*** Versprochen ist versprochen! ***

Wie ich der Silberdistel im Anschluss an Ihren schönen Artikel über Holundergelee versprochen habe, hier nun mein unser Rezept! Denn schließlich gehört auf ein tolles Brot auch ein tolles Gelee.

😉

Fast hätten wir ja dieses Jahr die Holunderblüte verpasst. Aber glücklicherweise komme ich doch noch glegentlich zum Lesen. Und da erinnerte mich die Silberdistel daran, dass man, wenn man Interesse an Holunderblütengelee hätte, es dann wohl jetzt tun müsste . . .

Also rafften wir uns auch, warfen uns in unsere Arbeitsklamotten – denn die Holunderblüten draußen in der freien Natur einzufangen kann schon manchmal etwas abenteuerlich sein. Wir fanden auch einige schöne Stellen (leider gibt es dieses Jahr wirklich extrem viele Blattläuse – schade).

Wieder zu Hause angekommen, wird die ‚Ernte‘ aufgeteilt. Ein Teil verschwindet sofort auf die Trocknung – für den Tee im Winter. Ein anderer Teil wird für das Holunderbrot gebraucht und last but not least – brauchen wir ja auch noch Blüten für unser Gelee.

Diese Blüten weichen wir erst einmal zwei Tage in Apfelsaft ein. Je naturbelassener dieser ist, um so besser.

Holundergeleevorb

Holundergeleevorb

Nach zwei Tagen pressen wir die Blüten dann aus – so dass wir einen herrlich aromatischen, klaren Saft zurückbehalten. Diesen setzen wir mit 1:3 Gelierzucker an – Achtung: hierbei muss man aufpassen, dass für Gelees andere Mengenverhältnisse gelten als für Marmeladen. Es ist also je nach Fruchtsaftmenge ein wenig Rechnerei erforderlich. Außerdem hat der Hausherr in den Vorjahren die Erfahrung gemacht, dass gerade Holunderblütengelee immer noch die Unterstützung von einem extra Päckchen Gelfix benötigt. Schließlich will man sich ja nicht über schwabbeliges Gelee ärgern – oder?

Zum Abschmecken presst der Hausherr dann noch eine Biozitrone aus und raspelt die Schale in das Gelee. Dieses Jahr haben wir außerdem erstmalig noch zum Kochen ein paar einzelne frische Holunderblüten mit dazu gegeben – für etwas Deko im Glas.

Das Fazit dieses Jahr: Wieder einmal oberlecker. Gut, dass wir es geschafft haben. Nächstes Jahr müssen wir unbedingt auch wieder daran denken. Hier also unser ‚Gold‘ im Glas:

Holundergelee

Holundergelee

Aber vielleicht werden wir ja auch wieder daran erinnert?

😉

Advertisements

3 Antworten zu “*** Versprochen ist versprochen! ***

  1. Sehr dekorativ mit den Blüten 🙂 Ich habe das Gelee ursprünglich auch immer mit Apfelsaft gemacht, dann aber nach einem Tipp von einem Herrn, der beim Holunderblütenpflücken meiner Tochter des Wegs kam, das Gelee mit Orangensaft probiert. Das schmecht uns sogar noch besser als mir Apfelsaft. Die Variante mit Sekt ist auch nicht übel. Aber im Grunde schmecken sie alle super! 😀

  2. Oh, da habt ihr was leckeres gezaubert! Lasst es Euch schmecken, euer Gold in Gläsern! 😉

    LG Susanne

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s