Archiv der Kategorie: Lebenslust

*** Was schön war 41. KW ***

Schön war, dass sich endlich die Regenwolken verzogen und man statt grauem, nassen Himmel mal ein wenig Blau sehen konnte.


Das war so schön, dass ich prompt Wäsche gewaschen habe und diese draußen in die Sonne hing. 

Schön war, dass ich bei diesem Wäscheaufhängen von lautem Kranichgeschrei abgelenkt worden bin und mehrere Minuten das Spektakel am Himmel beobachtet habe. (Kann mir mal jemand erklären, warum die auf dem Foto so klein sind? Die waren so schön dicht und groß – menno!) 


Außerdem war schön, dass wir bei diesem Sonnenschein einfach mal eine Mittagspause unterm Haselnuss eingelegt haben und dort glatt 20 Minuten verschlafen haben.  Noch schöner war, dass wir danach noch sitzen bleiben und Sonne und Wärme und Glück genießen konnten. 


Schön.

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*** Aaaarrrggghhhh ***

Bitte ignoriert das Flattern meines rechten Augenlides. 

Und das Zucken des Kopfes hört bestimmt auch bald auf. 

Ich schreibe diese Zeilen unter äußerster Anstrengung mit letzter Kraft als mahnende Erinnerung an mich. 

Sekunde bitte.

O.k. – Geht wieder.

Es gibt auf dieser Welt Dinge, die blendet man nicht umsonst aus. Weil man sich nämlich AUF GAR KEINEN FALL an dieses Elend erinnern möchte. Das führt natürlich dazu, dass man diese noch einmal tut. Nur um sich an die Stirn zu schlagen und zu sagen: ‚Verdxxxte Schexxxe, genauso war das damals auch, ich IDIOT.‘

*atmetmehrereMinutenineineTüte*

Also bringe ich es hinter mich. Es geht um Hagebuttenmarmelade.

Hä? Werdet Ihr jetzt sagen, ‚Hagebuttenmarmelade‘ – nie davon gehört. 

Zu Recht, sage ich Euch. ZU RECHT!

Wie auch immer ich unseren letzten diesbezüglichen Versuch vor vielen Jahren vergessen konnte – es ist passiert. Und weil dieses Jahr in unserem Garten ein schlechtes Obstjahr war und wir deutlich weniger Marmeladen als letztes Jahr eingeweckt hatten, war ich auf der Suche nach weiteren Marmeladengelegenheiten. Und irgendwo in meinem Hinterkopf sagte ein kleines winziges Stimmchen: ‚Wie wäre es mit Hagebuttenmarmelade?‘ (Mach das noch ein einziges Mal, Du winziges kleines Stimmchen. Noch ein einziges Mal – und ich hau Dir sowas von auf die . . . )

Äh – Moment, wo war ich? 

Also Hagebutten. 

Wir fanden auch tatsächlich noch einige wenige nicht überreife und sammelten diese ein. 

Oh weh, oh weh, wie konnten wir diesen mahnenden Fingerzeig des Schicksales nicht erkennen, als es uns nur diese wenigen Früchte zuteilte. Warum nur waren wir so blind gewesen?

Wir nahmen die Hagbutten also mit. Nachdem wir die Früchte gewaschen hatten und unseren Arbeitsplatz eingerichtet hatten, schnitten wir die Frucht auf, schließlich mussten die Kerne entfernt werden. Das war uns schon noch klar. 


Aaahhh – ja. Die Kerne. Ganz langsam dämmerte uns etwas. Der Hausherr und ich tauschten einen erkennenden Blick. Erstens sind nämlich diese Hagebutten nur ein wenig verwertbare Hülle, vollgefüllt mit vielen, ach was sage ich, Unmengen von Kernen. Und zweitens sind diese auch nicht locker. Nein, nein, im Gegenteil. Diese Mistviecher hängen fest. 

Das Schicksal in der Ecke hatte seinen ersten Lachflash. 

Aber wenn den Hausherren und mich etwas auszeichnet, dann unsere Sturheit. Folglich pulten wir Kerne. Nach einer Stunde (Zum Mitschreiben: EINE! STUNDE!) war der Boden des Topfes knapp bedeckt. 


Es fiel uns mit jeder Frucht schwerer, diese zu ergreifen, aufzuschneiden und die Kerne zu entfernen. Missgelaunt hackte ich auf die Kerne in einer Hagebutte ein, um diese vom Fruchtfleisch zu lösen, als der Hausherr innehielt, einen langen Blick auf mich richtete und sprach: ‚Ich erkenne hier einen deutlichen Anstieg des Aggressionsniveaus.‘ Ich gab einen langen Blick zurück und wir legten gleichzeitig Messer und Hagebutten beiseite. Dieser Weg war hier zu Ende. 

Flotte Lotte? Könnte man das Problem vielleicht mit der flotten Lotte lösen? Wir waren so entnervt – wir würden alles, ALLES, versuchen, nur um nicht weiter diese elenden Hagebutten entkernen zu müssen. Also schnitten wir nur die Blütenkelche und Stiele ab und gaben die so vorbereiteten Früchte in den Topf um sie kurz aufzukochen. 


Der Hausherr holte die flotte Lotte und das Schicksal in der Ecke hielt sich den Bauch vor Lachen.

3 (in Worten: DREI!) Esslöffel verwertbares Mus gewannen wir auf diese Weise. 

Resigniert zuckten wir die Schultern. Aber um aus dieser kleinen Menge an Fruchtschalen überhaupt etwas Marmeladenähnliches zu bekommen, gaben wir etwas Rharbarber hinzu. Wir ergänzten um die erforderliche Menge Gelierzucker, ich aromatisierte etwas mit Vanillemark und wir versuchten die Masse aufkochen zu lassen. 

Und so begann ich zu rühren. Zäh zog sich die Zeit, die zum Erwärmen benötigt wurde und zäh wurde die Masse. Wir begutachteten den Topfinhalt und befanden, es müsse ein ein wenig anpürriert werden. Denn niemand würde sich eine Hagebuttenschale im Stück auf das Brötchen legen wollen. Folglich pürrierten wir.

Das Schicksal in der Ecke rieb sich voller Vorfreude die Hände. 

Quasi sofort begann die Masse am Topfboden anzusetzen. Ich konnte gar nicht so schnell rühren, wie es sofort wieder am Topf klebte. 

Mein rechtes Augenlid begann zu flattern. 

Gleichzeitig erreichte die knetähnliche Masse im Topf eine kritische Temperatur (zu kalt zum Einwecken und zu heiß für menschliches Gewebe) und begann kleine Marmeladenlavabröckchen in die Umgebung zu schleudern. Hier half nur noch schnelleres Rühren. Allein – die Rührgeschwindigkeit, die erforderlich ist, um fast kochende Paste vom Bröckchenschleudern abzuhalten muss erst noch erfunden werden. Also rührte ich wie Don Quichote gegen meine Marmeladenpastenwindmühlen an. 

Und mit jedem Bröckchen Marmeladenlava welche meine Haut versengte, zuckte mein Kopf unkontrolliert vor Schmerz. 

Das Schicksal in der Ecke prustete vor Schadenfreude. 

In aller Eile und Hast spachtelte (!) der Hausherr die Masse in die Gläser um noch Schlimmeres zu verhindern. Mit äußerster Not verhinderte er eine Eskalation der beteiligten Parteien.


Nachdem wir diesen, wenn auch kleinen, Sieg errungen hatten, räumten wir das Hagebuttenschlachtfeld auf und säuberten und renovierten die Küche. 

Bitte.

Bitte, bitte, sollte ich jemals wieder auf die Idee kommen, Hagebuttenmarmelade kochen zu wollen, bitte fesselt und knebelt mich und gebt mir Bach und meinetwegen auch Händel zu hören und unbedingt diesen Text zu lesen, auf dass ich mich ERINNERE!

Jetzt muss ich erst einmal zusehen, wie ich dieses Flattern und Zucken wieder loswerde. 

Und morgen schneiden wir uns ein Stück von der Hagebuttenmarmeladenpaste ab und werden diese genüsslich verspeisen.

Und wehe nicht!

*** Blogging on Demand – das Konzert ***

Weißt Du, sagt der Kronsohn, Du könntest ja mal über den gestrigen Abend bloggen. Über das Konzert, frage ich und versuche den Blick von meinem Strickzeug zu lösen, bei welchem ich gerade mal wieder dabei bin, vier Reihen rückwärts zu stricken.

Ja, über das Konzert, bekräftigt der Sohn und sieht mich erwartungsvoll an. 

Nun ja. Warum eigentlich nicht? 

Also, das Konzert:

*** Schnitt – 10 sich überschlagende Tage später, seufz ***

Öhm, also das Konzert. 

Wir hatten also Karten für das Abschlusskonzert der Festspiele MV in der Konzertkirche Neubrandenburg. Aus mehreren Gründen. Einer davon ist die Neubrandenburger Konzertkirche selbst. Ich sag es Euch –  die Neubrandenburger Konzertkirche MÜSST Ihr erleben!

Jedenfalls stand uns dieses Konzert bevor. Die Musiker der Elbphilharmonie spielen Prokofiew und Schostakowitsch. 

Prokofiew und Schostakowitsch. Oh weh. 

Dazu kam erschwerend, dass der Kronsohn mit den Anfängen einer mittelschweren Erkältung kämpfte und wir außerdem Schmorkohl zum Mittag hatten – womit ich kämpfte. 

Aber wir WOLLTEN das Konzert. 

Also Prokofiew und Schostakowitsch.

Das ist keine leichte Kost. Das sage ich Euch. Deswegen hatte auch der Hausherr mich bereits zum Einhören gezwungen, indem er mich an den Stuhl fesselte und knebelte und mir die beiden Konzerte schon mal vorab vorspielte. – Nein Quatsch – natürlich nicht. Alles war völlig freiwillig und ungeknebelt. Und während zweier Angewöhnungsphasen hatte ich mir auch bereits Strategien überlegt, wie ich das Konzert überstehen könnte. Alle Musikliebhaber mögen mir verzeihen, aber zu den beiden Komponisten fehlte mir der Zugang. 

Und dann setzte das Orchester ein.

Vergessen waren alle Befürchtungen. Ich beobachtete die Musiker, wie sie mit Hingabe spielten, freute mich über die Pianistin, welche völlig in ihrer Aufgabe aufging. Und Sehen und Hören verschmolzen zu einem Erlebnis. Zwischendurch linste ich immer mal rüber zum Kronsohn. Aber auch der ließ kein Anzeichen von Schwäche erkennen. Kein Husten, Niesen, Schnauben. Mustergültig verfolgte er mit seinem Monokular das Konzert. An ihm hätten sich einige andere Konzertbesucher ruhig mal ein Beispiel nehmen können. Ich war so stolz auf ihn!

Und dann war schonnPause. Die Zeit war vergangen wie im Fluge. Prokofjew war überstanden und es war gar nicht schlimm. Um Gegenteil – alles war gut. 

Nach der Pause dann mein persönliches Highlight. In Schostakowitschs 5. Sypmhonie hatte ich mich schon ein bisschen besser eingehört und freute mich folglich darauf. Ich wusste, dass ich einige Stellen wiedererkennen würde  und war gespannt vor Erwartung. Ich wurde nicht enttäuscht. Die zweite Hälfte des Konzertes gefiel mir noch besser als die erste und ich freute mich darüber, dass ich mich auf diese beiden Komponisten eingelassen hatte.  Ganz am Rande überlegte ich, ob auch das Orchester am 2. Teil des Abends mehr Spaß hatte? 

Das allerschönste aber war, dass auch der Kronsohn Gefallen an diesem Abend hatte. Trotz Erkältung genoss er die Musik und war offen für das Neue. 

Sicherlich werden wir Schostakowitschs 5. in Kürze auch wieder auflegen und uns dabei an dieses Konzerterlebnis erinnern. 

Wenn Ihr also mal Gelegenheit habt, Schostakowitschs 5. Symphonie im Konzert zu hören – tut es, lasst Euch darauf ein. Es lohnt sich.

Und ich muss jetzt wieder zurück an mein Strickzeug. 

*** Was schön war ***

Ein wunderbares Spätsommerwochenende mit Schmetterlingen auf Blüten beim Frühstück


Mit nach langer Zeit mal wieder mal selbstgemachter Zebratorte (fast) nach diesem Rezept.


Und schön war, dass wir in der Sonne gefühlt stundenlang regungslos am See sitzen konnten anstatt den Hausputz zu absolvieren.


Schön war auch, dass der Kronsohn mal wieder zu Hause war und wir ein herrlich entspanntes Zusammensein genießen konnten.

Nicht so schön ist allerdings, dass ich mir einfach mal seine Erkältung abgeholt habe und jetzt hier wie ein weichgespülter Jammerlappen vor mich hinrotze. 

*** Das Ende vom Sommer ***

Im August endet plötzlich der Sommer. Von einem Tag zum anderen ist nicht mehr alles in vielen Farbvarianten grün, denn dann sieht man plötzlich schüchternes gelb und verschäntes braun. Wenn der Weizen am Haus geerntet ist beginnt der Herbst. Es riecht morgens nach Erde, nach Nebel und nach Müdigkeit. Die Sonne kämpft sich langsam über den Wald und tut sich schwer mit dem Nebelschwaden. 

Aber wenn sie es dann geschafft hat, dann ist doch wieder Sommer. Es ist warm, dass man die Socken ausziehen und barfuß laufen kann. Der Tau auf den Wiesen hält sich aber die Schmetterlinge fliegen noch, die Vogel lärmen noch. Aber gegen Abend ist wieder Herbst, werden die Schwalben mehr und sammeln sich und bereiten den Abschied vor. Den Abschied von Hitze, von bunten Blüten, Hummeln und Schäfchenwolken auf blauer Himmelswiese. Das Feld ist braun und stoppelig und die Schwalben nehmen den Sommer mit.

*** Große Liebe ***

Wenn ich ja irgend etwas so richtig toll finde und von ganzem Herzen liebe, dann sind das Ringelblumenblüten.


Ringelblumenblüten bringen Sonne in mein Herz und es gibt sie: 

Im Brot: 


Im Brötchen: 


In der Butter: 


Und auch im Tee:


Im Sommer geht es nicht ohne. 😊

*** Wie ich einmal wirklich gar nicht shoppen wollte ***

Es begab sich, dass ich eines Tages zum Zwecke der Verschönerung meines Haupthaares in die große Stadt musste. Bedauerlicherweise war nämlich meine Lieblingsfriseuse nicht mehr verfügbar und ich somit auf der Suche nach einem neuen Friseur. Frauen verstehen das hiermit verbundene Drama und fühlen mit mir. Männer halten jetzt bitte einfach mal die Klappe.

In Vorbereitung des großen Stadtabenteuers sichtete ich sämtliche Einkaufszettel und sonstige Wünsche und siehe da – es waren lediglich noch ein paar Waren des täglichen Bedarfes aus dem Supermarkt mitzubringen. Es würde also ganz einfach werden. 

In die Stadt – zum Friseur (na gut, warten – weil ohne Termin) – dann Supermarkt und wieder ab nach Hause und in’s Büro. 

Ich bräuchte gar nicht shoppen gehen. Keine Veranlassung – kein Bedarf. Das ist ja auch mal schön. Denn shoppen ist nicht schön. Nein! Man hat zu tun mit herablassenden, unfreundlichen, hämischen Verkäuferinnen, wird unendlich bespielt mit nervtötender Musik und wühlt sich durch gräßliche Farben und Schnittmuster in merkwürdigen Größen. Nein, shoppen ist definitiv nicht schön.

Nun.

Nunje.

Da ich nicht auf einen Termin angemeldet war, mir aber nichts destotrotz eine Behandlung als möglich in Aussicht gestellt wurde setzte ich mich mit einem XXXXXL Kaffeebecher und einigen grässlichen Zeitschriften mit Prominews in den Wartebereich. Ich mag jetzt über diese Prominews auch gar nicht reden. Außer eins vielleicht: Die haben ja wohl alle irgendwie ein Ding an der Waffel – oder was? Aber das ist ein anderes Thema.

Während ich also so von Seite zu Seite mit immer größerem Entsetzen blätterte, fiel mein Blick auf die absolut angesagten Styles der Saison. Die ‚das musst Du tragen‘ Tipps. An diesen Seiten blättere ich grundsätzlich umgehend vorbei, schließlich bin ich weder 1,90 m groß ud wiege auch nicht nur 25 kg. Unglücklicherweise fiel mein Blick auf ein Bustier. 

Na und, werdet Ihr sagen, ein ‚Bustier‘ – was soll daran so Besonderes sein? Ganz einfach, das Besondere an einem Bustier ist die Verheißung! Die Verheißung von angenehm gezähmter Freiheit. Die Verheißung von Entspannung. Wenn sich nämlich der Tag dem Ende neigt und man sich endlich aus der gesellschaftlich konformierten Einzwängung seiner Oberweite befreien möchte – dann ist ein Bustier ein sehr, sehr hilfreiches Teil um a) zu verhindern, dass die sekundären Geschlechtsmerkmale irgendwo auf Kniehöhe baumeln und b) trotzdem ein kleines Maß an Entspannung und Wohlgefühl zu gewährleisten. 

Und bevor ich weiterblättern konnte, regte sich in meinen kleinsten und hintersten Gedankengängen so ein winziges ‚Hach, guck mal‘.  

‚Hach guck mal‘ führte dazu, dass ich das Erscheinungsdatum der Zeitschrift prüfte  und außerdem einmal genauer hinschaute, wo es denn dieses Bustier zu erwerben gäbe. Unglücklicherweise war die Zeitschrift nur knapp 3 Wochen alt, es bestand also tatsächlich die Chance, dass dieses Teil nicht schon wieder aus dem Angebot verschwunden war und noch viel schlimmer unglücklicherweise stellte sich heraus, dass genau diese auf weibliche Dessous spezialisierte Kette auch 2 Filialen in der Haupteinkaufsstraße der großen Stadt hat.

Schlimm, schlimm, schlimm.

Ich würde also nicht gleich ins Parkaus gehen, sondern einen winzigen Abstecher zu den Dessous machen, das Bustier schnappen und ab nach Hause. 

Gesagt – getan. Beziehungsweise: gedacht – versucht. Nach mehr oder weniger erfolgreichem Friseurbesuch (die Friseuse würde schon noch lernen, mit meinen Haaren umzugehen – oh gott der Pony!) ging ich zielstrebig in das Dessougeschäft.

Wie.Son.Anfänger!

Heraus kam ich mit 2 Minimizer-BH’s (tolle Farben!) und 2 Slips (Slips gehen immer – so wie Teelichter beim Möbelschweden) aber ohne Bustier. Das gab es nämlich überhaupt gar nicht. Wo nehmen die Ihre Produktempfehlungen her in diesesn blöden Zeitschriften? Orr!

Aus Frust beging ich den folgenschweren Fehler auf dem Rückweg zum Parkhaus in das Schuhgeschäft abzubiegen. Ich hatte zwar gerade vorgestern festgestellt, dass ich gar keinen, ehrlich absolut keinen, also definitiv so was von überhaupt gar keinen Bedarf an irgendwelchen Schuhen habe, aber es würde schon nichts kosten, einmal durch die Regale zu laufen und zu gucken. Nun, um genau zu sein, das Nichts kostete so ziemlich genau 85 Euro, ist wunderschön dunkelblau und hat exakt die Absatzform und -höhe welche ich bedingungslos liebe und bedenkenlos tragen kann. 

 Nun je. 

Aber ich schwöre, ich wollte wirklich überhaupt gar nicht shoppen gehen!

P.S. Zum Glück lag auf dem Rückweg zum Parkhaus kein Buchladen auf dem Weg. Man muss auch mal Glück haben.