Archiv der Kategorie: Angeberphotos

*** Tschüss Sommer ***

Ohne Worte! 

   
   
   
 

   
   

*** Frühling halt ***

Auch wenn es tagsüber schon manchmal ein bisschen murkelig warm wird (wenn die Temperaturen z.Bsp. tatsächlich mal an die 10 Grad Celsius rankommen :-), aber nachts ist es eben doch noch empfindlich kalt. 

Dafür sieht es morgens aber dann alles wunderschön wie überzuckert aus. 





Schaurn wir mal, ob wir am Wochenende tatsächlich die versprochenen 16 Grad und mehr bekommen. 

🙂

*** Geschenke ***

Die seit Weihnachten zu unserer Familie gehörende Wetterglucke dreht sich im blauen Himmel nach dem Wind, als wir beschließen, dass es an der Zeit wäre, den Restaurantgutschein vom Geburtstag einzulösen.

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Also machen wir uns auf den Weg. Voller Vorfreude und mit leerem Magen. Das Restaurant ist fast völlig leer. Nur ein Pärchen kämpft an einem Fenstertisch mit ihren zwei übermüdeten Kindern. Die Kellnerin platziert uns direkt daneben. Das Kulturprogramm gibt es also gratis.

Wir sind so hungrig, dass der ‚Kleine Gruß aus der Küche‘ quasi sofort inhaliert ist.

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Aber dann. Aber dann geht es richtig los. Da der Gutschein ursprünglich für ein Fischbüfett gedacht war darf der Kronsohn heute seine Meeresfrüchte bekommen. Er ist glücklich. Und so teilen sich beide Männer einen Hummer. (Möchten Sie den linken oder den rechten? Fragt die Kellnerin vor dem Meerwasserbassin.)

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Ich entscheide mich für Steinbeißerfilet und bereue die Entscheidung nicht. Ein Foto davon gibt es nicht, weil ich dafür eine dritte Hand benötigt hätte – meine beiden Hände wollten Messer und Gabel partout nicht loslassen.
Die Familie am Nachbartisch ist mittlerweile verschwunden um die Kinder ins Bett zu bringen. Dafür sammeln sich an den anderen Tischen ringsherum mittlerweise die Rentner, welche sich über das aufgebaute Kuchenbüfett hermachen. An unserem Tisch hingegen ist immer noch gelegentliches Knacken zu hören, wenn die beiden Männer noch Leckerbissen in den Scheren und Beinen finden.

Dann noch einen Kaffee und für den Kronsohn eine frischgebackene Waffel (Sie haben noch 12 Euro gut, die können wir aber nicht auszahlen. Wollen Sie sich nicht noch etwas aussuchen?) Und dann rollen wir endlich aus dem Restaurant.

Jetzt hilft nur noch eines. Ein strammer Spaziergang am Strand und anständig Wind um die Nase. Wir werden mit einem tollen Blick am Meer belohnt.

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Und wir sind sogar zufällig am richtigen Strandabschnitt gelandet. Hat jemand eine Decke mit? Ich hätte nichts gegen ein Nickerchen einzuwenden.

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Ein Blick zurück zeigt, dass die Sonne bald untergehen wird. Hach, aber schön ist es hier.

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Ein Blick über das Meer zeigt, dass dort das für heute angekündigte Wetter aufzieht – welches uns bisher so gnädig verschont hat. Ach ja, und der dunkle Fleck da in der Mitte ist keine verrutschte Buhnenbohle, sondern ein äußerst verrückter ehrgeiziger Angler auf der Jagd nach Meerforellen. Nein, nicht der Hausherr. (Der schaute neidvoll zu.)

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Man sieht es ganz hinten am Horizont sogar schon regnen. Dunkel wird es außerdem auch. Also nichts wie ab nach Haus.
Ein kleiner Tipp am Rande: Es hilft an der Stelle, wenn man sich die Nummer des Strandaufganges wo das Auto steht merkt. Es erleichtert den Heimweg in einer regnerischen Dunkelheit.

Alles in allem: Es war ein toller Tag. Danke Ihr Lieben für Euer großzügiges Geschenk.

*

P.S. Absolut unbezahlbar war übrigens der Blick der Kellnerin, als wir ihr eröffneten, dass wir sämtliche Hummerreste gern für unsere Hühner mitnehmen wollen würden . . . 😉

*** Ich hol mal schnell die Kamera ***

ruft Frau Spätlese dem Hausherrn zu, als er gerade dabei ist, die Forellen zu füttern.

Das wäre doch jetzt eine gute Gelegenheit, mal den Sportmodus der Kamera auszuprobieren. Einfach anvisieren und dann nur noch den Auslöser gedrückt halten und viele tolle Fotos von bei der Fütterung springenden Forellen schießen.

Soweit die Theorie.

In Praxis sah das ganze so aus, dass der Hausherr und ich unterschiedliche Sichtweisen auf die zu befütternde Stelle hatten und es mir partout nicht gelungen ist, dass Futterbröckchen durch den Sucher auch nur zu finden, geschweige denn anzuvisieren. Vom Knipsen rede ich erst gar nicht.

Im Ergebnis hatte ich Unmengen Fotos (Ich sagte ja, Finger drauflassen) von Wasser. Wasser mit Wellen. Wasser ohne Wellen. Aber auf jeden Fall Wasser ohne Fisch.

Ich hab sie aber nicht alle gelöscht. Pfft. Das wäre ja zu billig.

Es sind nämlich schöne Wellen. Wenigstens das. Und deshalb teile ich diese Erfahrung jetzt mit Euch. Damit Ihr auch wisst, dass es verdammt noch mal überhaupt gar nicht einfach ist, Forellen in Aktion zu fotografieren.

1. Welle 1 – Sieht aus, als wäre das Fischlein mal nur im Kreis drunter weg geschwommen. Kamerascheu sozusagen.Und ich fokussiere eindeutig zu weit links.

Wasser-1

Wasser-1

2. Der nächste Versuch ist schon etwas dichter dran. Aber niemand zu sehen. Nur Brodeln.

Wasser-2

Wasser-2

3. Im dritten Versuch zählt der Fisch schon gar nicht mehr. Hier sieht es aus, als ob das Wasser tanzt. Eine Pirouette bitte.

Wasser-3

Wasser-3

4. Und hier kommt nun mein heimlicher Favorit. Hier sieht es aus, als ob das Wasser selbst einen Schlund auftut. Von wegen die Forellen holen das ganze Futter weg. Ach was. Das Wasser frisst das ganze Zeugs. Wir sollten ein Schild aufstellen. „Vor Baden wird gewarnt“

Wasser-4

Wasser-4

. . .

Aber das nächste Mal, das nächste Mal erwisch ich so ’nen Fisch.

BESTIMMT!

*** Für alle . . . ***

. . . die Mohn auch so wunderschön finden und ihn gern fotografieren . . .

Mohn

Mohn

Gibt’s auch in groß!

😀

*

P.S. Wenn man bauchreibend und aufstoßend nach dem Pflücken aus dem Erdbeerbeet kommt und auch noch so dämlich ist, zu sagen, dass einem schon fast schlecht ist . . .

. . .

. . .  dann kann es passieren, dass der Hausherr das nächste Pflücken übernimmt.

Soso.

*** Zoo Rostock ***

Versprochen ist versprochen!

Hier sind nun meine schönsten Zoo-Bilder. Und weil es ein so wirklich wunderbarer, entspannter Schönwetter-Sonntagsgeburtstags-Zoobesuch war, teile ich diese Bilder gern mit Euch.

Schwesterherz 1 (die Großekleine) hatte über eine Bekannte als Kronsohns Geburtstagsgeschenk organisiert, dass wir bei einigen Tieren mal hinter die ‚Kulissen‘ durften. Jaaaaa – der Rostocker Zoo macht das. Kann ich jedem nur empfehlen.

Bevor es jedenfalls losging mit unserer Extratour mussten wir alle unbedingt in das Ziegengehege. Und für das Knubbelchen. das hier die Ziegennase erforscht, jetzt mal alle ganz deutlich undlangsam: „Das – ist – die – N-a-s-e !“ Den Tonfall kennt Ihr bestimmt. Warum fassen eigentlich Kinder immer so gern an die Nase?

Zoo-Knubbelchen

Zoo-Knubbelchen

(*Kleiner Tipp am Rande: Weil es wirklich sooo schöne Bilder sind, hab ich sie auch in groß hochgeladen. Also im Anschluss an das Bild einfach auf den Smiley klicken – und noch doller freuen!) Gleich mal üben: click-> 😀

Dann konnte es aber endlich weitergehen. Im Südamerikahaus durften wir die Affen mit Rosinen füttern. Die kleinen niedlichen Kerlchen hatten viel mehr Angst als wir. Und obwohl gerade Fütterung gewesen war und überall lecker Gemüsestückchen rumlagen war das Interesse für die Rosinen viel größer. Ist halt auch nur menschlich.

Zoo-Affe

Zoo-Affe

😀

Anschließend durften wir in’s Eisbärengehege zum Füttern . . .

. . . neinneinnein, natürlich nicht! War ein Witz, ich freue mich nur gerade über den Zoom meiner Kamera. Den faulen Gesellen haben wir lieber unbehelligt in seinem Gehege schlafen lassen.

Zoo-Eisbaer

Zoo-Eisbaer

😀

Anschließend kam das, worauf der Kronsohn sich ganz besonders gefreut hat. Das Elefantenfüttern. Und hier waren wir wirklich dicht dran, an dieser 48-jährigen 2,25m großen Elefantendame. Und Mädels, ich sag Euch was, die hatte Haare an den Beinen . . .  Ich jedenfalls kam von den Augen nicht los:

Zoo-Elefant

Zoo-Elefant

😀

Die Elefantendame war allerdings viel faszinierter vom Zwieback, den der freundliche Pfleger zur Verfügung gestellt hatte. 2 (!) Packungen verschwanden in windeseile mit Hilfe des Rüssels im Maul des Elefanten. Und weil der Elefant ja keine Hände hat, muss er den Zwieback mit der Nase anfassen und das sieht so aus:

Zoo-Elefant2

Zoo-Elefant2

😀

Ich war ja überrascht, wie tropfend feucht die Rüsselspitze ähem Nase der Elefantendame war.

Auch immer wieder ein Staunen wert sind die prachtvollen Farben der Flamingos, auch wenn es eigentlich total langweilig ist, wie die dort so einfach rumstehen. Und ob DIE Schlafhaltung bequem ist?

Zoo-Flamingo

Zoo-Flamingo

😀

Auch wenn die sich hier ganz offensichtlich etwas erzählen – aber was bloß? Da war der Beo mit seinem ‚Guten Morgen‘ und ‚Hallo‘ schon deutlich besser zu verstehen. Aber hier nun die streitenden Flamingos:

Zoo-Flamingo2

Zoo-Flamingo2

😀

Weiter ging es zu den Erdmännchen. Ohhhh, sind die niedlich, war nicht nur von den Kindern zu hören und zum Glück haben die beiden hier solange still gehalten, bis ich das Bild im Kasten hatte. Wie man hier ganz deutlich erkennen kann gehen auch Erdmännchen auf Nummer sicher. Vier Augen sehen schließlich mehr als zwei.

Zoo-Erdmaennchen

Zoo-Erdmaennchen

😀

Nach Imbiss und vielen, vielen anderen Tieren (Lamas füttern und streicheln ist toll!) landeten wir dann bei den Krokodilen. Ich persönlich vertrete je die Theorie, dass die gar nicht echt sind. Das sind Puppen mit eingebautem Mechanismus, der ab und zu mal ein oder auch beide Augen auf- und wieder zu klappt. Oder aber die sind einfach nur sooo tierisch gelangweilt von den ständig gaffenden Zuschauerströmen . . .

Zoo-Krokodil

Zoo-Krokodil

😀

Ich hätte noch Unmengen Bilder mehr hier reinstellen können. Z.B. von der Osterschaf-Aktion des Rostocker Zoo’s, aufgrund derer der gesamte Zoo geschmückt war mit geradezu unendlich vielen auf unterschiedlichste Art und Weise von Kindergarten und Schulkindern gebastelten Schafen. Es waren sooo viele und der Zoo ist sooo groß, wir konnten nicht einmal Kronsohn’s Schaf finden.

Oder aber ich hätte Fotos zeigen können, wie sich die Kinder (UND Erwachsenen) auf den verschiedenen Spielplätzen amüsieren.

Oder, oder, oder . . .

Am besten, Ihr geht einfach selber mal hin und schaut ihn Euch an, unseren Rostocker Zoo!

Viel Spaß dabei, Eure Gytha