*** Lieblingsnusskekse ***

Irgendwann einmal, vor vielen, vielen Jahren – damals ™ – aßen wir bei der Schwägerin diese Kekse:


Von diesem Augenblick an waren wir unrettbar verloren und es gab seitdem zu jeder Adventszeit diese Kekse.

Und siehe, wenn es diese Kekse nicht gab, so war keine Adventszeit.

So einfach ist das.

Nun fragte die Silberdistel, ob ich denn gern das Rezept teilen würde. Das tue ich natürlich. Aber ich warne Euch. Ihr seid selber schuld, wenn Ihr das nachbackt!

Das musste noch gesagt sein.

Aber: Was auch ganz, ganz, ganz wichtig ist – Ihr müsst wissen, dieses Gebäck enthält Rosinen. Ich wiederhole: Rosinen. Und noch einmal ganz deutlich: R-O-S-I-N-E-N.

Jetzt werdet Ihr fragen, was ist denn an Rosinen so furchtbar und gefährlich. Nun, im Grunde natürlich nichts. Aber wer diesen Blog schon etwas länger liest, weiß, dass Rosinen für Adventsgebäck in diesem Haus grundsätzlich mit Rum backfähig gemacht werden.

Also, allererste Amtshandlung wenn Ihr an das Backen dieser Kekse denkt:

350 g Rosinen in eine knapp bemessene Schüssel, mit Rum auffüllen! Alle Rosinen müssen mit Rum bedeckt sein. (Sie sollen nicht schwimmen, aber alle sollen Rum abkriegen.)

24 Stunden später.

Ofen vorheizen auf 170°C. (Temperatur ist Richtwert – Ihr kennt Euren Backofen am Besten.

Zwei Eier werden mit 100 g Rohrohrzucker und 60 g weicher Butter (weich, nicht flüssig) schaumig geschlagen.

180 g Mehl werden mit 2 TL Weinsteinbackpulver und Lebkuchengewürz nach Geschmack (in diesem Haushalt gerne 1 EL) vermischt und unter die Ei-Zucker-Butter-Mischung gerrührt.

Anschließend kommen noch folgende Zutaten dazu:

die Rumrosinen MIT dem Rum (deshalb dann doch eher nicht in zuviel Rum einweichen) ;
50 g gehackte Pistazienkerne
100 g Früchtemix kandiert (hatte ich dieses Jahr nicht, und habe mich deshalb für Datteln entschieden – mache ich nächstes Jahr wieder)
100 g gehackte Walnusskerne
100g geschälte und gehackte Mandelstücke.

NEIN – NOCH NICHT JETZT ESSEN – ERST BACKEN!

Menno!

Diese Masse jetzt mit Teelöffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech platzieren, obendrauf jeweils eine Viertel-Belegkirsche und ab damit in den vorgeheizten (s.o.) Backofen.

Für ca. 17 Minuten. Circa! ok?

In dieser Backzeit bastelt Ihr die nächsten Kekse auf das nächste Blech. Aber was rede ich, das wisst Ihr Profi-Adventsbäcker natürlich selbst.

Ach so, und einen Tipp gebe ich noch, nein zwei Tipps:

1.) ABKÜHLEN lassen vor’m Reinbeißen! (Siehste, wusste ich’s doch.)

2.) Kekse in eine abschließbare, luftdichte Dose (um Ausströmen des Geruches zu verhindern), Dose in einen TResor, Tresor in den Keller, ganz weit hinter den Sperrmüll, der eigentlich letzte (oder vorletzte oder . . . Woche raus sollte) und den Schlüssel im Garten unter der Eiche vergraben. Und dann wundern wieso die auf einmal alle sind – dabei waren die doch so gut versteckt.

Ich gebe hier keine Haltbarkeitzeit für die Kekse an – bei uns halten die erfahrungsgemäß nicht ein einziges Wochenende. Tja.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Ach, und beim Essen.

😁

 

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6 Antworten zu “*** Lieblingsnusskekse ***

  1. Gut, liebe Frau Spätlese, ich nehme die Schuld gern auf mich – ich werde diese so lecker aussehenden Lieblingsnusskekse nachbacken. Ich habe sie schon gleich, als ich sie in Deinem da noch rezeptlosen Post gesehen habe, in mein Herz geschlossen. Ich mag sie jetzt schon – auch ohne Probeessen. Dankeschön fürs Teilen!!!!
    Liebe Grüße von der Silberdistel und Euch einen schönen 2. Advent

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