*** Schon wieder Italien?! ***

O.K. das war nicht fair, aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen. Der letzte Post war feinstes Italienisch, abgeschrieben von den Prospekten unserer Übernachtungen. Ich dachte, Ihr wollt auch mal was zum knobeln haben . . . 😀

Da ich aber meine eigenen Posts gelegentlich auch noch mal lesen und verstehen möchte, bekommt Ihr eine kleine Urlaubszusammenfassung auf deutsch.

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Der Tag davor:

Er: „Reicht Dir die Hälfte vom Koffer? Wir fahren nur eine Woche!“ –

Sie: „Wenn es die größere Hälfte ist und ich noch etwas in die Tasche vom Kronsohn packen darf, dann schon.“

Er: „Ich nehme keine Schuhe mit, ich kaufe mir da welche!“

Sie: „Prima Idee – darf ich das auch?“

Er: „Nein!“

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Tag 1

Wir fahren bei 20°C an München vorbei. An Kilometer 1.078 (Wir sind schon in Italien.) bekommen wir nach dem Bezahlen vom Tankwart eine Packung Miniostereier geschenkt – Buona Pasqua! Frau Spätlese vergisst den Tankdeckel zu schließen und keiner bemerkt es.

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Tag 2

Der Vormittag ist bei 13°C verregnet. Eine tolle Gelegenheit, die Zeit in der hoteleigenen Sauna und Schwimmbad totzuschlagen. Der Hausherr drückt unter der Dusche auf den Knopf ‚Air‘ und flüchtet umgehend, als ihn merkwürdiges Mentholaroma umweht.

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Tag 3

Wir checken unter den mitleidigen Blicken der Hotelrezeptionistin aus. Blöderweise haben wir erzählt, dass wir auf blauen Dunst um den Gardasee fahren wollen und uns spontan bei ‚Agriturismi‘ (Urlaub auf dem Bauernhof) einmieten wollen. Anscheinend halten sie uns für arme Irre. Über Ostern – am Gardasee freie Plätze suchen? tststs . . .

30 km weiter südlich stellt Frau Spätlese beim Aussteigen fest, dass unser Auto total nach Benzin stinkt – und findet die offene Tankklappe.

Weitere 20 km weiter südlich und in Lido de Lonato werden wir nach der 3. Anfrage für eine Übernachtung fündig.

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Tag 4

Wir unternehmen einen Ausflug in die Stadt. Da wir in einer Ferienwohnung mit eigener Küche wohnen, benötigen wir Vorräte. Die Stadt hat mehr Kreisverkehre als Einwohner und als wir einmal durch sind, haben wir uns so hoffnungslos verkreiselt, dass wir einen Italiener mit Händen und Füßen um Rat nach dem Weg fragen müssen. Glücklicherweise haben wir das Prospekt des Bauernhofes eingesteckt . . . An der Stelle, an welcher der Italiener nicht mehr weiter weiß, kommt unsere Erinnerung wieder und wir fahren die letzten 800 m allein und zielsicher. Irritiert beobachtet vom wegweisenden Italiener.

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Tag 5

‚Sirmione müsst Ihr Euch unbedingt anschauen!‘ machte uns unser Ferienwohnungsvermieter beim Frühstück deutlich. Also gut und los. Frau Spätlese hat sich mittlerweile eingefuchst. (Ein Kreuz auf der Landkarte markiert die Stelle, an welcher sich unsere Ferienwohnung befindet.) Sirmione enpuppt sich als touristisch total übervölkert und deswegen total doof. Der Hausherr findet nicht einmal einen Parkplatz. Pah, der Ort wird wahrscheinlich viel zu sehr überschätzt. Auf dem Rückweg versucht Frau Spätlese mehrfach auf die Straße Nr. 4 zu kommen. Als wir am 3. Kreisverkehr wieder total sinnentleert abbiegen, mosert der Hausherr: ‚Kein Mensch fährt so!‘ Und irgendwann finden wir trotzdem diese Straße . . .

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Tag 6

Es ist Ostersonntag, wir sind auf der Suche nach einer netten Restauration für das Mittag. Während wir suchen und wandern und suchen, passieren wir einen Parkplatz, von welchem Massen von Italienern in ein Restaurant strömen. Frau Spätlese und der Hausherr verständigen sich mit einem wissenden Blick – wo soviele Italiener essen – da schmeckt es auch. Wir haben Glück und bekommen noch Plätze direkt am Fenster mit Blick auf den Gardasee und schlagen uns zum Festpreis die Bäuche so voll, dass es auch noch zum Abendbrot reicht.

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Tag 7

Verona! Unmengen von Touristen! Arena und Julias Balkon werden abgehakt und dann nichts wie raus. Da Ostern vorbei ist, gibt es kein Problem eine Übernachtung zu finden. Wir sind wieder auf einem Bauernhof.

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Tag 8

Es packt uns die Unruhe. Auf dem Rückweg noch kurz in Trent vorbeigeschaut, das Auto mit Käse beladen und dann nichts wie nach Haus.

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Und? Schön war’s!

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