*** Hmmm . . . ***

Frag mich einer, wie ich das Wochenende beschreiben soll . . .

. . . hmmm . . .

Am Samstag griff ich zu einer zu reparierenden Jeans und trennte 20 Minuten lang zwei vermurkste Nähte. Anschließend stieg ich in die Hose um die Länge zu kontrollieren. Dabei blieb ich mit dem großen Zeh im Loch im Kniebereich hängen und riss dieses dadurch vollständig auf. Entsetzt schaute ich auf das riesige Loch und beschloss, dieses nicht mehr reparieren zu können. Ich warf die Jeans in die Mülltonne.

Ich ärgerte mich darüber.

Beim Mittagessen fiel mir, als ich ein Taschentuch aus der Hosentasche zog, eine Mon Cherie Knisterpapier aus der Tasche und der Hausherr amüsierte sich königlich, dass ich ja wohl heimlich nasche.

NATÜRLICH tue ich das. Aber es soll ja wohl auch heimlich bleiben.

Am Sonntag buk ich Weißbrote und Kuchen und kochte Mittag. Anschließend sah die Küche so aus, dass ich am liebsten umgezogen wäre – egal wohin, hauptsache eine saubere Küche.

Ich bekämpfte meinen Frust, indem ich mir einen Teil des Kuchens schnappte und außerdem noch ein Piccolöchen und ein Bier und mit dem Hausherren zu Nachbars gingen. Dort saßen wir mit Herrengedeck und Kuchen und hielten das Gesicht in die Sonne.

Als wir wieder zu Hause waren, hatte leider noch niemand die Küche aufgeräumt. Ich brauchte 20 Minuten um alles auch nur abzuwaschen.

Dann saugte ich das Haus, wechselte die Bettwäsche und grübelte während dessen über die Jeans in der Mülltonne nach.

Anschließend holte ich die Jeans aus der Mülltonne.

Ich.kann.das!

20140331-093627.jpg

Advertisements

Eine Antwort zu “*** Hmmm . . . ***

  1. Andere zahlen viel Geld für Schlitze in den Jeans. Designerschlitze eben 😉