*** Egon, wir brauchen einen Plan! ***

Heute ist also der Tag, an welchem die Hühner gelernt haben, dass das Tor zum Hühnerhof für sie keine Hürde darstellt. Es kann nämlich problemlos überflogen werden.

Das stellte die Frau fest, als sie das braune Kuschelhuhn und Tupfenlola in den Johannisbeerbüschen einfing und auf den Hühnerhof bugsierte.

Das stellte der Hausherr fest, als er den Hahn, das weiße Althuhn und das braune Kuschelhuhn aus der Hecke fischte und auf den Hühnerhof bugsierte.

Maßnahme der Stunde war also, das Eingangstor um eine Kükendrahthöhe zu verstärken. Den winzig kleinen Moment, den der Hausherr brauchte, um den Kükendraht aus dem Keller zu holen, nutzten Tupfenlola, der Hahn, das braune Kuschelhuhn und das weiße Althuhn um erneut das Weite zu suchen. Glücklicherweise ist der Schradder unter den Johannisbeerbüschen interessant genug um die Hühner in der Nähe zu halten.

Und noch während wir den Kükendrahlt installierten und die Fluchtmöglichkeit somit erheblich verringerten, inspizierte Tupfenlola eindeutig und nachdenklich den restlichen Zaun um das Hühnergelände.

Man konnte fast sehen, welche Gedanken ihr durch ihren Hühnerkopf gingen: ‚Mist! Alles so hoch! Da kommen wir nie darüber. Egon, wir brauchen einen Plan.‘

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5 Antworten zu “*** Egon, wir brauchen einen Plan! ***

  1. … da gibt’s doch diese Spezialfirma, die auch den Sarkophag in Tschernobyl gebastelt hat?!

  2. Ehrlich, das hört sich schwer nach Hühner-Alcatraz an, was Ihr da veranstaltet!