*** Gegen das Novembergrau – 30 – Urlaub 6 ***

Weißt Du, sage ich zum Hausherren, während mein Blick auf der Wettervorhersage hängt. Weißt Du, sage ich, das Wetter soll hier schlechter werden. Und zu Hause zwei schöne Tage geben. 

Hmmm. Sagt der Hausherr und: Eigentlich haben wir doch alles getan, was wir im Urlaub so tun wollten? Wir sind am Strand gewandert und gelaufen.

Das stimmt, entgegne ich. Und wir waren in mehreren Angelläden und Du hast alles bekommen was Du wolltest. Sogar das Fischernetz.

Richtig! Jetzt leuchten die Augen des Hausherren vor Glück. Und wir haben frischen Fisch gegessen – auch mehrmals. Nur keinen Hummer!

Na gut, sage ich, dafür können wir aber nichts. Der Laden hatte zu. Und wir haben am Kamin geruht und gelesen und gestrickt. Magst Du noch einmal in die Sauna? 

Ach was, antwortet der Hausherr, da war ich auch genug und es ist jetzt außerdem auch ausreichend warm hier. (Da müssen wir beide grinsen, denn das Hüttchen mittels Kamin auf 27 Grad Celsius hoch zu heizen ist schon keine schlechte Leistung.)

Der Hausherr und ich schauen uns an und nicken und so kommt es, dass am nächsten Morgen um 07:00 Uhr der Wecker klingelt und wir zum ersten Kaffee schon mit Taschen packen beschäftigt sind. Kurz nach Öffnungszeit des Vermietungsbüros geben wir Schlüssel und Wäsche ab und machen uns auf die 500 km lange Heimreise.

Noch einmal halten wir kurz bei den rastenden Nonnengänsen und dann rollen wir los. 


Tschüss, bis zum nächsten Mal, liebe Bageri mit all deinem leckeren Kage, tschüss liebe Solbærmarmelade, lieber Familie-Pakke Budding Vaniljesmag, tschüss lieber frisk Fisk. Ich werde dich vermissen, lieber Dagli` Brugsen . . . 

Ist ja gut, ist ja gut, sagt der Hausherr. Du kannst aufhören, wir kommen ja wieder her! 

Tak Danmark!

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