Monatsarchiv: Januar 2013

*** Haushaltstipp Nr. 20 ***

Eigentlich sollte die Überschrift zu diesem Post ja ‚Yeah – ich kann es!‘ lauten.
Eigentlich.
Uneigentlich bin ich jetzt seit Stunden dabei meinen Kopf zu schütteln und mich zu fragen: „Wie blöd kann man eigentlich sein?“
Bisher habe ich keine Antwort gefunden. Im Gegenteil vermute ich sogar, es gibt da noch viel, sehr viel Potential, welches ich allerdings nicht unbedingt ausprobieren möchte . . .
Räusper . . .
Weiter im Text.
Der geplante ‚Yeah – ich kann es!‘-Aufschrei galt nämlich dem Brötchenbacken. Und fast, fast wäre ich in der Lage gewesen, dieses mit Recht zu behaupten.
Aber.
Und damit sind wir beim Haushaltstipp und wieder beim Thema.
*
Die perfekte Hausfrau übt nämlich. Ja, sie übt. Sie übt um des Übens willen. Denn sie kann ja schließlich nicht alles und will sich ja schließlich nicht nachsagen lassen, dass sie ihre Zeit nicht sinnvoll verwendet. Sie muss schon verdammt gute Gründe haben, um in der Küche zu bleiben, wo doch im Büro die Arbeit zu Türmen heranwächst . . .
Eine gute Gelegenheit in diesem Fall ist das Brötchenbacken. Fragen Sie nicht nach Drama. Einigen wir uns einfach darauf, dass es hier noch viel Übungspotential gibt.
Und üben wollen wir doch – oder?
Der Hausherr wünscht sich nichts so sehnlich wie selbstgebackene Brötchen. Nach vielen, vielen, vielen Jahren haben wir jetzt endlich ein erfolgversprechendes Rezept gefunden.
Also, auch wenn Sie glauben, dass Sie die Anforderungen des Brötchenrezeptes jetzt verinnerlicht haben und schon bis zu hervorragend runden und aufgegangenen Teiglingen gekommen sind – und der Hausherr sich schon am Ziel seiner Wünsche wähnt – sie haben noch immer die Chance, das Ruder wieder herumzureißen. (Oder wollen Sie Ihre restliche Lebenszeit damit verbringen, Brötchen für die verfressene Familie zu backen?) Na also.
Schicken Sie Ihre kleinen grauen Hirnzellen einfach mal kurzfristig in Urlaub. Ein paar schöne Bildchen im Netz anschauen zum Beispiel. Oder aber Sie ordern den kreischenden Postboten zu sich nach Hause. Seien Sie kreativ.
Ganz wichtig jedenfalls ist, dass Sie die Brötchen 45 Minuten lang backen. 45 Minuten lang. Keine Minute kürzer.
Höre ich dahinten in der letzten Reihe ein verzweifeltes Aufstöhnen? Vergessen Sie es, meine Liebe. Natürlich weiß ich, dass Sie selbst Ihr Weißbrot nur 40 Minuten backen. Und dann erst Brötchen . . .
JA! ICH! WEISS!
Aber ein bisschen Mühe müssen Sie sich schon geben, wenn Sie morgen noch einmal üben dürfen wollen.
*
Und so ganz nebenbei haben Sie ein paar nette Dekorationsartikel hergestellt. Äußerlich von einem echten Brötchen nicht zu unterscheiden – aber WESENTLICH haltbarer! (Der Hausherr hat vorgeschlagen, davon ein paar dekorativ an die Wand zu nageln.) Dabei fällt mir ein, ich muss grad mal kontrollieren, was die Dinger für ein Geräusch machen, wenn sie auf die Fliesen auftreffen.
Na, gut. Morgen gibt es jetzt jedenfalls erst einmal Griessuppe zum Frühstück – und ich üb‘ dann nächste Woche weiter.
*
Sollte es hier jemals selbstgebackene Brötchen zum Frühstück geben – dann werde ich selbstverständlich darüber berichten.
Versprochen!

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*** Grüne Woche 2013 ***

‚Müssen wir wirklich?’ Frau Spätlese nörgelt und dehnt derweil ihre immer noch und zwischenzeitlich immer mehr schmerzende Schulter. ‚Wir waren doch letztes Jahr!?’

Der Hausherr lässt sich nicht beirren. ‚Man muss auch mal rauskommen und gucken, was es so Neues gibt. Sonst entwickelt man sich nicht weiter. Du kannst nicht immer nur im Büro sitzen und arbeiten.’

Doch, Frau Spätlese könnte das prima. Aber das sagt sie lieber nicht laut.

Also satteln wir am nächsten Morgen unser Pferdchen und verlassen das traute Büro Heim in Richtung Bundeshauptstadt und Grüne Woche.

Der Hausherr fährt still vor sich hin. Frau Spätlese ist noch nicht ganz wach.

Nach einer Weile fragt der Hausherr: ‚Sag mal, wie atmest Du denn? Du schnaufst wie eine alte Frau!’ Die Antwort kommt prompt. ‚Ich veratme den Schmerz!’ Noch keine 50 km gefahren und Frau Spätlese weiß jetzt schon nicht mehr, wie sie sitzen soll. Na toll. Also atmet sie die restlichen Kilometer auch noch brav gegen ihre Schulter an. Was soll sie sonst tun.

Die Einfahrt in das ICC-Parkhaus gelingt diesmal besser als letztes Jahr. Dieses Jahr fahren wir nur einmal daran vorbei und dürfen wenden. Letztes Jahr gelang uns das Kunststück drei Mal. Aber man ist ja schließlich lernfähig.

Und dann die Grüne Woche. Es ist voll. Trotz Mittwoch. Was machen all die Leute hier. Warum arbeiten die nicht. Während wir uns durch die Massen drängeln dehnt und bewegt Frau Spätlese ihre Schulter und es ist ihr völlig egal, wie bescheuert sie dabei aussehen mag. Gern nimmt sie auch das Angebot einiger besonders fester Wände an, um sich einfach mal dagegen zu lehnen und tiiieeeeffff durchzuatmen.

Und so laufen wir über die Grüne Woche. Es gelingt uns, dieses Jahr nicht zweieinhalb Stunden im Fischbereich hängen zu bleiben. Ein kurzes Fischbrötchen zu Auster und lecker Wein und dann geht es weiter.

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Wir widerstehen vielen, vielen, vielen Kaufangeboten und Messeneuheiten. Wir brauchen keine superscharfen Gartenscheren, keine Whirlpools, keine Blumenzwiebeln und erst recht keine Melone.

Apropos, nächstes Jahr nehmen wir einen Rucksack mit.

Zwischendurch verirren wir uns einmal kurz wechseln unbemerkt die Richtung. Aber nicht schlimm. Gehen wir eben einfach anders herum. Das ist der Schulter im Übrigen auch egal. Die schmerzt in beide Richtungen gleich.

Auf dem Erlebnisbauernhof erklärt uns jemand geduldig die zukünftigen Wetteränderungen für Brandenburg (Achtung: Andere als für Mecklenburg!) und obwohl zwei von drei Antworten am Automaten falsch sind, bekommen wir trotzdem jeder einen Bleistift. Super. Dann lassen wir Fotos von uns machen und der Computer tauscht aus Spaß Oberkörper und Füße aus. Jetzt steckt Frau Spätleses Kopf auf einem hellgrünen OP-Kittelchen welcher auf Entenbeinen steht. Der Hausherr erwischt nur Alpakafüße statt des erhofften Forellenschwanzes. Man kann ja auch nicht immer alles kriegen!

Bei den Russen essen wir Piroggen und Weißlachs, bei den Italienern kaufen wir Schinken und Käse für zu Haus. Uns tun die Lockengänse Leid und die Bullen und Zuchtkühe auch. 10 Tage am Stück in so einer unnatürlichen Umgebung – die Ärmsten.

Gegen Fünf beschließen wir zu fahren. Unser Kopf ist voller Eindrücke. Der Hausherr fährt zurück. Frau Spätlese kann ja nicht – die Schulter – Ihr versteht schon.

Dann wettet Frau Spätlese gegen das Navi und verliert. Und weil der Hausherr brav auf Frau Spätlese gehört hat, fahren wir noch ein paar Kilometer in die falsche Richtung, bevor wir endlich wenden können und dann endgültig in Richtung Heimat unterwegs sind.

Zu Haus angekommen verliert Frau Spätlese kurz die Besinnung, als sie die Schuhe öffnet und ihre Füße erlöst. Wie können zwei so kleine Füße nur so furchtbar stinken?

Zum Glück gibt es Warmwasser und Seife in der Dusche.

Und jetzt hat Frau Spätlese 350 Tage Zeit zu überlegen, warum sie nächstes Jahr unbedingt auf gar keinen Fall zur grünen Woche müssen soll.

*** Vollmond ***

‚Schatz‘ ruft der Hausherr. ‚Es ist Vollmond. Wenn Du ihn anbellen willst, solltest Du Dich beeilen.‘

Natürlich will sie.

*

Vollmond

*

Hinterher stellt sie fest, dass sie sich ausgeschlossen hat – weil nämlich der Schlüssel schon abgezogen war – und muss klingeln, damit der Hausherr sie in’s Haus läßt. Das tut er glücklicherweise und so kann sie gleich an den Rechner und ihr Erfolgserlebnis teilen.

Hach ja.

Und ja, eigentlich sollte hier ein längerer Text über die Grüne Woche stehen . . . mal sehen, ob ich den Morgen schreiben mag. 😉

*** Horst-Kevin, das Rumold-Lineal und das Verschlucken von Blogadressen ***

O.K. Ich gebe es zu, das hat alles überhaupt gar nichts miteinander zu tun. Es zeigt lediglich, dass hier für diesen Post einfach mal gesammelt wurde. Passiert schon mal.

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Beginnen wir mit Horst-Kevin. Wer Horst-Kevin einmal kennenlernen möchte, darf das gerne hier tun. Ich habe dabei aber nur eine kleine Bitte. Nämlich: Bringt das Vieh bloß nicht hierher. Das fehlt mir nämlich gerade noch, wo ich doch so schön in Schwung bin. Ich freue mich aber, dass die Dompteuse den Horst-Kevin überwältigt hat und uns nun ihrerseits auch wieder was zum Lesen gibt. 🙂

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Wie zum Beispiel ihre Verwunderung über das Rumold-Lineal. Da sie ihre Verwunderung unter ‚Erklär mir die Welt‘ gepostet hat, kann ich ja gleich mal einen Versuch der Erklärung starten. Also . . . das Rumold Lieal dient dazu, auch mal untypische Bögen und Kurven zu zeichnen, ohne dass es gleich nach Frei-Hand-Verwacklung aussieht. Das gute Teil kam bei uns z.B. schon mehrfach in Aktion, als es nämlich darum ging, den Schulatlas des Kronsohnes für ihn sehbehindertengerecht aufzuarbeiten. Das heißt im Einzelnen z.B. die Breite- und Längengrade mit einem dicken Stift nachzuziehen. Und weil diese Dinger verzwickterweise nicht gerade sind, sondern wegen unser quasi apfelförmigen Erde gebogen – da hilft dieses bewegliche Lineal perfekt. Gut so?

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Nächstes Thema: Das Verschlucken von Blogadressen. Ob Ihr’s glaubt oder nicht. Genau dass ist mir beim Wortmischer auch passiert. Und ich dachte mir so, o.k. – hab ich mich halt dämlich angestellt. (Glücklicherweise kannte der Wortmischer meinen Blog . . . uff.) Aber jetzt gewinne ich langsam das Gefühl – dass da ein Fehler im System steckt. Habt Ihr zum Beispiel (wie ich) vom Spielophon aus kommentiert? So ist es bei mir passiert. In den entsprechenden Feldern war alles eingetragen – aber beim Veröffentlichen des Kommentars fehlte plötzlich die Blogadresse. Ohne eigenes Verschulden. Blöd das! Noch blöder ist natürlich, dass Ihr jetzt für Dinge von mir angeschimpft werdet, für die Ihr gar nix könnt. Bis auf Hubbie und das ist o.k. so.

Ich weiß jetzt also, sollte ich irgendwann in diesem Bloggerleben den Freitagstexter noch einmal beherbergen dürfen, werde ich jeden bloglosen Kommentar  anmailen und nachfragen – und im Bedarfsfall im Kommentar ergänzen. Mea Culpa.

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Jetzt noch ein kleines Problemchen mit dem heutigen Freitagstexter. Ich kriege den Kulturflaneur nicht erreicht. Ich kann bei twoday.net nämlich aufgrund fehlender Anmeldung nicht kommentieren – und er hat keine email-Adresse in seinem Blog angegeben. Kann da jemand von Euch mal mit dem Zaunpfahl winken? Das wäre schön.

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So, Ende vom Sammelsurium. Habt ein schönes Wochenende.

*** Freitagstexter – der Pokal ***

So, meine Lieben.

So wahnsinnig, wie ich mich über jeden von Euch freue, der hier kommentiert, (Und bei denen ich mich jetzt auch allen wirklich aufrichtig bedanke.) aber:

So einfach kommt Ihr mir nicht davon. Das hier ist ein Blog. Mit Buchstaben drin. Hier gehört gelesen!

Und was macht IHR? Ich weiß nicht, was Ihr macht.

Aber ich ahne es. Ihr macht Euch einen Spaß mit mir. Wie soll ich denn jemanden siegerehren, wenn ich gar nicht weiß ob und welchen Blog derjenige vielleicht hat? Hmm? Irgendwelche klugen Vorschläge? Liebe(r) Hubbie, iGing, Corinna Wolff und Frau Dinktoc. Bitte, bitte, bitte, wenn Ihr einen Blog habt, gebt ihn an – sonst kommentiert Ihr außerhalb der Wertung. Es sei denn, Ihr wolltet das so. Kann ja auch sein. Dann muss ich damit leben. Aber . . .

So.

Das musste raus. Jetzt noch ein kurzes aber wichtiges Dankeschön an alle die, welche hier in diesem Blog das erste Mal kommentiert haben – es ist immer prima, auf diesem Weg neue Blogs zu entdecken. Danke, dass Ihr mitgemacht habt.

Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, die Siegerehrung. Ich mach es heute mal wieder mit Treppchen. Mir ist heut so. 😉

 

Auf Platz 3 bitte ich das Schäfchen. Ganz dicht dran war es, mit der mit bloßem Auge zu erkennenden menschlichen Eizelle. Ganz dicht dran an Platz eins.

Noch dichter darn an Platz 1 war der Wortmischer, welcher mir mit seinen Transplantgreifern wirklich einen Schauder hat über den Rücken laufen lassen. Danke für den Grusel. Ich weiß jetzt, dass ich auf KEINEN Fall jemals ein mir anvertrautes Kind in solch einer Kugel spielen lassen werde. Man weiß ja nie . . . Also dafür Platz 2.

Und nun auf Platz 1 – Moment, ich muss noch kurz mal den Staublappen . . . da muss noch etwas poliert werden . . . so kann ich den doch nicht weiterreichen . . . ächz . . . so jetzt: Auf Platz 1 verkünde ich hiermit und überreiche den güldenen Pokal

Pokal-Freitagstexter

Pokal-Freitagstexter

Tadaaaa:

. . . den Kulturflaneur mit seinem Kommentar: ‚Weltwirtschaft: Spielen bis die nächste Blase platzt!‘

Passt! Würde ich sagen. Und deshalb geht es am kommenden Freitag bei Ihm auch weiter. Herzlichen Glückwunsch!

*** Freitagstexter 3. KW 2013 ***

Da sind wir alle mal wieder hier versammelt und ich kann gleich einen meiner vielen guten Vorsätze für das neue Jahr abhaken – nämlich mir den Freitagstexter mal wieder in meinen Blog zu holen.

Fäddisch. 😉

Aber das Herholen allein reicht nicht, da ist ein bisschen Arbeit mit verbunden. Also deshalb jetzt alle Mann Ärmel hochkrempeln, in die Hände spucken damit der Stift nicht aus den Fingern fällt oder ebendiese von der Tastatur abrutschen.

Ich begrüße Euch alle recht herzlich zu einem neuen Freitagstexter.

Freitagstexter-Logo

Freitagstexter-Logo

Ich bitte also nun an dieser Stelle alle hier mitlesenden Blogbesitzer, welche selber unheimlich gern auch mal den Freitagstexter ausrichten wollen zum dem folgenden Bild möglichst humorvolle oder tiefsinnige, gern auch ironische oder sarkastische, oder beißend politische Kommentare abzugeben. In Kurzform, als Kurzgeschichte, als Gedicht . . . ganz wie es Euch beliebt.

Aber bitte: Tut es!

Alle Kommentare die hier bis zum Dienstag, den 22.01.2013 um 23:59 Uhr eingehen werden von mir auf Herz und Nieren geprüft. Und dann werde ich am kommenden Mittwoch hier bekanntgeben, wer von mir den Freitagstexterpokal überreicht bekommt und deswegen dann auf die Suche nach einem passenden Bild gehen muss, weil ja er (oder sie) dann am kommenden Freitag den Freitagstexter ausrichten darf.

Ihr kennt das Prozedere. Deshalb jetzt Schluss mit den vielen Worten von mir. Jetzt will ich viele Worte von Euch.

Vorhang auf und ich hab jetzt Pause:

 

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*** Kurzer Ausflug in die Weinwirtschaft ***

Was heißt Spätlese trocken?

Spätlese heißt im Grunde genommen, um es mal ganz lapidar auszudrücken, dass die Trauben etwas länger am Rebstock reifen durften und bei dieser Gelegenheit auch noch mehr Zucker einlagern konnten. Der Fachmann nennt diesen Zuckergehalt Öchslegrad. Je nachdem wie hoch der ist, egal ob bei Weiß- oder Rotwein, unterscheidet man verschiedene Qualitätsstufen beim Wein. Z.B. Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein.

Sehr schön nachzulesen ist das z.B. hier im großen Onlinelexikon oder auch hier etwas komprimierter.

So.

Warum nun aber trocken? Grundsätzlich gilt für den Most: Je höher der Öchslegrad, desto süßer der Most. Jetzt kommt es darauf an, wie viel von dem Zucker während der Gärung tatsächlich in Alkohol umgewandelt wird. Je mehr vergoren wird (von vielen, vielen Faktoren abhängig, nicht zuletzt auch von der Hefe) umso geringer ist der Restzuckergehalt im Wein.)

Und abhängig vom Restzuckergehalt spricht man dann von trockenen (wenig Restzucker) über lieblichen bis süßen (viel Restzucker) Weinen.

Und das ist das, was ich spannend finde. Einen schönen ausgereiften, aromatischen Spätlesewein, mit trotzdem möglichst geringem Restzuckergehalt. Wobei der natürlich ‚süßer’ sein kann, als ein einfacher Landwein. (Darf es die Bezeichnung heute eigentlich noch geben? – Damals , als ich gelernt habe, gab es das noch.)

Wenn es perfekt sein soll, dann tut man den zur Lagerung noch ein, zwei Jährchen in ein Eichenholzfass, das nennt man dann Barrique und schmeckt mir oberlecker. Fragen Sie mal die Italiener, die können das sehr gut. (Oder die Spanier oder die Franzosen, ja, ja, ja.)

Und – kurze Frage von mir: ‚Spanischer Tinto’ (Zitat) ist doch eigentlich nur Spanischer Rotwein?

So, jetzt habe ich hoffentlich alle Klarheiten beseitigt.

In diesem Sinne, prost!

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