Monatsarchiv: Mai 2017

*** Für Sie herausgefunden ***

Ich habe eben herausgefunden, dass es keinen Sinn macht, auf der Computertastatur ganz lange auf das ‚s‘ zu drücken. Es erscheint definitiv kein ‚ß‘. Es erscheinen stattdessen ganz viele kleine ‚s‘ auf dem Bildschirm.

Orrrr.

Ich würde sagen: eindeutig handygeschädigt.

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*** Kochtipps ***

Für das Gelingen der Speisezubereitung und ein hervorragendes Geschmackserlebnis benötigt es viele Tricks und Kniffe. Einen davon möchte ich heute verraten. 

Wenn Ihr es einrichten könnt, dann kocht mit LIEBE


So geht das!

*** 12 von 12 im Mai 2017 ***

Wir haben Mai. Irre! Das ist deswegen so irre, weil ich tatsächlich immer noch den Ofen heize. Jeden Tag schaue ich in den Himmel und die Wettervorhersage und stelle fest – DAS ist noch KEIN Frühling. Was also sagt der Hinmel heute? Der Himmel sagt ‚ach, schaun wir mal‘.


Während ich über das Wetter und den Ofen nachdenke, gibt es erst einmal Kaffee. Der Hausherr trinkt seinen türkisch und ich meinen gefiltert. 


Am Ende des Kaffeetrinkens habe ich mich für Heizen entschieden – denn auch das Wetterradar zeigt ein heranrollendes Regengebiet – und frühlingshaft warm geht eindeutig anders. Seufz.


Jetzt gibt es aber endlich Frühstück. Und dazu hole ich nicht vier, nicht fünf, nicht sechs sondern ganze sieben Marmeladen aus dem Kühlschrank. Es geht uns gut. 


Natürlich müssen auch die Tiere versorgt werden. Trudi und ihre 10 Küken kommen aus dem Stall in das Volierenprovisorium.


Nach dem Hühnerfüttern wird der Stall saubergemacht und Frau Huhn schimpft mich an, weil sie sich in ihrer Privatsphäre gestört fühlt – ist es denn nicht einmal möglich ungestört ein Ei zu legen – tottert sie mich an. 


Sie hat ja recht. Also alles ruckzuck fertig machen und dann nichts wie raus aus dem Stall und rein in die Küche. Bevor ich nämlich in’s Büro verschwinde koche ich noch schnell eine Kanne Tee. 


Und dann bin ich endlich, endlich, endlich in meinem heißgeliebten Büro. Und dort darf ich mit grünen, blauen und roten Stiften arbeiten. Ist das toll? Das ist toll!

Irgendwann gegen 13:00 stelle ich fest, dass es schön wäre, etwas zu essen . . . Also sammeln und jagen wir einmal quer durch die Wochenreste im Kühlschrank. Ich erspare Euch das Foto. Aber anschließend gönnen wir uns einen Miniluxus. Es geht für 12 Minuten auf die Couch. Powernapping. 


Anschließend bin ich fit und hochmotiviert für das Büro. Ja, obwohl es Freitagnachmitag ist. Was so ein echter Buchhalter ist . . . 

Aber irgendwann ist auch die schönste und längste Bürozeit zu Ende und es geht an die Abendbrotvorbereitung. Dafür brauchen wir Zwiebeln. 


Nach dem Abendbrot und dem Aufräumen der Küche lege ich nur noch die Füße hoch und lese ein wenig. 


Und das war’s dann auch schon. Vielen Dank für’s Reinschauen.

Wenn Ihr noch Interesse an ganz viel mehr Bildern habt, dann schaut doch einfach mal bei Caro vorbei. Die ist nämlich so freundlich und sammelt ganz viele fotografische Tagesberichte. 

Und da geh‘ ich jetzt dann auch noch mal stöbern. 

*** Von-allem-was-Frühjahrs-Pesto ***

Im Frühjahr geht alles los. Alles! Das Viehzeug ploppt, die Bäume schlagen aus und von überall her kommen plötzlich kleine grüne Triebe, dass es eine wahre Freude ist.

Und weil im Frühjahr eben alles möglich ist, gibt es bei uns auch nur im Frühjahr unser ‚Von-Allem-Was-Frühjahrs-Pesto‘.

Die Zutaten hierfür sind ganz einfach zu ermitteln, nämlich von allem was. Wie der Name schon sagt.

Der Hausherr und ich bewaffnen uns also mit Körbchen und Messer und stiefeln in den Garten und sammeln Zeugs ein. Vorher besprechen wir uns kurz und vereinbaren, wirklich nur eine kleine, eine sehr, sehr kleine Menge Pesto zu machen. Die Erfahrung aus den Vorjahren zeigt nämlich, dass das erste Glas Pesto sehr schnell leergegessen ist, beim zweiten dauert es etwas und das dritte wird durchaus schon mal schlecht im Kühlschrank – aufgrund der nicht verwendeten Konservierungsstoffe.

Also wissen wir, dass wir wirklich nur wenige Kräuter sammeln brauchen. Wir werden also ratzfatz fertig sein.

Wir schneiden uns also voller Vorfreude durch den erwachenden Garten und sammeln ein . . . Brennnesseln . . . Giersch . . . Rauke . . . Petersilie . . . Bärlauch und so Zeugs. Von allem wirklich nur ein wenig. Allmählich füllt sich der Korb.

Am Ende ist der Korb voll und ich muss noch etwas in der Hand tragen und ein wenig dämmert mir, dass wir die Maßgabe ‚nur ein wenig‘ wieder einmal ganz knapp verpasst haben.

Und dann liegt alles in der Küche und das ganze Ausmaß unserer Sammelleidenschaft wird deutlich.


Uff. 

Es dauert ein wenig, alle Blätter von den Stielen zu zupfen. Aber irgendwann ist auch das geschafft und ganz langsam wird deutlich, dass es doch etwas mehr als die geplanten drei Gläser werden. Aber egal, wir werden tricksen. Und zwar frieren wir den Anteil, der über 3 Gläser hinausgeht einfach in einem Becherchen ein und haben dann im Sommer oder im Herbst noch einmal eine kleine Pestoportion. Wir sind nämlich schlau.

 

Als dann der Käse gerieben und die Nüsse gemahlen und gemeinsam mit Salz und Öl unter die klein gehackten Kräuter gerührt sind, zeigt sich, dass wir wohl eher 3 Becher einfrieren werden.  Aber egal. Es ist ja lecker.


Und jetzt genießen wir erst einmal unser ‚Von-Allem-Was-Frühjahrs-Pesto‘.

 

Und nächstes Jahr machen wir wirklich eine kleine Portion.

*** seufz ***

Wo graue Gänse sinnlos walten, 

da könn‘ sich keine Blumen halten. 

😠


Adieu, Hibiscus,

Adieu, Clematis.

Ich vermisse Dich, Passionsblume.


Pass auf dich auf, Rittersporn.

*seufz*