*** Mach mal Urlaub #2 ***

Zwei skifahrende Menschen haben sich eine kleine Auswahl an Skibrillen mitgebracht:

Ob wohl die richtige dabei ist?

Auch wenn es auf Hotelhöhe von knapp 1.000 m schon recht frühlingshaft schneefrei ist, so locken doch in 2.000 m Höhe noch halbwegs fahrbare Schneepisten. 

Die beiden Skifahrer sind also glücklich und werden sich sicherlich für die eine oder andere (passende) Skibrille entscheiden. 

*** Mach mal Urlaub #1 ***

Nach vielen, vielen Kilometern und vielen, vielen Stunden Autofahrt dann endlich DIESES Bild:


Wir sind fast da!

*** Socken, Socken – nichts als Socken ***

Socken stricken kann jeder. 

Nun ja, zumindest theoretisch. Ich berichtete ja schon gelegentlich, dass auch ich mich darin versuchte – aber wenn man für einen Socken 2 (zwei!) Jahre braucht, dann hält sich das mit dem Übungseffekt in Grenzen. 

Aber ich gebe ja nicht auf. Und deshalb sagte ich mir:

„Socken stricken kann jeder.“

Ich deutete es auch bereits in einigen Blogbeiträgen an, dass hier etwas mit Socken passiert und das kam so: Über sieben Ecken gab es plötzlich Sockenbedarf für einen Kindergarten mit Saunaprojekt. Das war DIE Chance für mich.

Ich wühlte also in meinen Wollvorräten und fragte die Mutter nach benötigten Nadelstärken und Maschenanschlägen für diese Kombinationen:


Die Antwort lautete: ‚Die Nadeln sind zu dick!‘ 

Öhm.

NATÜRLICH nahm ich (mittags) mit den dicken (!) Nadeln 40 Maschen auf und strickte los. Und eines kann ich Euch sagen: Dicke Nadeln in Kombination mit dicker Wolle und Kinderfußgröße machen so was von Spaß! Abends (!) war der Socken fertig. Ich streifte diesen über und wunderte mich nur, dass Kindergartenkinder heutzutage schon so große Füße haben. 


Ich wechselte also auf dünnere Nadeln und nahm nur noch 28 Maschen auf. 

Am folgenden Abend war der nächste Socken fertig. Dieser jetzt deutlich kleiner. Vielleicht zu klein?


Also nächstes Experiment: 28 Maschen lassen, dafür aber dicke Nadeln ergab einen guten Mittelweg. Nur dass mir an der Sohle irgendetwas komisch aussah: hier hatte ich nach der Fersenkappe wohl zuviele Maschen aufgenommen. 


Das nächste Problem, welchem ich mich nun gegenübersah, war, dass ich jeweils den zweiten Socken passend stricken musste. Und, erzählt mir nix, denn DAS ist die eigentliche große Kunst. Socken stricken kann nämlich tatsächlich jeder – aber den identischen zweiten dazu . . . 

Ich lernte also Reihenzählen. 

Anschließend reufelte ich den ersten, zu groß geratenen Socken wieder auf und strickte ihn mit 32 Maschen und dünneren Nadeln neu.

Anschließend reufelte ich die beiden schwarzen Socken noch einmal bis zur Fersenkappe auf – und nahm weniger Maschen auf, um keine verbeulte Sohle mehr zu haben. 

Dann musste ich jeweils von den rotschwarzen und den grünen Socken noch ein weiteres Paar stricken weil der Farbverlauf nicht passte. Aber dann:

Zwei Wochen und zwei Hörbücher später war das Ergebnis perfekt:


Und jetzt kann ich auch mit Recht behaupten:

„Socken stricken – kann jeder ich!“

*** Gerade eben . . . ***

. . . hielt ich es für eine ausgezeichnete Idee, diesen Film, welchen der Hausherr nicht sehen möchte (weil er lieber lesen möchte) dann doch einfach in meinem Gäste-Näh-Musizier-Computerzimmer auf meinem iMac anzuschauen.

 
Die Euphorie ob dieser genialen Idee hielt so ziemlich genau 5 Sekunden an, bis mir nämlich dämmerte, dass mein heiß und innig geliebter Rechner überhaupt gar keine Blue-rays abspielen kann. 
 

😠

Mist. Mist! Mist!!!

*** Weihnachtsvorbereitungen ***

Ihr werdet mir sicherlich Recht geben, dass man mit den Weihnachtsvorbereitungen gar nicht früh genug anfangen kann. Schließlich dauert es ja keine zehn Monate mehr und wir haben schon wieder Weihnachten.

Ich glaube, es bereits erwähnt zu haben, dass ich meinen Weihnachtsbaum hingebungsvoll bunt schmücke. Dazu gehört auch, dass allerlei ausgefallenes Zeugs an diesem Baum hängt.

Und ich bin natürlich auch weiterhin immer auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaumbehang. Ich muss also immer schön wachsam bleiben.

Glücklicherweise spielte mir exakt heute der Einzelhandel dazu perfekt in die Hände. Natürlich wird immer wieder darüber gelästert, wie früh und jahreszeitenunabhängig der Einzelhandel mit den Weihnachtsvorbereitungen anfängt, aber egal, ich habe heute davon profitiert. Denn Baumschmuck bleibt Baumschmuck bleibt Baumschmuck.

Ich habe also heute die perfekten Weihnachtsbaumbehängung gefunden und natürlich gekauft.

 

Was FREUE ich mich auf Weihnachten.

*** Bin im Garten ***


Dort ist es schon ganz schön schön:


Oder aber auch so schön schön:


Geht grad‘ so. Ich kann nicht klagen.

Aber gleich werde ich weiterstricken (es gibt ein Sockenproblem), Weißbrot und Kuchen backen.

Und das reicht dann auch, glaube ich, für so einen Sonntagnachmittag.

*** Seelen ***

Nachdem ich festgestellt hatte, dass ich beim Hörbuchhören ganz hervorragend stricken oder aber beim Stricken ganz hervorragend Hörbuchhören kann und aus diesem Grund tatsächlich mit dem zweiten Socken angefangen hatte, während ich das letzte Hörbuch zu Ende hörte  – gab es am Ende vom Hörbuch 1 natürlich ein Problem, weil nämlich der zweite Socken noch nicht fertig war. Aber um die Socken soll es hier gar nicht gehen.

Ich bekam also jede Menge Tipps von Euch, was lohnenswerte Hörbücher sind, durchgesetzt aber hat sich Schwesterherz2. Ich drückte ihr nämlich vor kurzem ‚Die Bibliothek der besonderen Kinder‘ an‘s Herz bzw. an’s Ohr (wenn man schon Teil 1 UND 2 hört, dann MUSS man auch Teil 3 hören!) und im Gegenzug verpflichtete sie mich zu ‚Seelen‘. Schließlich hätte ich ja schon zweimal Bekanntschaft mit Stephenie Meyer gemacht und ‚The Chemist‘ hätte mich schwer begeistert (hat es auch!) also MÜSSTE ich auch Seelen hören.

Das nenne ich ausgleichende Gerechtigkeit – oder?

Nun also ‚Seelen‘.


Ich hörte also (und strickte) und hörte (und fuhr Auto) und hörte (und putzte das Bad) und wurde am Anfang der Geschichte gut in die Thematik eingeführt – so dass ich die Problemstellung halbwegs erkannt hatte. Die Protagonistinnen waren glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben, ihre Handlungen verständlich. Die Handlung entwickelte sich und arbeitete auf etwas hin, was ich nicht sofort überblickte. Das mag ich an Büchern, wenn ich nicht schon am Anfang weiß, wer der Mörder ist und welches Pärchen sich am Ende kriegt. Es entwickelte sich also und ich ging mit der Handlung mit und ich wusste, oh oh – da kommt noch was! Irgendwann schaute ich allerdings auf die Restzeitanzeige und stellte fest, es wäre nur noch eine Stunde zu hören. WTF? Nur noch eine Stunde? Was soll denn da jetzt noch passieren? Allerdings, und das muss ich zugeben habe ich bei youtube vorher ein wenig in die Trailer und Szenen geschaut, um zu wissen, worauf ich mich einlasse. Das war vielleicht nicht so gut. Denn durch die Hollywoodpansche war meine Voreinstellung offensichtlich die falsche. Denn nun habe ich ständig darauf gewartet, dass endlich etwas passiert.

Jedenfalls war das Buch plötzlich zu Ende – ganz anders, als ich es erwartet hätte und als ich es mir blöderweise durch Trailer und Filmszenen vorgestellt hatte. Und vieles von dem, was ich aus Trailer und Clips erwartet hatte, fehlte! Echt jetzt – keine wilde Verfolgungsjagd mit Schüssen auf Helikopter und so! Menno! Jetzt muss ich das ganze erst einmal sacken lassen und verarbeiten und muss nachträglich registrieren, wieviel leise Philosophie und zwischenmenschliche Feinheiten in diesem Buch versteckt sind. Es ist nämlich trotz (oder gerade wegen) der fehlenden Schieß- und Verfolgungsszenen ein feines, fesselndes Buch.

Blöderweise kann ich von dem (für mich) überraschenden Ende gar nichts verraten, das würde Euch ja den Lesespaß (oder Hörspaß – meinetwegen) verderben. Aber ich kann es empfehlen. Es ist wirklich ein ruhiges, aber eindringliches Buch, das mich zum Nachdenken angeregt hat.

Ich habe es gern gehört. Danke für den Tipp, Schwesterherz.

So, und glücklicherweise habe ich zwischenzeitlich auch Socken 2 vollendet. Aber die nächsten Socken sind bereits versprochen insofern kriegt hier demnächst wieder das eine oder andere Hörbuch eine Chance.