*** WMDEDGT 05.10.2015 ***

Irgendwann am ganz frühen Morgen wache ich auf. Vom Tageslicht ist noch nicht viel zu sehen, aber der Verkehr beginnt schon zu rauschen. Ich grübele kurz, welcher Wochentag heute ist und was zu tun ist. Und irgendwie schlafe ich wieder ein.

Dann klingelt der Wecker und will mir erklären, dass 06:30 Uhr eine tolle Aufstehzeit ist. Ich öffne ein Auge halb, sehe draußen die Herrschaft der Finsternis und bringe den Wecker mit einem Fausthieb zum Schweigen.

„SNOOZE“

Obwohl, wenn ich einen Kaffee kriegen könnte . . . brummelgrummel . . . Seufz, ächz, stöhn. Ich wälze meinen alternden Körper aus dem Bett. Und noch während ich dabei bin, dass Fenster per Hypnose zu schließen, hüpft der Hausherr frisch ausgeruht und zum kotzen fröhlich an mir vorbei. Kann mir mal bitte irgendjemand erklären, wie man mitten in der Nacht frisch ausgeruht und fröhlich sein kann? Orrr.

Nach der morgendlichen Badzeremonie begrüßt mich in der Küche ein dampfender, köstlich heißer Milchkaffee. Ich liebe meinen Mann.

Dann in Windeseile Frühstück (mit selbstgebackenen Brötchen – ich experimentiere derzeit am Sonntagsbrötchenrezept – erfolgversprechend.), Hühner füttern (dieses verfressene Pack), den Stall entkacken (wer viel frisst, schiebt auch viel wieder hinten raus!) Und dann sitze ich auch schon im Auto. Um 11:00 bekomme ich nämlich eine neue Batterie in mein Spielophon. Ich freue mich.

Auf dem Weg durch Rostock sehe ich, dass irgendwelche Knallkköppe sich den Witz gemacht haben, irgendetwas Schäumendes in den Brunnen zu tun. Alle bekloppt.


Dann nix wie nach Haus und das Mittag auf den Tisch. Es gibt einen seit gestern sanftgarenden Wildbraten mit Rotkohl und Klößen. Jajaja, wir können sowas. Auch am Montag.

Dann verabschiedet sich der Hausherr bis zum nächsten Tag und ich bin allein.

Hey! Sturmfrei!

Was kann man da alles machen – ins Büro gehen, Postmappe abarbeiten, Löhne rechnen, Bestellungen tätigen . . . hach – die Buchhalterseele jubelt.

Aber wieso ist das plötzlich schon 19:00? Huch. Schnell den Rechner runterfahren und ab nach Haus.

Was mache ich denn jetzt mit meiner sturmfreien Zeit? Also, nachdem ich die Enten gefüttert, 5 (fünf !) bekloppte Hühner aus dem Kirschbaum gepflückt und in den Stall verfrachtet habe. Schnell noch einen Knopf annähen – aber mehr geht nun wirklich nicht.

Ich kuschele mich in eine Decke (Memo an mich selbst: einfach mal den Kachelofen heizen – bitte!) und schalte den Fernseher an für meine BBT-Serie. Hmmm – aber irgendetwas fehlt. Blöd. Ich schubse die Decke weg und tappe in den Keller und hole mir ein Fläschlein Sprudelprickel aus dem Keller hoch. Niemand verlangt von mir, dass ich an einem sturmfreien Abend vernünftig bin. Mit einem prickelnden Gläschen in der Hand wickele ich mich wieder in die Decke.

Aber irgendetwas fehlt noch. Ich schubse die Decke beiseite und hole mir die Erdnussflipps. Aaahhh – schon viel besser!

Tja, und dann kam nur noch BBT und Tagebuchbloggen. Was ein schöner fauler Abend.

P.S. Und dass ich nicht zum Saxophonüben gekommen bin, verraten wir einfach keinem – ok?

P.P.S. Natürlich erleben andere auch etwas. Und schreiben auch darüber. Toll – oder? Eine Liste hierzu führt Frau Brüllen.

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2 Antworten zu “*** WMDEDGT 05.10.2015 ***

  1. Das Brunnenbild ist cool. So wirkt er doch mal richtig schnuckelig 😉

    • Nix gegen ein anständiges Schaumbad – oder? Allerdings passte dann die Temperatur nicht so ganz. Da müsste dann das nächste Mal auch dran gearbeitet werden . . . 😉

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