*** Gelesen: Die Wand ***

‚Die Wand‘ – das Buch von Marlen Haushofer, habe ich mir vor allem deshalb gekauft, weil ich irgendwann bei youtube den Trailer zum dazugehörigen Film gesehen hatte und mir dachte, ach nö, diese Thematik würde ich mir viel lieber als Buch erlesen. 

Gedacht – getan.

Es geht, laut Klappentext, um eine Frau, welche mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen will. Die beiden anderen gehen abends noch einmal ins Dorf – und kehren nicht zurück. 

Die Frau geht am nächsten Tag auf die Suche nach den beiden und stößt aber auf ihrem Weg gegen ein unsichtbares Hindernis. Die Wand. Schnell stellt sich diese als unüberwindbar heraus und die Frau muss, ganz auf sich allein gestellt, sich um ihr Überleben sorgen. 

Soviel zur Geschichte – mehr sei nicht verraten. 

Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ist gut geschrieben und angenehm lesbar. Die Thematik und deren Aufarbeitung hat mich sehr berührt und beschäftigt mich auch nach dem Weglegen des Buches noch. 

Zwischenzeitlich hat es auch der Hausherr gelesen und auch wenn er am Anfang ein wenig an der ‚konstruierten‘ Wand herumkrittelte, so hat dieses Buch irgendwann auch ihn in seinen Bann gezogen. 

Das ist klasse, denn jetzt können wir unsere Gedanken dazu teilen – und immer wieder kommen wir in unseren Gesprächen darauf zurück. 

Ein gutes Buch, das man gelesen haben sollte.

Gibt es auf Papier gedruckt, als eBook und auch (leider in gekürzter Form*) als Hörbuch. (Und natürlich auch als Film.)

Worauf wartet Ihr noch?
*(Korrigiert mich, wenn Ihr irgendwo eine ungekürzte Ausgabe findet.)

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