*** Die unerträgliche Fülle der Möglichkeiten ***

Es zerreißt mich geradezu.
Was ich alles tun möchte. Was ich alles tun könnte.

Womit fange ich an und was muss ich dafür hintenanstellen?

Es ist zum verrückt werden.

Für meine neue Nähmschine habe ich schon eine ‚Will-ich-nähen-Liste‘ erstellt. Jeans und Shirt pimpen steht da drauf, Utensilos selbstverständlich und genauso selbstverständlich die Toffee-Nosed-Friends von Frau Mutti und und und.

Aber ich will ja natürlich auch Saxophon üben. Sehr gern sogar. Das macht mir Freude. Gern auch jeden Tag eine ganze Stunde. Ich habe einen ganzen Stapel noch ungespielter Noten. Und eine große Wunschliste dazu. Und außerdem noch die Titel, an denen ich derzeit ohnehin übe. Und und und . . .

Und natürlich wäre es auch toll, wenn ich endlich mal die angefangenen Socken zu Ende stricke. Die sehen nämlich mittlerweile auch alle nach unendlicher Geschichte aus. Dabei fällt mir ein, ich wollte endlich mal lernen, wie man Zöpfe strickt. Und so eine coole Eulenmütze wollte ich mir auch stricken. Und und und . . .

Wenn aber das Wetter schön ist, ist es auch ganz toll, mal mit dem Hausherren eine Kaffeepause draußen in der ersten zaghaften Frühlingssonne bei den Enten zu verbringen. Einfach mal dieses Vertrauen dieser kleinen, dicken fetten Enten zu genießen. Das Gesicht in die Sonne zu halten und die schon fast Frühlingsluft zu genießen. Und und und . . .

Habe ich eigentlich schon über die Bücher geredet, welche ich alle noch lesen will? Meine Big-Bang DVD’s die ich noch sehen will . . . und und und

Wie gesagt, es zerreisst mich . . .

Und dann kommt der Hausherr und fragt mich, ob wir in die Sauna fahren wollen, oder Rad fahren, oder in den Gartenmarkt zum Pflanzen kaufen. Er fragt, ob er das Pink Floyd Konzert buchen soll und am besten die Blue Man Group gleich auch. Oder, oder, oder . . .

Oder ob wir einen Kuchen backen oder einen Rippenbraten zaubern wollen. Und ich könnte ruhig mal wieder Käse ansetzen. Der jetzige ist bald aufgegessen. Oder, oder, oder . .

Wollen wir vielleicht zu Anatevka?

WAS also, um Himmelswillen, soll ich TUN?

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4 Antworten zu “*** Die unerträgliche Fülle der Möglichkeiten ***

  1. Nichts davon: Prokastinieren ist in!
    Lieber n Bierchen auspacken und Grillen. Weil wegen den Kindern.

    • Frau Spätlese

      Klingt verlockend . . .

      . . . aber . . .

      . . . das ist ja noch eine Möglichkeit mehr!

      Schluchz!

      😉

  2. shwesterherz2

    Immer eines nach den anderen. Is mein Tipp.

    • Frau Spätlese

      Darauf läufts hinaus . . . (hat ja keiner gesagt, wann ich fertig sein muss) 🙂