*** Dreamteam ***

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre haben wir ja gelernt.

Und weil wir es grundsätzlich und prinzipiell doof fanden, dass die Erpelenten (und nicht nur die!) die Babyenten getötet haben, suchten wir nach einer Lösung, wie wir unsere Babyenten überleben lassen können – und zwar OHNE unsere persönliche Adoption.

Uns ging nämlich ein Licht auf, als wir anlässlich des Kronsohnes Geburtstag im Vogelpark Marlow viel (viiieeelll!) Zeit verbrachten. Da standen wir nämlich vor einem Entengehege, starrten auf das Viehzeug und auf einmal machte es ‚Klick‘.

Da waren nämlich NUR ERPEL eingesperrt. Weil nämlich die Damen brüten und aggressive Entenmännchen gerade GAR NICHT gebrauchen können.

Der Hausherr und ich – wir schauten uns an und klatschten uns ab – give me five!

Jetzt dulden also unsere Erpel (Rudi und Greenie) im abgesperrten Gehege, während die Entendamen (Trudi und Treenie) ihre Eier ausbrüten und die Küken großziehen . . . bis wir beschließen, dass die Herren der Schöpfung wieder zu ihren Damen (und Kindern) dürfen.

Der Feldversuch trägt Früchte.

Um genau zu sein, 14 Stück!

Und das wirklich, wirklich obercoole ist, dass die Küken der beiden Damen mit nur 4 Tagen Unterschied geschlüpft sind und sich jetzt eine Art Hippie-Kommune gebildet hat. BEIDE Entenmutties beaufsichtigen also 14 Küken.

Tschakka!

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Wenn es um das Erbetteln von Futter geht, kommen sie uns auch schon mal im Gewächshaus besuchen . . .

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Hach ja!

Ein bisschen dramatisch wird es nur, wenn die beiden Damen abends ihre Kinder für die Nacht auseinandersortieren. Dann ist Trudi schon mal diejenige, die um ein paar Küken für die Nacht bettelt. Weil nämlich Treenie einfach ALLE Küken in IHR Nest einkassiert.

Hach ja – perfekt ist es NIE!

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