*** Tag der Arbeit ***

Als wir vor zwei Tagen bei Nachbars unsere rote Pflanzkiste abholen wollten, verzögerte sich alles, weil dieser schon den Sekt kalt gestellt hatte.
Als wir dann beim Mojito angekommen waren entwickelten wir die geniale Idee, uns für den kommenden Tag bei uns zu verabreden, damit wir bei Erbsensuppe und Mojito die für den ersten Mai dringend erforderlichen Mainelken zu basteln. Somit würde uns eine perfekte Kombination von alten (Mainelken) und neuen (Mojito) Traditionen gelingen. Ich erhielt den Auftrag am kommenden Tag rotes Krepppapier, Limetten und Crushed Ice zu kaufen.

Euphorisch gingen wir zu Bett, vergaßen aber, obige drei Dinge auf den Einkaufszettel zu setzen.

Am nächsten Tag gelang es mir aufgrund intensiver frühkindlicher Prägung an das rote Krepppapier zu denken. Mojitozutaten zog mein Gehirn zu vormittäglicher Zeit gar nicht als notwendig in Betracht.

Auch mein Versuch, den Hausherren mittels SMS zum Kauf dieser Zutaten zu animieren, scheiterte, da dieser bereits beim Absenden schon fast auf dem Hof war.

Also saßen wir abends mit Nachbars bei uns und Erbsensuppe und Roséweinschorle bastelten herrlich überdimensionierte Mainelken. Der Nachbar bastelte uns ebenfalls eine Friedenstaube (deren Profilbild zwar eher an einen Geier in der Ahnenliste denken ließ – aber egal). Wir waren also perfekt vorbereitet.

Und so fuhren wir heute mit unseren vier Paddelbooten insgesamt fünf Mainelken und eine Friedensgeiertaube spazieren und sorgten damit für Freude bei Entgegenkommern und Überholern.

Ansonsten nutzten wir den internationalen Tag des Kampfes der Arbeiterbewegung um symbolisch 10 Kilometer zu paddeln in ungefähr zwei Stunden.

Das heißt, es blieb uns genügend Zeit zum Schwatzen, Lachen und Geigeln.

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Ein schöner Tag!

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