*** Rezeptintoleranz ***

Vorweg: Es ist nicht meine Schuld. Ich wurde so geboren. Es liegt in der Familie. Die Gene halt!

So. Und jetzt zum eigentlichen:

Der Hausherr verwies auf das hinreichende Vorhandensein von Rhabarber im Garten und fragte, ob es wohl möglich wäre, dass er eine RhabarberBaisertorte bekommen könnte.

NATÜRLICH! das ist doch eine meine leichtesten Übungen. Ganz schnell fand ich im Internetz dieses Rezept für den dort extrem lecker aussehenden Rhabarberbaiserkuchen und legte los ließ die Übung beginnen.  Und wie es so ist im Leben schlug natürlich sofort meine angeborene Rezeptintoleranz zu.

(SÄMTLICHE Kochbeschreibungen bei uns in der Familie beginnen so: ‚Ich habe mich diesmal wirklich ganz genau ans Rezept gehalten, außer . . .‘)

Außer 1. : Ich tue selbstverständlich keine Speisestärke an Kuchenteig – ich nehme immer normales Mehl.

Außer 2. : Ich hatte eine leichte Rechenschwäche und habe aus 150g Mehl und 75g Speise prompt 250 g Mehl gemacht.

Außer 3. : Icxh reduziere grundsätzlich den Zuckeranteil auf 80 % – es ist mir sonst zu süß. Also hier nur 200 g Zucker.

Außer 4. : Ich habe (für das Auge) noch etwas Schokostreusel in den Teig getan. Dann ist der nicht so langweilig anzuschauen.

Außer 5. : Es war mir zu schade die von der Baisermasse übrigen 3 Eigelb einfach wegzuschmeißen, deshalb habe ich diese mit an den Teig gegeben.

Außer 6. : Ich habe den Rhabarber nicht abgewogen, sondern die Menge genommen, die der Hausherr mir hingelegt hat und der Hausherr hatte diesen auch schon abgezogen.

Außer 7. : Ich habe den Kuchen nicht bei 180°C gebacken, sondern nur bei uns ofenerprobten 160°C.

Aber ansonsten habe ich mich diesmal WIRKLICH ganz genau an das Rezept gehalten.

  

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4 Antworten zu “*** Rezeptintoleranz ***

  1. Na, wenn der so lecker ist, wie er aussieht….nur weiter so!
    Liebe Gruesse
    Ruth

    • Frau Spätlese

      Jawollja! (Ich bin sogar zwischenzeitlich schon Wiederholungstäter! 😊

  2. Barbara?! Bist du das?!

    🙂

    • Frau Spätlese

      Da gibt es nur eine Antwort drauf:

      (Dank an ‚Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel‘ – ein tolles Buch!)