*** Ein Traum in Rosa ***

Schaaaaahhaaaattzz – 

tönt es aus den Tiefen unseres grün wuchernden Gärtchens. 

Ich strecke meinen Kopf, um den rufenden Hausherren ausfindig zu machen. Das gestaltet sich schwierig in diesem dschungelartigen Grün. Aber da sehe ich ihn kommen.

Freudig schwenkt er zwei kleine Yoghurteimer. 

Schaaaaahhaaaattzz – die Himbeeren sind reif! 

Oh!

Konzentriert taxiere ich die Eimerchen. Hmmm. Für Marmelade reicht es wohl noch nicht . . . 

Hmmmm.

Vielleicht Himbeerquark?

Nomnomnom.

Aber da ist der Hausherr schon bei mir, schaut mich strahlend an und sagt: ‚Himbeerbaisertorte. Ich wünsche mir eine Himbeerbaisertorte!‘

Ich sehe förmlich, wie ihm das Wasser im Munde zusammenläuft.

Also Himbeerbaisertorte. Nun je. Gerne doch.

Zwei Stunden später steht das Kunstwerk in der Küche. Jetzt kommt der schwierigste Teil der ganzen Übung. Mehrere Stunden (am Besten über Nacht) des Festwerdens müssen abgewartet werden. Sehnsüchtig wartend sitzen wir vor dem Kühlschrank . . . 

Aber dann. 

  

Wir müssen wohl doch noch etwas dichter heran . . . 

  
Hey, wer von Euch hatte denn da ein Messer in der Hand?

  
Das glaube ich ja wohl nicht . . . 

  
Oups.  😮

  
Jetzt aber schnell fertig werden mit tippeln, damit ich auch noch was abbekomme.

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12 Antworten zu “*** Ein Traum in Rosa ***

  1. Na, aber an dem Teller, da geht noch was! Den kann man so noch nicht wieder zurück in den Schrank stellen!!! 😉
    Die absolute Krönung wäre es freilich, wenn da noch so eine dünne Schicht Mürbteigboden mit Marmelade drunter geklebt wäre …

    • Frau Spätlese

      Ey – jetzt wo Du das sagtst – ich hab‘ die Teller auch schon mal sauberer gesehen. Da muss ich doch gleich mal mehr Respekt einfordern gehen gegenüber meiner Backkunst. 😉
      Und WOHIN genau soll jetzt der Mürbeteigboden mit Marmelade – hm?

      • Ich hab schon so Dinger gekriegt (wohlgemerkt: nicht selbstgebacken!), da war der unterste Boden aus Mürbteig, so geschätzte 3 bis 5mm dick und da drauf war mit Marmelade der Rest der Torte draufgeklebt. Das gab dann immer noch so einen Knuspereffekt.
        Bei deiner Torte ist freilich der Zug raus … die dürfte schon sublimiert und ihren Aggregatszustand von „mundwässernd“ in „unsichtbar“ verändert haben …

  2. Muahhhh, ein frontaler Angriff auf meine hauchdünnen Fastenerven 😉

    • Frau Spätlese

      Oh – ist das nicht eine ungewöhnliche Zeit zum Fasten? Eine schwerwiegende Entscheidung so was! (Das sollte man nur in frucht- und schokoladenarmem Zeiten machen.) tststs 🙂

      • Wir fasten sonst immer im Frühjahr. In diesem Jahr hat es aus diversen terminlichen Gründen nicht gepasst. Irgendwas ist ja immer 😉 Drum also jetzt. Hat den neu entdeckten Vorteil, dass ich nicht permanent friere.

      • Frau Spätlese

        Stimmt – das ist der Vorteil vom Imsommerfasten. Wie lange fastest Du so?

      • Meist zwei Wochen. Wenn es mir richtig gut geht, auch zwei, drei Tage mehr. Da bin ich flexibel 😉

      • Frau Spätlese

        Oha – ich schaffe maximal eine Woche. Respekt!

  3. Ohh, ich koimme vorbei, ist noch etwas da? *sabber*

    • Frau Spätlese

      Tja, bei zwei so naschhaften Herren hier im Haus, dürfte das eher schwer werden, wie Du an dem blitzblanken Teller siehst . . . 😉

  4. Wow, hier sieht es ja wieder einmal äußerst lecker aus. Dumm, dass ich erst so spät vorbeischaue, es scheint schon wieder alles vernascht zu sein 😦
    Trotzdem liebe Grüße von der hungrigen Silberdistel

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