scholle mit Rote-Beete-Gemüse. Und das ist lecker!


8.) Auch wenn ich mich nach dem Mittag nicht wirklich aufraffen kann – aber angefangene Arbeiten liegen lassen geht ja nun mal gar nicht. Ich erwische mich gerade noch rechtzeitig dabei, wie ich zu den wiederverwendbaren Büroutensilien ein paar gelbe Klebezettel tun will (die sind doch noch gut!). Aber ich bekomme gerade noch so die Kurve und werfe diese ebenfalls weg. Ach und das Zucken im linken Auge wird auch schon irgendwann aufhören. Jedenfalls bin ich dann doch noch fertig und nach dem Ausfegen kann man die Ordnung auch erkennen.


9.) Als wir den Keller verlassen, entdecken wir draußen zwar kaltes, aber trotzdem allerschönstes Wetter. Na da sind wir ja gerade noch rechtzeitig fertig geworden.

10.) Jetzt habe ich noch ein Versprechen einzulösen. Und zwar versprach ich dem Hausherren noch Eierlikör. Glücklicherweise ist das schnell erledigt, hier also noch schnell ein Foto der übriggebliebenen Eierschalen. Den Eierlikör selbst konnte ich wegen des Eierlikörmysteriums nicht fotografieren. Es ist nämlich wirklich mysteriös, dass Eierlikör vom ANGUCKEN weniger wird. Ich bin ganz erstaunt, dass es da noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen gibt. Aber einmal hingeschaut – und zack – weniger. Deswegen hier nur Eierschalen. Ihr versteht das. 


11.) Während ich am Eierlikör bastelte und anschließend die Küche wieder instandsetzte fertigte der Hausherr allerfeinstes Abendbrot. Nomnomnom.


12.) Und jetzt werde ich mich mit meinem Buch in den Sessel fallen lassen und erst aus diesem aufstehen wenn es in’s Bett geht. 


Vielen Dank für’s Reinschauen und noch viel mehr bebilderte Tagesabläufe gibt es bei Caro

*** 12 von 12 im Dezember 2016 ***

Guten Morgen, es ist 12 von 12 Tag. Deshalb fotografiere ich heute auch Zeugs, welches selten mal fotografiert wird. Aber schau’n wir mal:

1.) Normales Weckerklingen an einem Wochentag. Draußen ist es noch dunkel, also hilft nur eines: Adventsbeleuchtung an:


2.) Erst dann das winterliche Morgenritual: der Ofen wird beheizt:


3.) Die nächsten Fotos vergesse ich. Es gibt Kaffee und Frühstück. Erst beim Teigmischen für das heutige Brot denke ich wieder daran. Es gibt heute: Sechskornbrot!


4.) Nun sind endlich die Hühner an der Reihe. Während ich die Schlafplätze putze passt der Hahn auf, dass auch alle ihr Frühstück bekommen. Nur Tupfenlola lässt sich Zeit. 


5.) Dann endlich verschwinde ich im Büro. Mit einem Tee an der Hand flutscht die Arbeit doch gleich doppelt so gut.


6.) Ich wühle mich durch die Aufgabenplanung und die Postmappe. Langsam lichtet sich das Chaos . . . 


7.) Zur Mittagszeit kontrolliere ich das Brot im Ofen: 


8.) . . . und hänge schon mal einen Schwung Wäsche auf die Leine.


9.) Dann geht es wieder in’s Büro. An den Ordnern kann man erkennen, dass sich das Jahr dem Ende neigt.


Um 17:00 verlasse ich mein Büro. Es ist: 

10.) Saxophonzeit. Hingebungsvoll übe ich die Weihnachtslieder: ‚Hit the road Jack‘ und ‚Can’t help falling in love‘ und ‚Lord of the dance‘ sowie ‚Love and Marriage‘


11.) Dann kommt der Hausherr nach Hause und es gibt Abendbrot. Ich beschmiere mir mein Brot mit Ziegenfrischkäse und Zwiebelringen. Nomnomnom. 


12.) Anschließend ergebe ich mich meiner Faulheit und lege vor dem Fernseher die Füße hoch. Muss auch mal sein. Durch das Rotweinglas (Lübecker Rotspon!) sieht meine Adventsbeleuchtung genauso schön aus wie heute morgen. 


Und das war mein Tag bebildert. Es freut mich, dass Ihr reingeschaut habt. 

Noch mehr Bilder gibt’s bei Caro.

Einen schönen Abend für Euch.

*** Keine 12 von 12 im November 2016 ***

Sagen wir mal so, es ist kompliziert. Und ich habe auch (natürlich) begonnen zu fotografieren. Also den üblichen ersten Kaffee, das Heizen und den Frost im Garten. Tja. Und dann war aber auch eine Menge Aktion, die nicht zu zeigen ist. 

Das ist halt so. 

Aber als Trost zeige ich Euch ein Bild vom (teilweise) zugefrorenen Ribnitzer Bodden mit Enten, welche auf dem Eis stehen. 


Das ist doch wenigstens ein bisschen was. 

😊

*** 12 von 12 im September 2016 ***

Boah – September schon. Ich werd‘ irre. Ich war bis eben mental noch im August. Bei diesen Temperaturen aber auch. Aber na gut, dann eben September. 

1. Heute stehe ich gemeinsam mit der Sonne und dem Nebel über der Wiese auf. Na gut, mein Wecker klingelt wie immer, aber die Sonne ist mächtig spät geworden und der Nebel gehört ja zum September irgendwie dazu.

  
2. Ich wirbele mich (ohne Kamera) durch die allmorgendliche Routine und als die Viecher gefüttert und gesäubert sind und wir unser Frühstück genossen haben springe ich in’s Auto um Geburtstagsblumen zu überreichen. Mit ganz lieben Glückwünschen an den besten Vater von allen.

  
3. Als besonderes Tagesprogramm habe ich eine Probefahrt in einem (eventuell möglichen neuen) Auto organisiert. Kurzes Einüben in die neue Technik und wir fahren durch blühende Landschaften. 

  
Oder auch nicht.

4. Im Grunde hatten wir ja aber auch ein anderes Ziel in einer wundervollen Gegend, beladen mit den allerschönsten Kindheitserinnerungen. Der Weg dorthin führt über die Autobahn. Diese ist jetzt im September, nachdem alle überall wieder zur Arbeit und zur Schule müssen, wirklich sehr leer hinter uns:

  
5. und auch vor uns:

  
6. Aber Autobahnfahren ist ja irgendwie auch nicht wirklich toll. Eher doch langweilig. Also wechseln wir auf die Landstraße und kommen irgendwann im echten Herzen Mecklenburgs an. Der Vater grummelt, als wir uns freuen wie wunderschön es ist und meint: ‚Ja, es ist schön – wenn einem keiner entgegenkommt.‘ Spricht’s und bremmst ab um einem entgegenkommenden Auto auf den Sommerweg auszuweichen.

  
7. Jetzt dauert es auch gar nicht mehr lange und man kann das Ziel schon erkennen.

  
8. Endlich angekommen, gibt es erst einmal Mittag. Die Speisekarte spricht mir aus der Seele:

  
9. Anschließend hilft gegen die heißen Temperaturen nur eines: Schwimmen und Abkühlen im See. Auf meine besorgte Nachfrage an die Mutter, ob wir denn jetzt nicht die Baderegeln verletzen, wenn wir nach dem Mittagessen mit vollem Magen schwimmen gehen? Antwortet diese lapidar: ‚Papperlapapp – das Eis gibt es doch erst hinterher.‘ Ach so.

  

10. Dann ist auch schon wieder Zeit für den Rückweg, also ab auf die Autobahn. Es ist schon ein kleines Bisschen merkwürdig, so  bei 30 Grad Celsius im Schatten an Weihnachten erinnert zu werden.

  
11. Und ehe ich dann wieder bei mir zu Hause bin und mich durch den restlichen Tagesablauf laboriert habe – geht die Sonne auch schon wieder unter.

  
12. Und ratzfatz ist auf einmal schon nur noch schwarze Nacht da draußen und nichts mehr zu sehen.

  
Aber es ist ja schließlich auch schon September. Dafür gibt es aber bei Caro auch noch jede Menge 12-von-12-Bilder zu sehen.

Danke für’s Reinschauen.

*** 12 von 12 im August 2016 ***

Bevor es hier zu ruhig wird . . . und ich ganz aus dem Schreiben rauskomme . . . gibt es zum Glück einen kleinen Rahmen, an welchem man sich festhalten kann.

12 Bilder des Tages am 12ten des Monats. So einfach ist das.

1. Der Wecker klingelt und noch bevor ich richtig wach bin stehe ich schon in der Küche und schiebe die Brötchen in den Ofen. Es ist zwar erst Freitag, aber Sonntagsbrötchen gehen immer. Während diese backen trinke ich meinen Erweckungskaffee gemeinsam mit dem Hausherren.

  
2. Nach dem Kaffee und vor dem Frühstück (die Brötchen sind noch nicht soweit) habe ich das außerordentlich große Vergnügen, Mirabellen zu entsteinen. Da das mein eigener Wunsch war, darf ich mich jetzt auch nicht beschweren. Mimimimi.

  
3. Ich unterbreche das Mirabellenmassaker um mit dem Hausherren zu frühstücken. Vorher müssen wir aber noch den Leckerlieimer vor dem Ganter retten. Natürlich erst, nachdem dieser sich eine großzügige Portion einverleibt hat.

  
4. Nun frühstücken wir in herbstlich neblich feuchtem Ambiente im Garten. Es gibt schließlich kein schlechtes Wetter sondern nur schlecht angezogene Menschen. Auch die Natur beginnt sich schon herbstlich zu kleiden.

  
5. Da wir nun satt sind, sind endlich die Hühner an der Reihe. Das wurde aber auch Zeit. Ich werde schon sehnsüchtig erwartet.

  
6. Nun noch schnell Betten machen, Zähne putzen, Krönchen richten und last but not least Tee für das Büro kochen und dann los!

  

7. Im Büro alles wie immer, abarbeiten von Kleinzeugs, dieses und jenes, Postmappe, e-Mails, Bestellungen, Rechnungen – eben alles wie immer. Und manchmal telefoniere ich auch.

  
8. Fast hätte ich das Mittag vergessen. Aber zum Glück habe ich ja den Hausherren der mich daran erinnert. Und außerdem ist es ja wohl auch pupegal, ob man um 12 um 1 oder um halb 2 isst. Oder etwa nicht? Die Pellkartoffeln mit Leinöl und die Zucchini haben sich jedenfalls nicht beschwert.

  
9. Die Mittagspause nutzen wir, um Marmelade zu kochen. Und zwar aus den – richtig – Mirabellen. Aber nicht nur die. Es wird eine Mirabellen-Johannis-Koriander-Marmelade. (Ohne Rum!)

  

10. Da mir Freitag nach eins meine Büromotivation mächtig abhanden gekommen ist (Montag wieder!) fahre ich den Rechner runter und setze mich mit meinem Spielophon gemütlich bei einem Kaffee auf die herbstliche Terasse und bereite schon einmal den nächsten Blogeintrag vor. Boah – bin ich gut.

  
11. Auf einmal (urplötzlich) ist Abendbrotzeit. Ich selbst wäre ja vielleicht gar nicht drauf gekommen, also werde ich von den Enten energisch erinnert. Sie veranstalten eine Großdemo auf der Terasse und verweisen darauf, dass sie schon eeewig (also seit mindestens zwei Stunden) nichts zu fresssen bekommen hätten. Und ob sie denn jetzt endlich etwas bekommen könnten, sonst würden sie nämlich sofort und auf der Stelle verhungern. Nun, verhungernde Enten können ganz schön laut sein. Das hört sich niemand freiwillig an.

 
12. Während der Hausherr unser Abendbrot vorbereitet, backe ich in Windeseile unseren Wochenendkuchen. Einen Mohn-Apfelkuchen mit zuckerreduzierten Streußeln. 

  

Um 20:00 ist die Küche wieder aufgeräumt und ich wasche mir noch schnell die Haare, bevor ich mich mit einem Gläschen Regent an mein Spielophon verkrümele und mir bei der lieben Caro anschaue, wer dort auch noch alles seine 12 von 12 verlinkt hat. Da könnt Ihr ja einfach auch noch nachschauen.
Danke für’s Reinschauen.