*** Was schön war ***

Letzte Woche waren Osterferien, das war ja an sich schon mal schön. Aber das kann man ja vielleicht noch konkretisieren? Schaun wir mal:

Montag: Ostermontag schlief ich bis 08:30. Und zwar ohne schlechtes Gewissen. Als ich endlich (noch im Aufwachen begriffen) in die Küche taperte, stellte ich fest, dass die Männer schon gefrühstückt hatten – nun je – aber dafür war auch schon das Lamm im Ofen, welches es zum Mittag geben sollte. Da war ich aber sowas von stolz auf meine Männer!

Dienstag: Am Dienstag freute sich der Kronsohn ganz außerordentlich über seine Geburtstagsgeschenke (darunter ein Gutschein für eine vollständige Neuinstallation seines Laptops  – die 6. btw – vielleicht komme ich später daruf noch einmal zurück) und anschließend über einen Familientag in Wismar mit Glockenturmbesteigung und Stadtrundfahrt.

Mittwoch hatten wir zu Dritt einen Behördentermin. Sagen wir mal so, wir kamen gut hin, fanden einen Parkplatz und das Gespräch verlief überraschend gut. Am Nachmittag nahmen der Kronsohn und ich den Rechner in Angriff. Auflösende Bedingung für den Gutschein war, dass der junge Mann während der gesamten Installation neben mir sitzt und „interessiert“ zuschaut. Sozusagen als respekteinflößende Therapiemaßnahme für den zukünftigen Umgang mit der EDV. Betriebssystem und ein großer Teil der Treiber sind jetzt drauf – ich kann es noch! Fortsetzung folgt.

Donnerstag freute ich mich darüber, dass ich endlich wieder mal in’s Büro durfte. Das hat doch was. Auch wenn nur routinemäßig Ordnung geschafft wurde, ein bisschen Posteingang, die geschätzten Meldungen an die Krankenkassen, ein paar Überweisungen und diverser Kleinkram um Ordnung auf dem Schreibtisch zu schaffen.

Für den Freitag hatte ich dem Kronsohn einen gemeinsamen Tag in der großen Stadt versprochen – beginnend mit einem Frühstück beim Möbelschweden. Gegen 15:00 hatte ich ihn so erledigt, dass er im Auto schlief, während ich noch schnell einmal durch den Supermarkt flitzte.

Am Samstag gab es nach dem gemeinsamen Backen von 2 Kuchen eine wirklich entspannte Kaffee-Geburtstagsrunde im Familienkreis, welche ich sehr genossen habe, da auch der Schwiegertiger sich sehr bemüht von seiner besten Seite zeigte. Der Kuchen wurde gelobt, es sind alle satt geworden und der Kaffee hat auch gereicht. Was will man mehr?

Sonntag war vormittags ein wenig angestrengt, da der Kronsohn sich um 12:00 wieder auf den Weg machen musste und es hier immer wieder Meinungsverschiedenheiten über die verfügbare Zeitmenge und deren Verwendung gibt. Im Endeffekt ging aber alles gut und pünktlich zur Abfahrt war alles bereit. Anschließend saugte, wischte und putzte ich mich durch das gesamte Haus und sank abends frisch geduscht in meinen Fernsehsessel.

Geschafft!

Jetzt hat mich der Alltag wieder.

*** Klimawandel ***

Die Folgen des Klimawandels werden immer dramatischer. Nicht nur, dass Wetteränderungen einigenorts zu Dürren und anderenorts zu Überschwemmungen aber auch zu Tornados an Orten wo früher keine auftraten führen, jetzt werden auch die Einflüsse der veränderten klimatischen Bedingungen auf die Tierwelt an einzelnen dramatischen Beispielen deutlich.

So erreichte uns die Meldung, dass auf einem kleinen Dorfteich im Herzen Mecklenburgs plötzlich ein kleines Mitglied der Familie Spheniscidae gesichtet wurde. 

Während Forscher der Bundesanstalt für Klimaveränderung Rostock-Warnemünde immer noch darüber rätseln, wie dieses Tier dorthin gelangt sein könnte und aus Kreisen des Rostocker Zoos vermeldet wird, dass keines der dort geführten Tiere vermisst wird, so ist sich der Bürgermeister des kleinen Örtchens bereits sicher, dass der kleine Pinguin dem Dorf nur gut tun kann. 

In der Gemeindevertretersitzung am kommenden Montag werden deshalb Baupläne zur touristischen Vermarktung des kleinen Zugereisten Thema sein. Angebote über Parkflächen und Imbissversorgung wurden bereits an die Gemeinde herangetragen. Ein im Ort ansässiger Künstler ist bereits dabei, dem kleinen Pinguin ein Lied zu komponieren.

Allerdings findet der Bürgermeister es sehr bedauerlich, dass der kleine Gast nur allein gekommen ist. Aber es werden sich schon Wege und Möglichkeiten finden, dem Zugezogenen einen Partner zu vermitteln, damit der touristische Zulauf der Gemeinde auch längerfristig erhalten bleibt.


So kann man dem vielgeschmähten Klimawandel doch noch die eine oder andere positive Seite abgewinnen. 

*** Mach mal Urlaub #8 ***

Alles hat einmal ein Ende . . . 


Nicht mehr lange, und die Berge verschwinden, machen Platz für plattes Land, für Himmel und für Sehnsucht.

Nicht mehr lange und die Berge werden verschwunden sein aus dem Blick und werden sich zurückgezogen haben in die Erinnerung. Bis sie auch dort kleiner und immer kleiner werden und irgendwann auch dort verschwunden sind. 

Und spätestens dann muss man wieder viele, viele Kilometer und viele, viele Stunden mit dem Auto fahren und wiederkommen.

Hach!

*** Mach mal Urlaub #7 ***

Jetzt mal ganz ehrlich: Wie können sich so äußerst winzigkleine Essensportionen so außerordentlich nachhaltig auf die Hüfte legen?

Die zaubern doch – oder? (Ich kann mir ja schon nicht einmal die Namen merken . . . 

*** Mach mal Urlaub #6 ***

Ich sollte vielleicht auch irgendwann mal die Postkarten schreiben?

Zu diesem Zweck setze ich mich äußerst gemütlich in die Lobby. 

Das Problem ist nur, dass permenent jemand äußerst freundliches vorbeikommt und fragt, ob er mir etwas gutes tun könnte.

Und ich kann doch immer nicht ‚Nein‘ sagen . . . es ist kompliziert!

Also doch lieber in die Laufschuhe und ein bisschen joggen . . . 

Müssen die Postkarten halt noch ein wenig warten . . . 

*** Mach mal Urlaub #5 ***


. . . geht grad‘ so.

*rollt sich aus dem Saunaruheraum in das Restaurant*

*** Mach mal Urlaub #4 ***

Heute: Schneeschuhwandern:

Hier geht also gerade nur genießen, atmen und fast unberührte Natur genießen:

Und ich gebe zu, ich habe auch nur fast ein ganz kleines bisschen geweint, als ich nicht glauben wollte, dass man mit Schneeschuhen tatsächlich derartige Schräglagen heil herunter kommt, obwohl schon 2 Leute vor mir (außer dem Wanderführer, welcher im Übrigen 70 Lenze zählt) den Todeshang heil herunter schneeschuhgewandert waren.

Aber ein bisschen irrational darf man als Frau ja wohl noch sein!