*** Des Huhnes Ende***

Langsam fallen weiß die Flocken,

still duckt sich das Haus im Frost.

Der Schornstein atmet grauen Rauch.

Sacht fällt eine letzte Feder.

*

Zartweißer Schnee verhüllt die Welt.

Aus den Fenstern dringt kein Licht.

Trügerische Düfte wabern.

Auf dem Hackklotz glänzt das Blut.

*

Draußen makelloses Wunder,

drinnen klappert ein Besteck.

Rühr noch einmal schnell die Soße,

Ach was lieb ich Frikassee.

*

Beil

Beil

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8 Antworten zu “*** Des Huhnes Ende***

  1. Oh je….
    Und gleich ist MIttagspause….

  2. … und mit Messe r& Gabel 😉

  3. Abra makabra! Aber irgendwie hast Du mich zum Lachen gebracht – ob ich wollte oder nicht. Danke 🙂 … und wie hieß das Huhn dieses Mal?

    • Frau Spätlese

      Das freut mich!
      Aber: Wir waren Helfershelfer für Frau Nachbarin . . . deswegen . . . Keine Namen! 😉

  4. »Das Ende des Huhns ist der Anfang des Frikassees.«
    (alte Volksweisheit)