*** 12 von 12 im Oktober 2016 ***

So, da hätten wir also schon Oktober. Wird langsam Zeit, dass wir die Weihnachtsgeschenke besorgen, nicht wahr? Ohje. Aber fangen wir mit etwas Einfachem an. 

Wir haben die Gänse, Enten und Rallen schon gefüttert und unseren Gutenmorgenkaffee schon getrunken, als mir einfällt, dass ja heute der 12. ist. Ach ja. Dann ist das erste Foto des Tages eben eines von schön durchgebranntem Holz im Kachelofen – direkt vor’m Schließen der Ofentüre. 

  

Nun sind die Hühner an der Reihe, die dürfen ja schließlich auch nicht verhungern. Und weil mir die Gesundheit meiner Eierleger sehr am Herzen liegt, bekommen sie jeden Tag einen Apfel von mir gerieben. (Auch wenn sie sich von den Bäumen auf dem Hühnerhof auch noch zusätzlich Äpfel klauen.)

  

Dann wird der Holzkorb für morgen früh wieder aufgefüllt. Das geht nämlich morgens schneller, wenn der schon da steht.

  

Anschließend stehe ich vor der schwierigen Frage, ob ich frühstücken soll oder heute mal ein Minimal-Tag einlege. Ich verzichte auf Frühstück und genehmige mir noch einen Filterkaffee. Dazu kommt der Kaffee in einen Filter in die Tasse . . . 

  

Dann noch (so gut es eben geht) hübsch machen und schwupps sitze ich im Büro. Ersteinmal die Todo-Liste vorbereiten.

  

Natürlich dauert es nicht lange, und es meldet sich ein kleines Hüngerchen. Kein Problem, ich habe ja einen Apfel dabei. Schnurps – Apfel ist gegessen und Hüngerchen guckt immernoch um die Ecke. Jetzt bloß nicht daran denken, dass da noch Kekse im Schrank stehen. Jetzt bloß nicht daran denken, dass da noch Kekse im Schrank stehen. Jetzt bloß nicht . . . na zum Glück sind es Vollkornkekse. Ooohhhmmm.

  

Dann aber ist endlich, endlich, ENDLICH Mittagszeit. Auf dem Weg ins Haus kontrolliere ich schnell den Hühnerstall und siehe da: ein Ei. Zwar nur eines, aber immerhin.

  

Zum Mittag gibt es dann vom Hausherren liebevoll vorgekochte tomatierte Kürbissuppe. Damit ich kein ungesundes Zeug in mich hineinstopfe, wenn er nicht da ist, sagt er. Als ob ich ungesundes Zeug in mich hineinstopfen würde, wenn er nicht da ist. Also ehrlich jetzt. Das Süppchen jedenfalls ist oberlecker.

  

Dann muss ich zwecks offiziellen Termines den Hof verlassen. Also Rechner runterfahren, Licht aus und rein in’s Auto und gleich mal an der Baustellenampel anstellen. Da hat man dann ausreichend Zeit die wunderschöne mecklenburgische Landschaft zu bewundern. Na gut, ich gebe es zu, es gibt tatsächlich schönere Eckchen hier, aber das kann ich mir grad nicht aussuchen. Mein Stau befindet sich nämlich HIER! Und da habe ich nur diesen Ausblick, seufz.

  
Unabhängig davon bekomme ich alle Terminlichkeiten so perfekt erledigt, dass ich es glatt noch einmal zurück ins Büro schaffe. Hach, mein innig und heißgeliebtes Büro.

  

Aber um 17:30 Uhr löse ich mich schweren Herzens. Obwohl – das stimmt gar nicht – so schwer ist das Herz gar nicht. Im Gegenteil, es ist voller Vorfreude auf mein Saxophon. Und sagen wir mal so, ICH kann erkennen, was ich gerade spiele. 

  

Dann trudelt der Hausherr zum Abendbrot ein. Auf das Foto von Stulle mit Brot an Rest Tomatensalat von gestern habe ich verzichtet, denn ich muss noch zwei Tortenböden abbacken. Los geht’s:

  

Jetzt sind diese endlich im Ofen, die Küche ist aufgeräumt und mehr passiert hier und heute auch nicht mehr.

Aber ich denke, dass geht in Ordnung so.

Vielen Dank für’s Reinschauen und noch viel mehr Bilder gibt’s bei Caro zu sehen.

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2 Antworten zu “*** 12 von 12 im Oktober 2016 ***

  1. Danke für Deine humorvollen 12 von 12! Dein Blog gefällt mir – bin das erste Mal zu Besuch…