*** Wochenrückblick ***

Doch, doch, es gibt mich noch.

Es gibt auch viel zu erzählen. Allerdings gibt es auch viel zu erleben – und deswegen erlebe ich zur Zeit viel mehr, als dass ich darüber zum Schreiben komme.

Soviel zur Kurzversion.

Aber weil Ihr es seid, reiße ich ganz kurz an, wie die letzte Woche war, Ihr sollt ja schließlich auf dem Stand bleiben.

*Sonntag:

29. April – Glockenweihe im Münster Bad Doberan. 2 neue Glocken im Turm und 15 Minuten Dauergeläut – der Himmel für den Kronsohn. Und wir wären nicht wir, wenn uns nicht selbst an einem solchen Ort Enten vor die Füße fallen würden. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Während wir auf das Läuten warteten, fielen doch tatsächlich 4 kleine Entenküken vor unseren Augen aus dem Baumnest und wurden dann unten zwischen all den Menschen von der Entenmama eingesammelt und zum nahen Bach gebracht. Tolles Erlebnis.

(In diesem Zusammenhang: Unsere fremde Entenmama hat nach 3 Tagen mit ihren Küken unseren Teich verlassen und ist wie in den Vorjahren auch in die Wildnis ausgewandert – wir drücken der Familie alle unsere Daumen und freuen uns über die Reduzierung des Entenvolumens auf unserem Teich.)

Doberaner-Muenster

Doberaner-Muenster

* Montag:

30. April – die Amselküken schlüpfen. Fotografiert habe ich sie aber erst 2 Tage später in einem günstigen Moment, um die Amselmama nicht zu beunruhigen. Pssst, schaut mal ganz leise mit rein:

Amselkueken

Amselkueken

* Dienstag:

01. Mai – wir fahren in die Mecklenburger Seenplatte und unternehmen eine 12-km-Maiwanderung zum Müritzhof. Den Kranich haben wir diesmal nicht gesehen, dafür jede Menge andere wildlebende Vögel. Wenn wir die Augen offen hatten. Und inzwischen kann ich auch wieder gehen, ohne bei jedem Schritt ‚Aua‘ zu sagen.

Maiwanderung

Maiwanderung

* Mittwoch

02. Mai – eigentlich ein ganz normaler Bürotag, wenn nicht . . . wenn nicht soviel nebenher zu erledigen wäre. Brötchen backen, Wäsche waschen, schönes Wetter genießen. Die Bürozeit wird auf das absolute Mindestmaß reduziert – wer will schon bei so einem tollen Wetter an der Steuererklärung versauern?

*Donnerstag

Durch einen bedauerlichen Unfall verlieren wir eine Ente. Die Ärmste bleibt beim Wühlen nach Leckerli mit dem Kopf zwischen den Steinen des Auslaufes vom Schilfklärbecken stecken und kann sich nicht aus eigener Kraft befreien. Leider können wir ihr nicht mehr helfen. Aktueller Stand also derzeit: 8 – davon  3 Erpel  und 5 Entendamen.

Unsere braune Hühnerglucke beschließt, dass sie nocheinmal brüten möchte. So was doofes aber auch. Und ich schwanke zwischen ‚Eier unterlegen‘ und ‚keine Eier unterlegen‘ hin und her.

*Freitag

Ich verabschiede meine beiden Männer in ein ‚Vater-Sohn-Wochenende‘ und freue mich enorm auf ein freies Wochenende. Und damit ich es auch wirklich genießen kann, überlege ich nicht, was ich denn alles machen möchte – sondern, was ich alles NICHT (!) machen möchte.  Als erstes jedoch Hausputz, damit ich den Rotweinfreitag auch wirklich genießen kann. Strike!

*Samstag

Ich.will.faul.sein. Und ich bin glücklich dabei.

Irgendwie erledigt sich aber trotzdem das Viehzeug nebenher, die Gästebettwäsche wandert wie von selbst auf die Leine und anschließend wieder auf die Betten, das Hühnerfutter für die kommende Woche ist plötzlich fertig und ich finde sogar noch Zeit, meinen Blog zu aktualisieren. Hmm – ich glaube, faul geht anders. Aber macht nix. Es ist alles schön.

*

Und Ihr so?

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2 Antworten zu “*** Wochenrückblick ***

  1. Kleine Amselkinder sehen nicht so süß aus, wie unsere Hühner- oder Entenküken. Die letzeren haben ja schon Federn wenn sie schlüpfen.

    Entenküken halten mehr aus als man denkt. Die überstehen in den ersten Tagen Stürze aus großer Höhe. Das ist von der Natur so eingerichtet, da sie mit der Mama gleich mitlaufen müssen. Sind ja Nestflüchter. Deshalb ist Eure Wildente auch schon wech! 😉

    Hi,hi, die Wanderung war wohl etwas heftig, wenn ich mir das Bild so anschaue! 😉

    LG Susanne

    • Frau Spätlese

      Aber spannend ist es schon, so die Entwicklung eines nackichten Amselbabys zu beobachten . . .
      In Theorie wusste ich schon, dass Stockenten gern in Bäumen brüten, aber das mal life und in Farbe zu erleben . . .
      Tja – und das war nur die KURZE Rast. Nach dem Mittag sind wir auf der Wiese in der Sonne glatt eingepennt . . .
      😉

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