*** Psssst ***

Kommen Sie mal ein bisschen dichter. Ich muss Ihnen was verraten.

Noch ein bisschen dichter.

Ja -so.

Pssst.

Ein Trick.

Wenn Ihnen zwischendurch mal nach einen bisschen Ruhe ist und Sie nicht immerzu Ferienanimatöse in Vollzeitstellung für das Kind sein wollen – dann fragen Sie es einfach mal ganz beiläufig nach den Hausaufgaben. War da nicht ein Gedicht zu lernen, über die Herbstferien? Wie weit bist du denn schon?

Hab ich ausprobiert – funktioniert prima!

Sofort ist das Kind ausser Reich-, Sicht- und Hörweite. Und Sie können ganz entspannt tun, was immer Sie tun müssen.

Und sobald sich die Kinderzimmertür auch nur einen winzigen Spalt öffnet – rufen Sie laut durch die ganze Wohnung: ‚Willst Du mir das Gedicht jetzt aufsagen?‘ Und sofort wird eben diese Tür ganz leise und sanft wieder geschlossen werden ohne dass das Kind das Zimmer verlassen hat.

Probieren Sie’s aus!

🙂

*

P.S. Dabei sind die acht Strophem vom Erlkönig ja nun wirklich läppisch!

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11 Antworten zu “*** Psssst ***

  1. Stimmt. Total läppisch. Wer reitet so spät durch Wind und Nacht, es ist der Vater, es ist gleich .. äh, nee, damit hab ich damals schon nur eine vier kassiert. Heinz Erhardt hat mir die Sinne vernebelt!
    Der Trick ist super, funktioniert bei meinem aber noch nicht- noch zu klein und noch mit Feuereifer dabei Sachen freiwillig(!) auswendigzulernen (!!) „Mama, soll ich dir mal alle Strophen von unserm neuen Lied aufsagen?“ Ja, mein Kind, gerne, aber: doch nicht zehnmal am Tag!!!
    Ich bin vor einiger Zeit über ihren Blog gefallen und bleibe sehr gerne dabei, vielen Dank für die gute Unterhaltung!
    Liebe Grüße vom Eichmänn…äh, Erdhörn.., ach, von mir halt.

    • Ich hatte damals die ersten beiden Zeilen wie folgt vor der ganzen Klasse rausgelassen: Wer reitet so spät durch Nacht und Wind – es ist der Fleischer, der sucht sein Rind . . .
      Ich durfte noch mal anfangen. Klassenkasper halt.
      Dann war das also ein Tipp, den Sie nicht wirklich zu Hause anwenden können – das tut mir aber jetzt echt leid! 😀

  2. Mist. Hier sind erst in drei Wochen Herbstferien!

    Und der Erlkönig war mir damals™ unheimlich; das Traumfresserchen mit den düsteren Ginsterbüschen tat ein übriges.

    • Man kann den aber auch so langweilig aufsagen, dass man als Zuhörer glaubt, einschlafen zu müssen. Glaube mir!

  3. Oh diese Erinnerungen 😦 Ich würde auch ganz leise die Tür wieder zumachen 😉

  4. Bei mir funktioniert immer bestens, Putzkram raussuchen und „ach, das ist lieb, dass du helfen willst“ hilft bei Ehegatten und Katzlingen gleichermaßen 😉

  5. Guter Trick 😉 Bald sind wir auch in dem Alter, den Erlkönig zu lernen.

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