*** 12 von 12 im September 2013 ***

Es ist Donnerstag der 12. September 2013. Und es ist 06:30 Uhr als der Wecker klingelt und ich ausgeschlafen sein darf.
Als ich aus dem Fenster schaue, sehe ich grauen Nebel aus den Wiesen steigen. Ganz entfernt sind schwache Bemühungen der Sonne zu ahnen. Ich habe das Gefühl, da hat jemand meine Befindlichkeit groß auf den Himmel kopiert. Grau und schwach. Ich werde alt.

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Aber ich habe heute großes vor. Heute wird mein neuer Waschomat eingeweiht. Die erste Wäsche! Noch vor dem Frühstück kniee ich vor dem Haushaltsgerät und befülle es mit Bettwäsche. Dann zeig mal was Du kannst, sage ich und schlage die Bedienungsanleitung auf.

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Anschließend räume ich die Maschine wieder leer, weil als erstes ein Leerwaschgang zu ‚Justierungszwecken‘ durchgeführt werden soll. Na toll.

Nach dem Frühstück, bevor ich den Hof verlasse, poliere ich noch schnell den Hühnerstall. Und siehe da, Ei Nummer drei ist in Arbeit. Braves Huhn!

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Jetzt aber nix wie los. Die beste Mutter von allen wartet. Pünktlich (!) bin ich kurz vor Neun dort. (Für alle die mich kennen, jetzt bitte ein kleines rotes Kreuz in den Kalender. Ich wiederhole das gern noch einmal: PÜNKTLICH bin ich kurz vor Neun dort. Dann laden wir das Auto voll (von wegen das passt nicht – hahaha)

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Und ab geht es, den Saal für Freitag feierlich herrichten. Nach nur knapp drei Stunden Schleppen, Wuchten und Dekorieren sind wir fertig. Tschakka.

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Jetzt brauchen wir aber dringend ein Stärkungskäffchen. Ach ja und ein Stück lecker Mohnkuchen wäre auch nicht schlecht.

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Nach dem Zwischenstopp im Supermarkt dann nix wie ab nach Hause. Wieder stopfe ich alle Wäsche in die Maschine und zücke die Bedienungsanleitung. Nun denn, alle Wäsche wieder raus, das Leergewicht muss tariert werden. Ooohhhhmmmm. Aber dann. Endlich tut der neue Waschomat seinen Dienst. Jetzt Mittag. Aber von wegen der Hausherr hat gekocht. Schnell schnippeln wir gemeinsam Paprika und Tomaten. Zum Mittag gibt es Letscho mit Reis. Nomnomnom.

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Anschließend ‚husche‘ ich zur Gemeinde, die neuen Reisepässe abholen. Dann kann ich auch schon die Wäsche aufhängen . . .

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. . . bevor ich zum Hausherren in die Brombeeren verschwinde. Heute ist letzte Ernte. Die, die nun ohnehin nicht mehr reif werden, werden zu Saft verarbeitet. Anschließend stellen wir die Gaze weg von den Brombeeren herum um den Pfirsichbaum.

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Und schon haben wir uns unsere Kaffee- und Kuchenpause verdient. Oups – es ist ja schon halb sechs. Aber egal. Pausen sind wichtig.

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Anschließend gibt es noch ein bisschen Wuselei und Ordnung machen. Ich werfe einen kurzen, sehr kurzen Blick in’s Büro und dann ist schon Abendbrot.

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Schnell noch Wäsche aufhängen, Wäsche einfüllen, Küche aufräumen und jetzt sitzen wir mit dem letzten Brombeersekt des Jahres auf der Terasse und genießen den lauen Spätsommerabend. Und bestimmt werde ich bald sehr, sehr müde.

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Nachtrag:
Bei Draußen nur Kännchen , wo sich alle 12von12er treffen, bin ich übrigens Nummer 275! Da könnt Ihr also noch jede Menge andere bebilderte Tagesabläufe gucken! 🙂

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2 Antworten zu “*** 12 von 12 im September 2013 ***

  1. Wissnse was, Frau Spätlese?
    Solche furiose Futterfotos machen übelst hungrig…
    Radeberger … Kuchen … Letscho … Vesperplatte …

    Das erste Foto finde ich übrigens sehr schön, weil es einen gerade erblühenden Tag zeigt. Soherum muss man das betrachten! Schließlich ist die Kaffeetasse bei Nummer 10 ja auch annähernd halbvoll und nicht halbleer!

    Bei dem letzten Bild bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das wirklich Brombeersekt ist. Das könnte schließlich auch Erdbeersecco sein … 😉

    • Einen hab ich noch, wegen dem Radeberger, ein Profitipp aus eigener Erfahrung:
      Falls man oder Frau mal in die Verlegenheit kommt und in Radeberg im Hotel Kaiserhof zu speisen hat (das ist der Radeberger-Brauereiausschank und gerüchtehalber haben die Direktpipelines zur Brauerei hoch), dann sollte man sich tunlichst verkneifen, spaßeshalber ein Warsteiner zu bestellen. Weil das Personal wird dann ziemlich bockig und schaut einen den ganzen Abend nicht mehr so recht an, selbst wenn man tausendmal beteuert, das sei ein Spaß gewesen und dass es einem leid tut.

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