*** Tagebuchbloggen 05-01-2014 ***

Sonntag!

Hach ist das schön! Kein Wecker heute. Wohlig drehe ich mich um 02:30 Uhr noch etwas tiefer in die Kissen. Nur eine kurze Wachphase, nichts weiter. Alles gut.

Als ich das nächste Mal wach bin, ist es draußen immer noch dunkel. Hä? WAS SOLL DAS? Hey, heute ist Sonntag! Und während ich noch überlege, ob ich mich zur Uhr drehe um zu schauen, wie spät es ist, meldet mir mein Kopf den Grund für mein frühes Aufwachen.
Ich wollte Brot backen für den Kronsohn, der ja heute nach seinen Weihnachtsferien wieder ins Internat muss. ABER! Aber ich habe gestern abend vergessen, den Sauerteig zu vermehren – Mist!

Ich drehe mich zur Uhr, es ist 06:45 Uhr. Na toll, denke ich. Sonntag, dreiviertel Sieben und kein Sauerteig vorbereitet. Mist! Ich brauche eine geschlagene dreiviertel Stunde, um mich zu entscheiden, trotzdem aufzustehen und den Versuch zu wagen.

07:30 Uhr Ich mache mich auf den Weg in die Küche. Das Haus schläft. Nun schnell Wasser aufsetzen, Sauerteig aus dem Kühlschrank, Roggen abwiegen und in die Mühle. Als der Kaffee fertig und der Sauerteig gefüttert ist steht der Hausherr in der Küche. Kaffeepause.

Anschließend geht es Schlag auf Schlag. Geschirrspüler leerräumen, Frühstückstisch decken, Brötchen in den Ofen.

09:00 Uhr haben wir soviel Welle gemacht, dass sowohl Kronsohn als auch Schwesterherzbesuch aus dem Bett gefallen sind. Es gibt fröhliches Frühstück zu fünft. Vorher rühre ich noch schnell den Brotteig zusammen. Es könnte klappen . . .

Nach dem Frühstück werden die Hühner gefüttert, wird der Stall geputzt und da Schwesterherz sich gerade mit dem Hausherren über die Enten amüsiert laufe ich kurz noch über den Hühnerhof und sammele ihn sauber.

Als ich wieder ins Haus komme sind die Kartoffeln zum Mittag schon geschält und auf dem Weg auf den Herd. Ich bugsiere den Brotteig in die Backform und in den lauwarmen Herd, helfe schnell ein wenig das Gästezimmer aufräumen – den Trick mit der Couch muss man einfach kennen – 😉

Dann decke ich den Tisch und reibe schnell den Käse für die Stampfkartoffeln. Und während alles um mich herum das heutige Mittag vorbereitet kümmere ich mich um die morgige Nachspeise: Milchreis!

Pünktlich um 12:00 Uhr gibt es Mittag: Grützwurst mit Stampfkartoffeln und Sauerkraut.

13:00 Uhr verlässt Schwesterherz den Hof Richtung Spätdienst und wir räumen die Küche auf.

13:30 Uhr Backofen anschalten und mit dem Kronsohn gemeinsam die Tasche packen. Dann noch mal kuscheln und wir fallen ins Verdauungskoma . . . es ist so schön weich, warm und gemütlich am Ofen . . . zumal ich ja heute auch echt früh aufgestanden bin! (Also für einen Sonntag jedenfalls!)

14:15 Uhr langsam wachwerden und zum Aufbruch blasen! Es geht zum Neffengeburtstag. Bevor ich das Haus verlasse hole ich das Brot aus dem Backofen. Es ist gelungen. Der Hausherr muss hart verhandeln, weil der Kronsohn das gesamte Brot mitnehmen will. Ich mische mich ein und rette dem Hausherren wenigstens ein Viertelbrot. Jetzt aber los!

Mit nur 5 Minuten Verspätung erreiche ich den Geburtstag. Perfekt: die von mir als Geschenk ausgesuchten Autos erweisen sich als Treffer. Ich freue mich und genieße zweieinhalb Stunden lang Kaffee, Kuchen und nette Gespräche.

Für den Rückweg hefte ich mich dank Spurhaltung und Tempomat mit Abstandshalter an die Rücklichter der Eltern und träume mich nach Hause.

18:00 Uhr komme ich rund und satt zu Hause an. Abendbrot soll ausfallen – aber das Brot muss trotzdem noch verkostet werden. Hmmm – es ist oberlecker! Dann einen Verdauerli! O.k. – er hilft nicht wirklich beim Verdauen – aber er betäubt den Magen so schön!

Und schon finde ich mich am Küchentisch wieder. Die Kalender müssen noch zu Ende vorgetragen werden. 20:30 Uhr habe ich alle Ferien-, Müll- und Geburtstagstermine vollständig eingepflegt. Dann den letzten Küchenabwasch des Tages – ich mag morgens nicht in eine zugemölte Küche kommen – und dann falle ich in meinen Sessel. Jetzt Tagebuchbloggen. 😉

Schon ist es 21:45 Uhr. Ich möchte nur noch in mein Bett.

Aber erst muss ich noch schnell die Waschmaschine für die erste Wäsche befüllen und programmieren . . .

Ach, und warum ich Euch das alles erzähle? Ganz einfach Frau Brüllen hat gefragt. Und wenn Ihr wollt, dann findet Ihr da auch noch jede Menge andere Tagebuchblogger.

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2 Antworten zu “*** Tagebuchbloggen 05-01-2014 ***

  1. Simone Heller

    Ganz schön straffes Programm für einen Sonntag!
    LG Simone