*** Gegen das Novembergrau 10 ***

Backen!

Heute backen wir uns was.

Getreu dem Motto ‚Liebe Freude geht durch den Magen!‘ Freude ist immer gut und sowieso und erst recht im November. Also los. Und Rezepte gibt es im Netz ja viele. Sehr viele. Quasi MI-LI-ON-EN-FACH! Da kann man sich fast gar nicht entscheiden.

Also nehme ich eines, was schon einmal probegebacken wurde. Dann sollte ich das ja auch hinkriegen.

Also das Rezept  herausgesucht, Blätterteig gekauft, Äpfel massakriert. Und alles andere auch brav nach Anleitung.

Jetzt sieht die Arbeitsplatte auch so richtig schön nach Arbeit aus – stimmt’s?

  
So, nun aber ab mit den Köstlichkeiten in die Backform – nomnomnom.

  
Jetzt alles in den Ofen und nun sitzen wir lauter Vorfreude sabbernd vor dem Ofen.

*reset*

So, Ihr Lieben, und jetzt mal Butter bei die Fische. Vor allem der Herr dort in der ersten Reihe, der über meine normalgroßen Haushaltstassen ablästert.

Bei wieviel Grad und wie lange muss / darf / kann ich die Dinger backen, damit diese erstens gar und zweitens keine Kohlebröckchen werden?

Ich frag nur rein zufällig.

Und – NEIN – es gibt KEIN Foto.

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8 Antworten zu “*** Gegen das Novembergrau 10 ***

  1. Also das GIF war aus diesem Video hier gemacht:

    Die weichen die Äpfel also zuerst in Zitronenwasser ein und dann backen die das bei nicht ganz 200 Grad. Ich muss mal meine Frau fragen, nach welchem Rezept unsere entstanden sind.

    • Frau Spätlese

      Also Zitronenwasser hatten wir hier auch. Nicht ganz 200 Grad ist für einen Inschönör doch eher ungenau. Zumal die Zeitspanne zwischen ’noch ungar‘ und ‚verkohlt‘ sich bei zunehmender Temperatur exponenziell verkürzt.
      Frag mal bitte!

  2. Ich vergaß: sorry wegen der Presskohle. Das war sicher ein technischer Defekt am Backofen oder so … spontaner unkontrollierter Temperaturanstieg durch Kernfusion … oder norddeutsche Tieftemperaturäpfel …

    • Frau Spätlese

      … oder norddeutsches Ausdauerbacken …
      Du bist bestimmt erstaunt, wie lange das dauert, bis so’n echter Fischkopp den Satz: ‚Oh, meinen die das Ernst – 40 Minuten bei 190 Grad Celsius?‘ ausgesprochen hat. Das dauert: ‚Oups, schon schwarz!‘-lange!
      Aber im Ernst, die Äpfel waren schwarz und der Blätterteig definitiv noch nicht gar.
      Ich habe keine Ahnung, was das war!
      *brummelgrummel*

      • Moin moin,
        das exakte Vorgehen hat meine liebe Frau von hier:

        Verschiedene andere Rezepte variieren zwischen 180° Umluft und 200° Ober-/Unterhitze. Alle sagen, dass man ab ca. 30 Minuten Backzeit aufpassen soll wie ein Fuchs, dass nix schwarz wird.
        Vielleicht solltest du es mal mit Backen statt Grillen probieren?! 😉 SCNR und *gnihihihi*

      • Frau Spätlese

        . . . backen . . . statt grillen . . . was Du nicht sagst . . .
        *schlägtsichvordieStirn*
        Na warte!
        😉

  3. Im verlinkten englischen Rezept stand etwa 40 bis 45 Minuten bei 190° Celsius backen, falls die Äpfel nach 30 Minuten aussehen als seien sie gar, soll man das Backblech auf eine niedrigere Schiene setzen und nochmals 10 bis 15 Minuten warten, um sicherzugehen, dass der Blätterteig durchgebacken ist.

    • Frau Spätlese

      Ja, das habe ich mir auch so übersetzt. Aber nach 30 Minuten bei 190 Grad Celsius hatten meine Äpfel schon einen schwarzen Rand.
      Trotzdem eine Ebene tiefer gesetzt, trotzdem noch 10 Minuten gebacken – Ergebnis: komplett schwarze Äpfel in matschigem ungaren Blätterteig.
      *schluchz*
      (Obwohl ich mich natürlich freue, dass ich vernünftig übersetzt habe – danke! )