*** Wie’s so läuft . . . Fortsetzung ***

Also schleppte ich mich wohl oder übel in meinen Sportklamotten in die Küche. Dort roch es wenigstens schon nach Kaffee.

Geht doch.

Und als der Hausherr nach den Autoschlüsseln griff, kam die Zeit für meine Revanche. ‚Wieso Autoschlüssel – ich denke. Wir fahren mit dem Rad? Wir haben schließlich Mitte Mai? Und früh genug sind wir auch.‘

Der Blick war unbezahlbar. Tschacka. 😀

Also auf die Räder und 5 km eisigkalten Gegenwind veratmen. Bei der Ankunft sehen wir schon die zwei Autos stehen. Es sind also Angler da. Nun gut – da müssen jetzt alle durch. Das Fahrrad angeschnallt und wir laufen los.

In der ersten Runde wechseln freundliche Guten Morgengrüße zwischen dem Angler und mir.

In der zweiten Runde bestätigen wir uns, dass es aber auch wirklich scheixxxekalt ist. Wobei – mir eigentlich nicht.

In der dritten Runde fragt er entsetzt, wieviel Runden wir insgesamt laufen müssen. Na vier, keuche ich heraus.

In der vierten Runde interessiert ihn, ob wir irgendwo für trainieren. Nein, nur für uns selbst. Für seinen mitleidigen Blick bin ich schon zu weit weg.

Dann springen wir ins Wasser. Zum ausgiebig schwimmen ist es zu kalt. Aber wenigstens 2-3-Mal abtauchen zum Abkühlen, das geht. Ich ernte einen anerkennenden Blick vom Hausherren, der nicht geglaubt hatte, dass auch ich ins Wasser tauche. Wieder Taschacka.

Auf dem Rückweg halten wir kurz noch einmal beim Angler an – nein, er hat noch nichts gefangen – ja, er bleibt noch bis morgen früh – nein, wir kommen nicht noch einmal wieder. Und dann geht es wieder 5 km nach Haus.

Und ich fühle mich gut.

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