*** Wer andern eine Freude macht . . . ***

(Oder: Wie ich einmal auf 98% der Adventsdekoration verzichtete.)
‚Schatz‘, sagt Sie. ‚Komm mal her zu mir, hier mitten ins Wohnzimmer, und schau Dich um!‘ 

Er stellt sich zu Ihr, lässt theatralisch einmal die Augen herumrollen und schaut sie erwartungsvoll an.

‚Dieses‘ sagt sie ‚ ist unsere diesjährige Adventsdekoration. Nicht mehr und nicht weniger.‘

Erstaunt blickt er erneut um sich, diesmal bedächtig. Dann leuchten seine Augen, er umarmt sie und flüstert: ‚Geil – es bleibe Licht!‘ Und freut sich und drückt sie von Herzen.

Das diesjährige Motto: Minimalismus!

  

Advertisements

6 Antworten zu “*** Wer andern eine Freude macht . . . ***

  1. Hier siegt auch der Minimalismus. Kein Kranz, kein Gesteck. Nur der Herrnhuter Stern leuchtet und die Erzgebirgspyramide wartet auf ihren Einsatz. Gestern holte der beste Ehemann von allen dann noch das Räuchermännchen aus dem Keller. Fertig.

    • Frau Spätlese

      Na gut, zugegeben, am Wohnzimmerfenster sind noch zwei leuchtende Sterne und ein Schwibbogen 😁 und im Flur stehen meine drei kleinen dicken Engeldamen 😮 aber das war’s dann auch wirklich.
      Und das Erstaunliche ist: Es ist in Ordnung so – es reicht!
      LG

  2. Claudia Bäumer - Coaching Blog

    Ich habe geschmunzelt :-). Die Zeiten, als von Kinderhand gefertigte Kunstwerke, Zimmer und Fenster zierten, sind vorbei. Nun hat weihnachtliche Erwachsenendekoration Einzug gehalten. Im Geschäft darf es ein bißchen mehr sein, im Privaten findet nur noch erlesene Weihnachtsdekoration ihren Platz. Ginge es jedoch nach meinem Herzallerliebsten (und Gottseidank tut es das nicht), stände noch nicht mal ein Adventskranz auf dem Tisch. In diesem Sinne wünsche ich ein dekoratives Weihnachtsfest ;-). Liebe Grüße, Claudia

    • Frau Spätlese

      Ja, es ist mal entspannend, wenn nicht alles vollgestellt ist.
      So ändert sich eben alles. 😉